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US-WahlAn welchen Staaten jetzt noch alles hängt

Das Ergebnis in einem einzelnen Bundesstaat kann jetzt entscheidend sein. Warum die Auszählung so lange dauert.

"Raging Grannies" protestieren in Portland © AFP
 

In den USA steht Joe Biden nach einer beispiellosen Zitterpartie kurz vor dem Einzug ins Weiße Haus. Dem demokratischen Herausforderer von Präsident Donald Trump fehlten am Donnerstag nur noch wenige Stimmen zur erforderlichen Mehrheit von 270 Wahlleuten. Entscheidend ist nun, wem es gelingt, die letzten noch offenen Bundesstaaten zu holen. Amtsinhaber Trump, der sich in der Wahlnacht vorzeitig bereits selbst zum Sieger erklärt hatte, hat ebenfalls noch Chancen.

In mehreren Staaten schickte er Anwälte mit Klagen vor, um eine Niederlage auf juristischem Weg zu verhindern. Die Wahl war auch mehr als 30 Stunden nach Schließung der letzten Wahllokale noch nicht entschieden. Nach Berechnungen der Nachrichtenagentur AP und des TV-Senders Fox News hat Biden jedoch bereits 264 Wahlleute sicher.

US-Wahl 2020: Anhänger machen mobil

Trump-Anhänger machen mobil

In den USA ist es in der Nacht auf Freitag wegen der unklaren Lage bei der Präsidentenwahl vielerorts zu Protesten gekommen.

(c) AP (Paula Bronstein)

Trump-Anhänger machen mobil

In Portland im Bundesstaat Oregon nahm die Polizei eigenen Angaben zufolge bei Demonstrationen zehn Personen fest und stellte waffentaugliches Material sicher.

(c) AP (Paula Bronstein)

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Gouverneurin Kate Brown aktivierte die Nationalgarde, um die "weitverbreitete Gewalt" einzudämmen.

(c) AP (Matt York)

Trump-Anhänger machen mobil

In New York City wurden bei Protesten nach Polizeiangaben 50 Personen festgenommen.

(c) AP (Matt York)

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Auch in Atlanta, Detroit und Oakland kam es zu Demonstrationen.

(c) AFP (JEFF KOWALSKY)

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Bei den meisten Kundgebungen forderten die Teilnehmer, dass die Auszählung der Stimmen in den noch offenen Bundesstaaten fortgesetzt wird.

(c) AFP (RONDA CHURCHILL)

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Der amtierende Präsident Donald Trump hat ein Ende der Auszählung gefordert und beansprucht den Wahlsieg für sich.

(c) AFP (ERIC BARADAT)

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Offen ist das Ergebnis noch in Pennsylvania, Georgia, Arizona und Nevada. In allen vier Staaten liefern sich die Kontrahenten ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

(c) AFP (JOSEPH PREZIOSO)

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(c) AP (Ashlee Rezin Garcia)

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(c) AP (Amanda Snyder)

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(c) AP (Matt York)

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(c) AP (Rahmat Gul)

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(c) AP (Paula Bronstein)

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(c) AP (Paula Bronstein)

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(c) AP (Paula Bronstein)
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Der Grund dafür, warum man so lange auf die Ergebnisse warten muss: in einzelnen Bundesstaaten gibt es unterschiedliche Auszählungsfristen. So können in einem Fall Briefstimmen vorab gezählt werden, im anderen - etwa in den Staaten des "Rust Belt" kann damit erst begonnen werden, wenn die Wahllokale schließen.

Der ehemalige Vize unter Präsident Barack Obama bräuchte also nur noch einen einzigen Bundesstaat, um zu gewinnen. Andere Medien wie der Sender CNN und die "New York Times" sahen Biden erst bei 253 Stimmen. Grund dafür ist, dass sie den Staat Arizona noch nicht für entschieden halten. Ein Überblick:

Arizona (11 Stimmen):

AP und Fox hatten den Staat recht früh in der Wahlnacht bereits Biden zugeschlagen. CNN berichtete am Donnerstag jedoch, dass Trump im Laufe der Auszählung aufholen konnte. Die Stimmung in Arizona war gespannt. Vor einem Behördengebäude, wo Stimmen ausgezählt werden, versammelte sich in der Nacht zum Donnerstag eine große Gruppe von Trump-Anhängern. Mehrere hatten nach einem CNN-Bericht Waffen dabei.

Nevada (6 Stimmen):

Der Staat im Westen könnte die Entscheidung bringen. Biden hielt in der Nacht zum Donnerstag eine knappe Führung. Holt er sowohl Arizona als auch Nevada, hätte er genau 270 Stimmen. Neue Zahlen wurden gegen 18.00 Uhr MEZ erwartet.

Pennsylvania (20 Stimmen):

In dem Staat im Nordosten führte Trump zunächst klar. Biden holte aber auf, je mehr Briefwahlstimmen ausgezählt wurden. Bei den Briefwählern in Pennsylvania schnitt der Demokrat nach den bisherigen Ergebnissen enorm besser ab als der amtierende Präsident von den Republikanern. Dies könnte den Umschwung bringen. Mit einem Ergebnis wird hier erst am Freitag gerechnet.

Georgia (16 Stimmen):

In dem Südost-Staat lag Trump anfangs ebenfalls klar vorn. Bis in die Nacht zum Donnerstag schrumpfte der Vorsprung aber auf wenige Tausend Wählerstimmen zusammen. Aus dem Großraum um die Hauptstadt Atlanta standen noch Stimmen aus - traditionell eher demokratisches Gebiet. Es könnte also sehr knapp werden. Gegen 16.30 Uhr MEZ wollen die Behörden ein Update geben.

North Carolina (15 Stimmen):

Auch in dem Ostküsten-Staat wurde es eng. Trump galt auch in der Nacht zum Donnerstag noch als leichter Favorit. Besonderheit: In North Carolina werden sogar noch Briefwahl-Stimmen gezählt, die bis zum 12. November eingehen - also neun Tage nach dem Wahltag.

Gegen die Briefwahl machte Trump schon den gesamten Wahlkampf über Stimmung. Inzwischen geht er in verschiedenen Bundesstaaten gegen die Auszählung juristisch vor. In Pennsylvania zum Beispiel will er verhindern lassen, dass Stimmen gültig sind, die bis Freitag ankommen. Vor der Wahl hatte das Oberste Gericht der USA die Regelung zugelassen. Drei Konservative unter den insgesamt neun Richtern zeigten sich aber offen dafür, das Thema noch einmal aufzugreifen.

Das Oberste Gericht entscheidet unter anderem auf Basis einer Abwägung, ob Entscheidungen von örtlichen Parlamenten, Wahlbehörden oder Richtern getroffen wurden. Trump klagt auch im Bundesstaat Michigan, wo die Medien bereits Biden zum Sieger erklärt haben. In Georgia zog er vor Gericht, weil 53 zu spät per Post eingetroffene Stimmzettel berücksichtigt worden seien. Im Bundesstaat Wisconsin, der ebenfalls Biden zugerechnet wird, verlangt er wegen einer knappen Entscheidung eine Neuauszählung.

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