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UNO-Entwicklungshelfer dürfen in den Jemen zurückkehren

Die Vereinten Nationen dürfen ihre Hilfe für die von einer Hungersnot bedrohte Bevölkerung des Jemen zum Teil wieder aufnehmen. Die von Saudi-Arabien geführte Allianz sunnitischer Staaten habe grünes Licht für Flüge mit Entwicklungshelfern in die von den Houthi-Rebellen kontrollierten Gebiete gegeben, teilte die UNO am Freitag mit. Sie dürften ab Samstag zurückkehren.

 

Die seit zwei Wochen geltende Blockade der Häfen bleibt aber weiter in Kraft. Damit können weiter keine Schiffe mit Weizen und Medikamenten anlegen. Nach UNO-Angaben hungern im Jemen derzeit sieben Millionen Menschen. Allein eine Million Kinder sind durch die sich rasch verbreitende Diphtherie gefährdet.

Durch den seit 2015 dauernden Krieg ist das Gesundheitswesen des Landes weitgehend zusammengebrochen. Zudem hat die Allianz Anfang November alle Zugänge zum Jemen auf dem See-, Luft- und Landweg abgeriegelt und dies damit begründet, dass die schiitischen Houthi-Rebellen eine Rakete Richtung Riad abgefeuert hätten und vom Iran militärisch unterstützt würden. Der Iran, der sich als Schutzmacht der Schiiten begreift, bestreitet dies.

Im Jemen kämpfen die Houthi-Rebellen gegen die Truppen von Präsident Abd-Rabbu Mansur Hadi. Eine internationale Koalition unter der Führung Saudi-Arabiens versucht, die Aufständischen zu vertreiben. Der Konflikt hat eine der größten Krisen für die Menschen weltweit ausgelöst. Mindestens 10.000 Menschen kamen bisher ums Leben.

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