Die erste Hürde ist geschafft: Sowohl SPÖ als auch ÖVP haben bis Freitag, 13 Uhr Wahlvorschläge in sämtlichen 286 Gemeinden (Graz wählt ja nicht) einreichen können. Fusionsbedingt treten auch FPÖ (244 Kommunen), Grüne (87) und KPÖ (30) in vergleichsweise vielen Gemeinden an. Die Neos (15) bleiben hinter den eigenen Erwartungen. Und das BZÖ meint, lokal noch für Überraschungen sorgen zu können.
Die „Bürgermeisterpartei“ VP stellt erwartungsgemäß in jeder Gemeinde Kandidaten. Sogar in Krieglach, wo Helga Grach gegen die als „unbesiegbar“ eingestufte Regina Schrittwieser (Namensliste) in den Ring steigen wird. Dort und darüber hinaus braucht es „unermüdlichen Einsatz“, so Landesgeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg. Er hat das größte Budget – man munkelt von bis zu 700.000 Euro –, um das Topergebnis von 2010 (46,7 Prozent landesweit) zu verteidigten. Ob das reicht, um in den Zentren der Fusionskritiker zu reüssieren?