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Steirische Feuerwehren rückten zu 250 Unwetter-Einsätzen aus

Heftige Unwetter haben ab Freitagnachmittag die Feuerwehren in der Steiermark auf Trab gehalten. Wie der Landesfeuerwehrverband Steiermark mitteilte, verzeichneten die Feuerwehren mehr als 250 Unwetter-Einsätze. Betroffen waren vor allem die Bereiche Voitsberg und Graz-Umgebung. Bereits gegen 13.30 Uhr war über dem Bezirk Voitsberg ein schweres Gewitter niedergegangen.

© APA (FEUERWEHREN BFVGU)
 

Durch die starken Windböen wurden Bäume geknickt, wodurch einige Straßen unpassierbar wurden. Abflusskanäle konnten die Wassermassen nicht mehr aufnehmen, Straßen und Keller wurden überflutet. Ein Haus wurde von einem umstürzenden Baum getroffen und abgedeckt.

Im Bezirk Graz-Umgebung waren vor allem die Feuerwehren rund um Gratkorn gefordert, weshalb einige Feuerwehren aus der Umgebung zur Unterstützung angefordert wurden. Insgesamt standen hier 14 Feuerwehren mit 25 Fahrzeugen und etwa 140 Feuerwehrleuten im Einsatz. Mehrere umgestürzte Bäume wurden aus Steinberg-Rohrbach gemeldet. Und in der Gemeinde Gratwein-Straßengel wurden mehrere Tiefgaragen und Unterführungen ausgepumpt.

Spektakulär verlief auch ein Zwischenfall in Krieglach (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag): Hier schlug ein Blitz in den Dachstuhl eines Einfamilienhauses ein und hinterließ ein Loch mit einem Durchmesser von etwa eineinhalb Metern. Der Dachstuhl entzündete sich nicht, die Feuerwehr dichtete das Loch mit Hilfe einer Plane ab.

Ein erhöhtes Einsatzaufkommen meldete der Landesfeuerwehrverband auch aus Deutschlandsberg, Bruck und Judenburg. Die Feuerwehren standen teilweise bis in die Nachtstunden im Einsatz.

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