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Miliz im Nordosten Nigerias lässt mehr als 800 Kinder frei

Eine nigerianische Bürgermiliz hat dem UN-Kinderhilfswerk zufolge 833 Kinder aus ihren Reihen freigelassen. Manche von ihnen waren als Kindersoldaten eingesetzt worden. Die Freilassung sei ein Sieg für die Menschenrechte und den Schutz von Kindern, erklärte eine UNICEF-Vertreterin am Freitag.

 

"Wir fordern alle Konfliktparteien auf, keine Kinder mehr zu rekrutieren und Kinder einfach Kinder sein zu lassen." Die Bürgermiliz CJTF aus dem Nordosten Nigerias hatte sich vor einem Jahr vertraglich verpflichtet, keine Kinder mehr in ihre Reihen aufzunehmen. Bisher seien allein in der Stadt Maiduguri knapp 1.500 Buben und Mädchen identifiziert worden, die mit der Bürgermiliz in Verbindung stehen, erklärte UNICEF. Die Miliz ist eine relativ lose organisierte Gruppe, die sich die Bekämpfung der islamistischen Terrororganisation Boko Haram zum Ziel gesetzt hat.

UNICEF zufolge bleibt trotz der jüngsten Freilassung noch viel Arbeit zu tun: "Viele Kinder stehen weiter im Dienst anderer bewaffneter Gruppen, sei es als Kämpfer oder in Unterstützungsrollen."

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