Umstrittener InnenministerKurz und Strache treten Kritik an Kickl entgegen

Strache bestreitet, dass "Ariel"-Zitat von Kickl ist. Kurz: Minister und Regierung an ihrer Arbeit messen.

© APA (BMI/Tuma)
 

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) traten am Montag im gemeinsamen "ZiB"-Interview Kritik an der Bestellung von Herbert Kickl (FPÖ) zum Innenminister entgegen. Strache bestritt, dass das "Ariel"-Zitat von Kickl stammt. Kurz plädierte dafür, Minister und die Regierung insgesamt an ihrer Arbeit zu messen.

"Jeder hat seine Geschichte, aber jeder hat auch seine Chance verdient", sagte Kurz - und betonte, dass er den Vorschlag der FPÖ zur Besetzung der Ressorts respektiert habe und ebenso der Bundespräsident. Ob jemand gute Arbeit leiste solle man beurteilen wenn er begonnen hat zu arbeiten - und es wäre "nur anständig, wenn man Personen eine Chance gibt". Man sollte, meinte Kurz auch, "Wahlkampfslogans und Personen auseinanderhalten".

Strache wies die Darstellung zurück, dass von Kickl der Satz "Wie kann einer, der Ariel heißt, so viel Dreck am Stecken haben?" über den Ex-Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Ariel Muzicant stammt. Es gehe nicht an, Kickl einen Satz zu unterstellen, "den ein anderer gesagt hat" - nämlich Jörg Haider. Dass Kickl diese Rede geschrieben habe - wie ORF-Interviewer Armin Wolf einwarf - sei "in den Raum gestellt worden", meinte Strache. Als Innenminister sei Kickl jedenfalls geeignet, sei er doch jahrelang ein "exzellenter Mandatar" gewesen.

Kommentare (2)

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SoundofThunder
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😏

Im Wegschauen und Kalmieren wird der Basti große Routine entwickeln.Da wird er es bis zum Meistertitel bringen.

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Irgendeiner
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Tja, wie haben unsere Blaumeisen mir hier immer vorgeworfen, der

arme tote Jörg kann sich nicht wehren und ich bin böse zu ihm, in dem Fall kann ers wirklich nicht.Gesagt hat ers,ob ers aber erdacht hat,da können sich die Geister nimmer scheiden weil einer verstummt ist.Ist nur so, wenn mir ein Zitat zugeschrieben würde das ich in irgendeiner
Form als ehrenrührig betrachte dann hau ich sofort drauf und laß es nicht 18 Jahre lang regelmäßig landauf,landab durch die Publizistik laufen,wenn ich das zulasse hab ich einen Grund dafür oder finde nichts dabei.Und wenn ich dann nach bald zwei Jahrzehnten öffentlich draufkomme es sei nicht von mir weils mir jetzt nicht frommt ists auch so ein Sittenbild.

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