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Türkische Luftwaffe griff PKK-Stellungen im Nordirak an

Die türkische Luftwaffe hat erneut Stellungen der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK im Nordirak angegriffen. Sechs "bewaffnete Terroristen" seien dabei getötet worden, teilte die Armee am Mittwoch mit. 16 Ziele seien bei den Angriffen in sechs Regionen zerstört worden. Unter den angegriffenen Regionen ist auch Kandil, wo die PKK ihr Hauptquartier hat.

 

Vor der Wahl in der Türkei am 24. Juni hat die Regierung angekündigt, verstärkt gegen die PKK in den Kandil-Bergen und im nordirakischen Sinjar-Gebirge vorzugehen. Ein Sprecher der kurdischen Arbeiterpartei wies die Meldung über sechs Tote jedoch zurück. Bei den Angriffen der türkischen Luftwaffe habe es keine Verluste in den Reihen der PKK-Kämpfer gegeben.

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte am Dienstagabend nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu gesagt: "Jetzt sind Kandil und Sinjar an der Reihe." Es werde gegen jeden vorgegangen, der die Türkei bedrohe. Nach Angaben der Regierung rücken türkische Truppen in Richtung der PKK-Hochburg in den Kandil-Bergen vor. Innenminister Süleyman Soylu hatte am Montag angekündigt: "Kandil wird für die Türkei zu einem sicheren Ort gemacht werden."

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