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Dänin soll Staatskasse um 13 Millionen Euro erleichtert haben

Dänemarks Polizei fahndet weltweit nach einer 64-jährigen Angestellten der Sozialbehörden. Sie soll die dänische Staatskasse durch hundertfachen Betrug um mehr als 13,4 Millionen Euro (mehr als 100 Millionen dänische Kronen) erleichtert haben. Zurzeit befindet sich die 64-Jährige nach Polizeiangaben im Ausland.

 

Über einen Zeitraum von 2002 bis 2018 überwies die leitende Angestellte nach einem vorläufigen Bericht des Ministeriums für Kinder- und Sozialwesen in 274 Fällen öffentliche Mittel auf eigene Konten. Es war Geld, das eigentlich Projekten für Dänemarks sozial schwächste Bürger, Obdachlose oder Drogenabhängige, zugedacht war.

Die Verdächtige habe geschickt ihre Spuren verschleiert und etwa fiktive Projekte und Leistungsbezieher erfunden und nachträglich Informationen in den IT-Systemen der Behörde verändert, so die Vorwürfe. Die Betrügereien kamen erst bei einer internen Revision im September 2018 ans Licht.

Einem Bericht der Boulevardzeitung "Berlingske Tidende" zufolge soll die Verdächtige mit dem abgeschöpften Geld unter anderem die Reiterkarriere ihrer Tochter gefördert und zeitweise ein eigenes Gestüt betrieben haben. Mittlerweile wurde sie durch die Behörden für bankrott erklärt. Der Zeitung "Jyllands-Posten" zufolge erklärte der Konkursverwalter unter anderem ihr Wohnhaus sowie ein Gehöft in Schweden für beschlagnahmt.

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