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Brexit-Minister tritt ab - May nahm Demission von Davis an

Großbritanniens Premierministerin Theresa May hat den Rücktritt von Brexit-Minister David Davis angenommen. In einem Brief dankte May Davis am Montag "herzlich für alles", was er in den vergangenen zwei Jahren als Minister getan habe, um den Austritt des Landes aus der EU "zu formen". Sie würdigte Davis' Beitrag zu "hunderten Gesetzgebungen", die noch für Generationen zu den wichtigsten zählten.

 

Der Rücktritt des Europaskeptikers Davis erfolgt kurz nach einer Entscheidung des britischen Kabinetts zur Beibehaltung einer engen wirtschaftlichen Anbindung an die EU. Die Pläne zielen darauf ab, nach dem Brexit einen harten Schnitt mit der EU zu vermeiden, wie er von vielen Hardlinern in Mays konservativer Partei gefordert wird.

In einem Schreiben von Davis an May hieß es, die eingeschlagene politische Richtung treibe Großbritannien in eine "schwache Verhandlungsposition", aus der die Regierung möglicherweise nicht mehr herauskomme. Sein Posten erfordere einen "begeisterten" Anhänger von Mays Herangehensweise, "und nicht einfach einen reservierten Einberufenen". Neben Davis trat Medienberichten zufolge auch einer seiner Stellvertreter, Steve Baker, zurück.

Davis war vor zwei Jahren ernannt worden, das neu geschaffene Brexit-Ministerium zu leiten. Er soll in der Vergangenheit mehrfach wegen der Haltung Mays in den Brexit-Verhandlungen mit Rücktritt gedroht haben.

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