Missbrauchsvorwürfe erschüttern Berliner Jugendfeuerwehr

Der Feuerwehrnachwuchs der deutschen Hauptstadt Berlin wird von Missbrauchsvorwürfen erschüttert. Nachdem die Organisation am Dienstagnachmittag in einer Mitteilung über den Rücktritt eines Landesjugendfeuerwehrwarts informiert hatte, berichtete die Berliner Zeitung "B.Z." über Anschuldigungen gegen den 62-Jährigen.

 

Der Mann soll sich demnach an einer zweistelligen Zahl an Kindern vergangenen haben. Der Beschuldigte hingegen sagte der "B.Z.": "Die Anschuldigungen sind für mich nicht nachvollziehbar." Die Berliner Feuerwehr sprach in ihrer Mitteilung von Hinweisen "auf ein mögliches strafbares Fehlverhalten". Im Lichte dieser Vorwürfe würden die "betroffenen Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr durch Experten" unterstützt.

Dem zurückgetretenen Leiter der Nachwuchsarbeit wurde der hauptberufliche Dienst in der Feuerwehr verboten. Er sagte der "B.Z.": "Nach 44 Jahren Jugendarbeit falle ich in ein tiefes Loch." Die Berliner Jugendfeuerwehr zählt nach eigenen Angaben mehr als 1.000 Mitglieder.

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