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53 Zivilisten bei Angriffen im Norden Syriens getötet

Bei den massiven syrischen und russischen Luftangriffen auf mehrere Rebellenhochburgen im Norden Syriens am Freitag sind Aktivisten zufolge 53 Zivilisten getötet worden. 28 Kinder seien unter den Opfern der Angriffe, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Samstag mit.

 

Am Freitagabend hatte die Beobachtungsstelle die Zahl der Opfer mit insgesamt knapp 30 angegeben. Inzwischen seien weitere Leichen gefunden worden und mehrere Menschen ihren Verletzungen erlegen, sagte der Leiter der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman, am Samstag.

Allein bei Luftangriffen auf die Stadt Orum al-Kubra in der Provinz Aleppo seien 41 Zivilisten getötet worden, darunter 25 Kinder. Ob es sich um Angriffe der russischen oder der syrischen Streitkräfte handelte, konnte die Beobachtungsstelle nicht sagen. In der nordwestlichen Provinz Idlib seien bei Angriffen russischer und syrischer Kampfjets auf zwei Ortschaften zwölf Zivilisten getötet worden, darunter drei Kinder.

Die in Großbritannien ansässige Beobachtungsstelle bezieht ihre Angaben von Aktivisten vor Ort. Ihre Angaben sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen.

In der Provinz Idlib an der Grenze zur Türkei leben rund 2,5 Millionen Menschen, darunter Hunderttausende Flüchtlinge aus anderen Landesteilen. Zehntausende Rebellen wurden im Zuge von Vereinbarungen mit der Regierung dorthin gebracht. Trotz internationaler Mahnungen bereiten sich die Truppen von Machthaber Bashar al-Assad offenbar auf eine Offensive auf Idlib vor: Bereits am Donnerstag flog die Armee Angriffe auf Stellungen der Rebellen.

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