Sonnenschein und außergewöhnlich milde Temperaturen – nicht gerade die Wetterlage, bei der man überhöhte Feinstaubwerte erwarten würde. Doch falsch gedacht: „Tatsächlich haben wir in den vergangenen Wochen etliche Feinstaub-Überschreitungen registriert“, sagt Thomas Pongratz, Leiter des Landesreferats für Luftreinhaltung. Der Grund: In den Bergen war es morgens meist noch wärmer als im Tal. Diese Inversionswetterlage hat die Staubkonzentration begünstigt. Erst in den vergangenen Tagen hat sich die Situation gebessert. Der Raum Graz liegt nun knapp unterhalb der ausschlaggebenden 50-Mikrogramm-Grenze beim Staub.