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AufschreiAuch Zentralafrikanischer Republik droht Hungertragödie

42 Prozent der Bevölkerung brauchen dringend Nahrung, so viele wie seit vier Jahren nicht mehr.

© (c) APA/AFP/PACOME PABANDJI (PACOME PABANDJI)
 

Angesichts der anhaltenden Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik warnen die Vereinten Nationen vor einer neuen Hungerkatastrophe. 1,9 Millionen Menschen und damit 42 Prozent der Bevölkerung bräuchten dringend Nahrung, so viele wie seit vier Jahren nicht mehr, sagte der Sprecher des Welternährungsprogramms, Herve Verhoosel.

Die Lage in dem Land verschlechtere sich wieder zusehends, nur sofortiges Handeln könne eine "humanitäre Tragödie" verhindern.

Einer der ärmsten Staaten der Welt

Trotz großer Diamanten- und Uranvorkommen zählt die Zentralafrikanische Republik zu den ärmsten Staaten der Welt. Bis heute hat sich das Land von einem Bürgerkrieg im Jahr 2013 nicht erholt, seitdem wurden tausende Menschen bei Angriffen von Rebellengruppen und bewaffneten Banden getötet. Mindestens 18 bewaffnete Gruppen kämpfen derzeit um die Kontrolle der reichen Bodenschätze.

Mehr als ein Viertel der 4,5 Millionen Einwohner mussten flüchten, darunter 620.000 innerhalb des eigenen Landes. Die meisten von ihnen leben bei Gastfamilien, doch hätten die eskalierenden Konflikte direkte Auswirkung auf deren Fähigkeit, alle zu ernähren, warnte Verhoosel. Erst in der vergangenen Woche flüchteten sich rund 10.000 Menschen vor neuen Kämpfen bewaffneter Milizen in ein Krankenhaus der 380 Kilometer nördlich von Bangui gelegenen Stadt Batangafo.

Kommentare (1)

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heinz31
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Selbst verursacht!

Die Bevölkerung des ärmsten Landes der Welt (!). Lestzter Platz beim HDI - Index (Index der menschlichen Entwicklung). Durchschnittlich 5 Kinder pro Frau daher sind ca 45% der Bevölkerung unter 15 Jahre alt.
Da mit Nahrungsmittel helfen, ist ein Fass ohne Boden, solande nicht die Geburtenrate unter Kontrolle ist. Hier müsste die UN massiv Aufklärung betreiben, daß Eigenverantwortung das Schlagwort ist.
Hier tut niemand was!

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