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Pamela Anderson kritisiert Italiens Innenminister Salvini

Ex-Baywatch-Star Pamela Anderson attackiert den italienischen Innenminister und Vizepremier Matteo Salvini, der mit Ironie reagiert. Die Schauspielerin erklärte, sie sei wegen der jüngsten politischen Entwicklungen in Italien, die an jene der 30er Jahre erinnern würden, besorgt.

© APA (AFP)
 

"Salvini behauptet, dass (Frankreichs Präsident Emmanuel) Macron ein Problem für die Franzosen ist und denkt dabei, dass die Ereignisse in Frankreich nur die Franzosen betreffen. Das stimmt nicht. Die Ereignisse dieser Tage in Frankreich sind ein europäisches Problem genauso wie die Maßnahmen gegen Migranten und die Tendenz zu einer neuen Form von Faschismus in Italien ein europäisches Problem sind", so Anderson.

"Die Lösung ist nicht mehr Macron oder mehr Salvni. Jeder braucht den anderen, und sie stärken sich gegenseitig. Die Lösung kann nur ein paneuropäisches Erwachen sein, mit dem die tiefe wirtschaftliche, soziale und ökologische Krise im heutigen Europa in Angriff genommen werden kann", so die kanadisch-amerikanische Schauspielerin.

Salvini, der sich als Baywatch-Fan bezeichnete, reagierte gelassen auf die Kritik. "Pamela Anderson wird nicht an der Lega-Demonstration am Samstag in Rom teilnehmen", so der Lega-Chef. Er bezog sich auf eine Großveranstaltung seiner rechten Partei zur Unterstützung der Regierung, die am Samstagnachmittag auf der zentralen Piazza del Popolo geplant ist. Tausende Lega-Aktivisten aus ganz Italien werden zur Kundgebung erwartet.

Für die Demonstration hat Salvini eine Werbekampagne geschaltet, in der er seine Rivalen als "Testimonials" einsetzt. Bei der von Salvinis Kommunikationsguru Luca Morisi entworfenen Kampagne werden Plakate mit Fotos von Salvini-Gegnern gezeigt - wie jene der Ex-Premiers Mario Monti und Matteo Renzi, oder des EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker. "Er wird am Samstag nicht dabei sein", steht auch beim Foto des Starjournalisten Roberto Saviano, einem Erzfeind Salvinis. Auf weiteren Lega-Plakaten ist Macron abgebildet.

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