"Eine steirische Lehrerin hat mich angeschrieben. Sie konnte nicht verstehen, warum sie den Direktorsposten nicht bekommen hat und fragte, ob ich etwas für sie tun kann", schmunzelt Werner Kogler. Nein, nicht der  Vizekanzler, ein anderer Werner Kogler. Er lebt in Weißkirchen in der Obersteiermark und immer wieder landen in seinem Mail-Postfach Mitteilungen, die für den Vizekanzler gedacht sind. "Ein Kärntner hat mich beschimpft, dass wir Linken schon noch die Rechnung präsentiert bekommen", lacht er. Diese Tonart sei kein Einzelfall. "An so etwas gewöhnt man sich schnell, dem schenk ich gar keine Beachtung mehr", so der Obersteirer.