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Casino-AffäreKrakow fordert Dokumentationspflicht bei Ernennungen

Um politische Mauscheleien bei Postenbesetzungen in staatsnahen Firmen einzudämmen, fordert Georg Krakow, Vorstand von Transparency International, eine Dokumentationspflicht bei Bestellungen durch den Aufsichtsrat.

KRAKOW
KRAKOW © APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Eine Ausweitung der Prüfkompetenz des Rechnungshofs auf staatsnahe Betriebe, an denen die Republik mit 25 Prozent beteiligt ist, sowie ein Dokumentationspflicht bei Ernennungen im Aufsichtsrat schlägt der frühere Staatsanwalt und jetzige Vorstand von Transparency International, Georg Krakow, vor. „Eine Dokumentationspflicht hat eine präventive Wirkung", so Krakow im Gespräch mit der Kleinen Zeitung. "Es müsste dokumentiert werden, warum jemand zum Zug kam, ob es andere Kandidaten gab, was der Grund ist, warum jemand das Rennen gemacht hat und ein anderer nicht.“

Daran geknüpft ist die Forderung nach einer Ausweitung der Prüfkompetenz. „Wenn ich weiß, inzwei, drei Jahren kommt der Rechnungshof und schaut sich das an, hat das eine präventive Wirkung. Das ist ein wenig wie beim Kind. Wenn es weiß, die Eltern kommen kontrollieren, ob das Zimmer aufgeräumt ist, hat er einen anderen Effekt als wenn es reicht, nur zu sagen, man hat es aufgeräumt.“ Krakow unterscheidet bei Ernennungen zwischen Vorstand und  Aufsichtsrat. „Beim Vorstand zählt ausschließlich die Qualifikation. Beim Aufsichtsrat geht es neben der persönlichen und fachlichen Qualifikation auch um ein Vertrauensverhältnis zum Eigentümervertreter.“

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Lodengrün
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Nie und nimmer

wird dieser vernünftige Plan umgesetzt. Da würden sich ja ALLE Parteien selbst ein Tor schießen.

tomtitan
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Das stimmt, aber gerade deswegen

müsste es umgesetzt werden.

schteirischprovessa
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Gut gemeinter Vorschlag, aber nicht praktikabel.

Einem Unternehmen, das aufgrund einer höheren Beteiligung an einem anderen einen oder mehrere Aufsichtsräte nominiert, wird man nicht vorschreiben können, wen es nominiert. Schon gar nicht geht, dass man in einer AG im Familienbesitz vorschreibt, wer in der Familie für den Aufsichtsrat qualifiziert ist. Das einzige, was der Gesetzgeber beschließen kann ist, nach welchem Verfahren die Aufsichtsräte, die der Bund für seine Beteiligungen entsendet, bestellt werden.

harri156
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Ich will keinen Neid schüren:

ABER: Haben hier alle geschnallt, dass Sidlo 58.000 Euro im Monat (!!!) verdient. ACHTUNDFÜNFZIGTAUSEND Euro!!! Ohne Qualifikation! Wieviel verdient Ihr??????

Planck
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Okay.

Und was wollen Sie dann? *gg

harri156
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Unser Geld

für unsre Leut!

KarlZoech
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Krakows Vorschlag ist vernünftig und richtig.

Und wäre daher raschest umzusetzen! Gegen diesen Vorschlag sollte niemand einen Einwand haben!

SU5UOTYL86CZ7KG7
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sorry karl zoech

dieser Vorschlag, so gut er auch gemeint sein mag ,ist ein weiterer schritt zum überwachungsstaat hin. leider können etliche unserer Mitbürger dem viel abgewinnen. es wäre wieder ein zwang mehr

Planck
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doc.

Wie kommen S' drauf?

georgXV
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???

es wird LEIDER mindestens eine Generation Berufsleben (= ca. 40 Jahre) dauern bis wir die typisch österreichische Parteibuchwirtschaft und den damit verbundenen Postenschacher ALLER Parteien weg bekommen !
Deshalb bitte SOFORT anfangen !