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Wahlkrimi um US-PräsidentschaftBiden wendet sich an das Volk: „Die Zahlen sagen uns, wir werden das Rennen gewinnen“, noch aber wird gezählt, Trump spricht weiter von "illegalen Stimmen"

+++ Das Herzschlagfinale im Rennen um die US-Präsidentschaft dauert an +++ Biden holt Führung in Pennsylvania und Georgia, wo die Stimmen wahrscheinlich neu ausgezählt werden +++ Donald Trump holt in Arizona auf und deckt Wahlbehörden mit Klagen ein +++

Enges Rennen zwischen Donald Trump und Joe Biden © AFP/MANDEL NGAN, JIM WATSON)
 

In der Wahlschlacht ums Weiße Haus hat der demokratische Kandidat Joe Biden seinen knappen Vorsprung in den zwei wichtigen Staaten Pennsylvania und Nevada weiter ausgebaut. In Pennsylvania sind 20 Wahlleute zu vergeben, in Nevada sechs. Wenn Biden in Pennsylvania siegt, hat er die Wahl gewonnen.

Am späten Abend Ortszeit wandte sich der frühere Vizepräsident erneut an das Volk und bat weiter um Geduld. Es werde noch immer ausgezählt und noch immer gäbe es kein offizielles Ergebnis. Aber, so Biden: „Die Zahlen sagen uns, wir werden das Rennen gewinnen.“ In den Stunden zuvor hatte sich vor allem in Pennsylvania der Vorsprung weiter erhöht und auch in den anderen drei Staaten, in denen Biden führt, der Vorsprung stabilisiert beziehungsweise erhöht. Biden gab sich versöhnlich. Egal wo man stehe: "Wir sind keine Feinde." Er werde ein Präsident für die gesamte Nation sein und auch für jene hart arbeiten, die gegen ihn gestimmt haben.

In Arizona, das von Fox News bereits am Wahltag Joe Biden zugerechnet wurde, schmilzt dessen Vorsprung auf den amtierenden Präsidenten Donald Trump indes. Trotzdem glauben führende amerikanische Wahl-Analysten nicht, dass es sich dort für Trump noch ausgehen wird. Mittlerweile wurde allerdings bekannt, dass noch über 250.000 Stimmen nicht ausgezählt wurden.

In Georgia werden die Stimmen nach der Präsidentschaftswahl wegen des extrem knappen Ausgangs neu ausgezählt. "Mit so einer geringen Differenz wird es in Georgia eine Neuauszählung geben", sagte Wahlleiter Brad Raffensperger am Freitag in Georgias Hauptstadt Atlanta. Zuletzt lag Präsidentschaftskandidat Joe Biden in dem konservativen Südstaat mit hauchdünner Mehrheit vor Amtsinhaber Donald Trump - laut US-Medien nur mit rund 1500 Stimmen Vorsprung.

"Das Endergebnis in Georgia wird nach jetzigem Stand gewaltige Auswirkungen auf das gesamte Land haben", sagte Raffensperger. Überall würden die "Emotionen" hochschlagen. Das werde die Wahlbehörden aber nicht von ihrer Arbeit abhalten. Georgia mit seinen 16 Wahlleuten könnte bei der Präsidentschaftswahl den Ausschlag geben. 

Trump spricht weiter von "illegalen Stimmen"

Der US-Präsident hat am Freitag erneut den Vorwurf erhoben, nach der Präsidentschaftswahl vom Dienstag würden "illegale Stimmen" gezählt. Von Anfang an habe er gesagt, dass nur "legale Stimmen" für das Ergebnis berücksichtigt werden dürften. "Aber wir sind bei diesem grundlegenden Prinzip auf Widerstand vonseiten der Demokraten gestoßen", erklärte Trump in einer schriftlichen Mitteilung.

Es gehe um die Integrität des gesamten Wahlprozesses. Der Präsident kündigte erneut an, alle rechtlichen Mitteln nutzen zu wollen. An das amerikanische Volk gerichtet fügte er hinzu: "Ich werde niemals aufgeben, für euch und unsere Nation zu kämpfen." Seit der Wahlnacht hat Trump mehrfach behauptet, es gebe Wahlbetrug, ohne Beweise dafür zu nennen.

Der Bürgermeister von Philadelphia, Jim Kenney, hat Vorwürfe des Wahlbetrugs entschieden zurückgewiesen. "Wie wir erwartet haben, haben die Wähler und Einwohner von Philadelphia dafür gesorgt, dass unsere Stadt als Beispiel dafür herausragt, wie man eine Wahl korrekt durchführt". Die Stimmen würden so lange gezählt, bis jeder gültige Zettel berücksichtigt sei.

Live-Ticker zur US-Wahl

Die demokratische Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, bezeichnete Biden nun bereits als Sieger der umkämpften Präsidentschaftswahl. "Der gewählte Präsident (president-elect) Biden hat ein starkes Mandat", sagte Pelosi vor Journalisten. Als "president-elect" wird in den USA der Sieger der Präsidentschaftswahl bis zu seinem Amtsantritt bezeichnet.

Biden hat bisher 253 Wahlleute auf sich vereinigen können. Trump kommt aktuell auf 214 Wahlleute.

Trump wütet vor der Presse

Um 0.30 Uhr unserer Zeit trat der amtierende Präsident der USA, Donald Trump, vor die Presse, um die Wahl in weiten Teilen für illegal zu erklären, sich selbst zum wahren Sieger des Wahlabends auszurufen. Fassungsloses Entsetzen bei den Beobachtern beispielsweise im Kreis der Beobachter auf CNN und anderen großen Medien.

Der republikanische Amtsinhaber sieht sich weiterhin als Sieger der Präsidentenwahl. "Wenn man die legalen Stimmen zählt, würde ich locker gewinnen", sagte Trump in Anspielung auf die sich verdüsternden Aussichten auf seine Wiederwahl. Er bekräftigte den - nach wie vor in keiner Form belegten - Vorwurf, dass "illegale Stimmen" ausgezählt werden und die Demokraten "die Wahl stehlen wollen". Die Stimmen für die Demokraten seien gekauft, die Medien seien ohnehin korrupt - und die Wahl insgesamt über weite Strecken illegal.

Der Auftritt wirkte nicht nur auf Beobachter außerhalb der USA gespenstisch. Die Journalisten bei CNN etwa reagierten schockiert: Der Präsident habe sein Vorgehen angekündigt, man habe es erwartet, und man sei dennoch fassungslos darüber, dass ein amtierender Präsident auf diese Weise das System unterminiere. Weitere gewalttätige Ausschreitungen werden nicht ausgeschlossen.

Indes wenden sich sogar Republikaner von Trump und seinen Aussagen ab: Der frühere republikanische Präsidentschaftskandidat Rick Santorum etwa äußerte in einer ersten Reaktion scharfe Kritik an den Betrugsvorwürfen Trumps. "Kein gewählter Republikaner wird sich hinter diese Aussage stellen", betonte Santorum am Donnerstagabend (Ortszeit) im US-Fernsehsender CNN. Santorum zeigte sich "enttäuscht" von Trumps Statement.

Demokratische Wähler hätten jedes Recht gehabt, per Briefwahl abzustimmen, betonte er mit Blick auf Trumps Aussage, es handle sich um "illegale Stimmen". Santorum wies auch darauf hin, dass die Wahlbehörden in Georgia oder Arizona einer republikanischen Regierung unterstehen.

Bekannte US-Sender wie NBC, ABC, MSNBC, USA Today und CBS entschieden sich indes, noch während der Rede aus der Übertragung auszusteigen. "Wir sind nun wieder in der unüblichen Position, nicht nur den Präsidenten der Vereinigten Staaten zu unterbrechen, sondern auch den Präsidenten der Vereinigten Staaten zu korrigieren”, verkündete MSNBC-Moderator Brian Williams. Auf CNBC hielt der frühere "Fox News"-Moderator Shepard Smith fest: "In nichts, was er gesagt hat, hat auch nur ein Fünkchen Wahrheit gesteckt."

Schon zuvor hatte der Sohn des Präsidenten über Twitter den "totalen Krieg" ausgerufen, im Bemühen darum, den Wahlsieg des Vaters zu sichern. Und auch Trump selbst war auf Twitter zunehmend aggressiv geworden, worauf Twitter mit Warnhinweisen vor etlichen unwahren Beiträgen des amtierenden Präsidenten reagierte.

Wahlanfechtungen angekündigt

Das Wahlkampfteam von US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, auch eine Wahlanfechtungs-Klage im US-Staat Nevada einzureichen. Der Trump-Vertraute und frühere US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, sagte am Donnerstag in Las Vegas, derzeit würden "illegale" Stimmzettel gezählt. Dies sei "inakzeptabel".

Der Republikaner Adam Laxalt, früher Generalstaatsanwalt von Nevada, erklärte, es gebe Berichte über zahlreiche "Unregelmäßigkeiten". So seien Stimmzettel im Namen von Toten abgegeben worden - sagt Laxalt. Außerdem seien die Stimmen von Tausenden Menschen gezählt worden, die während der Corona-Pandemie ihren Wahlkreis verlassen hätten und deswegen dort nicht mehr hätten wählen dürfen.

Auch wenn derzeit noch nicht viel gesichert ist, eines ist gewiss: Die Anwälte werden in den nächsten Wochen noch einiges zu tun bekommen.

"Seid geduldig, Leute"

Trumps demokratischer Herausforderer Joe Biden rief seine Landsleute indes zu Geduld auf: "Seid geduldig, Leute. Stimmen werden gezählt, und wir haben ein gutes Gefühl mit Blick darauf, wo wir stehen", schrieb Biden am Donnerstag auf Twitter. Ob er seine Landsleute damit wirklich in Zaum halten kann ist so ungewiss wie der Ausgang dieses Wahlkrimis. 

Zahlen können variieren

Wenn sich die jeweils zugerechneten Wahlmännerstimmen in unterschiedlichen Quellen unterscheiden sollten, so liegt dies an der Art der Auszählung. Während Fox News etwa Arizona schon Biden zugeschrieben hat, war CNN z.B. noch vorsichtiger und wartete zu. In den USA gilt die Nachrichtenagentur AP als verlässliches Eichmaß für seriöse Prognosen zum Ausgang in den Staaten. Die offiziellen Zahlen werden - naturgemäß erst später - vom State Attorney General, einer Art Generalstaatsanwalt im jeweiligen Bundesstaat, verlautbart.

Zum Nachlesen: Was in den ersten 24 Stunden der Wahl geschah

 

 

Kommentare (99+)
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@ dude, Aber was hat das alles mit meinem Kommentar zu tun?

Falls ihn überhaupt irgendjemand gelesen hat, der mir unterjubelt, ein Anhänger von Trump oder HC strache zu sein: ich habe auf die Zerrissenheit der Demokratischen Partei hingewiesen und dass voraussichtlich auch mit einem Biden in Zukunft die Probleme nicht kleiner werden.

Also wenn Kritik, dann bitte auf die im Kommentar genannten Punkte.

dude
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Jetzt machen Sie es sich leicht, lieber Vencor!

Dieses Zitat habe ich aus einem Ihrer unzähligen Beiträge in diesem Forum einfach kopiert:

"Sollte er nun abgewählt sein, befleißige ich mich, Folgendes anzumerken: er dürfte als einer der besten Präsidenten des Landes aller Zeiten in die Geschichte eingehen und die Amerikaner werden es mit Heulen und Zähneklappern bereuen, ihn abgewählt zu haben."

Ich denke, man muss Ihnen Ihre Zuneigung zu Trump definitiv nicht "unterjubeln"!

Dass nicht nur die Demokratische Partei zerrissen ist, sondern auch die Republikanische und auch die gesamten Vereinigten Staaten, ist augenscheinlich. Dass dies ein ganz großes "Verdienst" von Trump war, liegt auch auf der Hand. Wenn auch Biden nicht der beste ist, kann er die USA in den nächsten Jahren mit Sicherheit besser wiedervereinen, als der aggressive Spalter Trump!

9ecdf020284218c158b6a22199d95d45
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Man muss kein Anhänger einer politischen Person sein, um seine Erfolge anzuerkennen.

Die Erfolge Trumps habe ich bereits genannt, und dass auch er Fehler gemacht hat, ist auch klar.

Mir ist nur nicht klar, was die Demokraten anders oder besser gemacht hätten, und mir widerstrebt die Glorifizierung derselben vor allem in den hiesigen Medien.

Stony8762
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Vencor

Du glorifizierst Trump!

hbratschi
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jetzt lehn ich mich mal...

...gaaaaanz weit aus dem fenster, vencor - du hältst bestimmt auch den hc für einen ehrenmann, oder? 😉😁

9ecdf020284218c158b6a22199d95d45
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Pass auf, dass Du nicht rausfällst!

Worauf basiert Deine Annahme?

Der Unterschied zwischen Trump und Strache ist der, dass Trump VOR seiner politischen Laufbahn bereits erfolgreich war und die Präsidentschaft eigentlich nicht nötig gehabt hätte.

hbratschi
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die gemeinsamkeit, vencor,...

...der beiden ist, dass sie offensichtlich komplett außerhalb jeglicher realität unterwegs sind. beide hätten es eigentlich "nicht nötig" gehabt, in die politik zu gehen. und beiden ist es doch irgendwie passiert. donald hat es einfach als spiel gesehen und es einfach versucht. ich glaub, dass er selbst überrascht war, dass es ihm gelungen ist, präsident zu werden. und seitdem lebt er die präsidentschaft als eine art sitcom. manchmal hab ich das gefühl, dass ihm gar nicht bewusst ist, was er alles anrichtet. wie er jegliches vertrauen in mühsam vertraglich ausgehandeltes zerstört. wie er lügen zur normalität erhoben hat. in der zeit vor donald, war es peinlich, wenn man beim lügen erwischt wurde, mit diesem "anstand" hat trump gründlich gebrochen. ich kann leider absolut nichts gutes an einem solchen typen finden. wieder etwas, dass er mmn mit dem hc gemeinsam hat. aber wenn du das anders siehst, so what...😉😁

9ecdf020284218c158b6a22199d95d45
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Guter Punkt, hbratschi - und zu Deiner ersten Frage: ich halte keinen von Beiden für einen Ehrenmann.

Ja, Trump benimmt sich oft genug wie ein Elefant im Porzellanladen, aber das Lügen hat er ganz sicher nicht erfunden, das hatten eigentlich bereits seine Vorgänger schon perfektioniert, nur haben sie nicht so laut herumposaunt und waren beim Lügen smarter. Man denke nur an die Brutkasten-Babys von Kuwait, das Giftgas von Saddam usw.usf.
Und die Präsidenten, die im Nahen Osten ein Land nach dem anderen zu Pulverfässern gemacht haben nach dem Motto "Wir bomben da jetzt mal alles platt, und die Europäer müssen mit Folgen à la Flüchtlingskrise usw. zurechtkommen", waren Bush sen. und junior sowie der Friedensfürst Obama. Zumindest gab es Bemühungen von Trump, hier nicht noch mehr Öl ins Feuer zu gießen, so wie es wohl Hillary Clinton getan hätte.
Und außenpolitische Scherbenhaufen dürften europäische Politiker ja wohl zur Genüge angerichtet haben, allen voran Merkel, Maas und Konsorten.

schneeblunzer
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Der Pleitier Trump

.

Planck
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Na eh.

Das Vermögen vom Vater geerbt und selber elf Konkurse hingelegt. Sein Spielcasino in Atlanta wegen Geldwäsche geschlossen.

Tolle Erfolge, direkt vorbildhaft.
Der Washingtoner und New Yorker Geldadel hielt diese Figur immer schon für einen Wannabe.

9ecdf020284218c158b6a22199d95d45
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Es ging um den Vergleich mit HC Strache, um mehr nicht.

...

Planck
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Ach

voit60
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Wie oft war der schon Pleite

Wie kann man so einem Blödmann nur nachrennen?

Balrog206
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Voit

Wie lange bist du schon Unternehmer ?

Mein Graz
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@Vencor

Ja, er hat erfolgreich sein geerbtes "Geschäft" fast in den Sand gesetzt und konnte sich nur durch Investoren grad noch retten. Da hatte Strache tatsächlich weniger Glück, der hat eine Insolvenz hingelegt.

Und Trump hat erfolgreich Steuern vermieden (was in den USA bei den Reichen durchaus üblich ist).

Was man heute alles als "Erfolg" ansehen kann ist schon fast witzig.

UHBP
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@ven...

Glaubst, dass in ein paar Jahren seine Lügen vergessen sind?
Seine Anhänger haben sie jetzt schon vergessen, bzw. glauben sie auch noch.

BachHendl
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And now – a warm welcome tooooooooooooo …

Forrest Trump! … The All-Over-Jerk of the DAS (Divided States of America)!!!

Täteräteteteeeeeeeeeeeeeeeeeee!

Wales
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hofa

hat der tump vom hofer etwas gelernt?

Immerkritisch
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Ein Idiot als US-Präsident

plus mehr als 68 Mio Idioten, die ihn wieder haben wollen.....

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Über Trump werden erst kommende Generationen angemessen urteilen können.

Der kollektivistische Zeitgeist war schon immer ein grober Klotz, auf den ein grober Keil gehörte, ein unangepasster, ein individueller Keil. Churchill etwa warnte in den 30er Jahren vor dem revisionistischen, nationalsozialistischen Furor der Deutschen, und wurde kaum ernst genommen - er verlor am Ende auch trotz des militärischen Sieges über Hitler-Deutschland die Unterhauswahlen 1945. Heute ist Trump eine Art Gegenpol zum revisionistischen, ökosozialistischen Furor der Bessermenschen.

Stony8762
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Vencor

Ein neuer Hitler ist ein Gegenpol...wozu?

dude
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Da rotiert aber jemand im Grab, lieber Vencor,

... wenn Sie den großen und weitsichtigen Staatsmann Churchill mit dem narzisstischen und selbstherrlichen Trump vergleichen!

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@ dude, Nennen Sie einen Politiker, der nicht narzisstisch und selbstherrlich ist

(ehrliche Bitte. Mir fällt keiner ein)

GeorgKra
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Sehr richtig!

Ein sehr weitsichtiger Kommentar.

picciona1
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habe die wahl live mitverfolgt

man könnte schon auf die idee kommen, dass da manipuliert wurde, in 5 staaten liegt trump vorne und verliert dann in allen!!? staaten mit den briefwahlstimmen nachdem man den zutritt zu den wahllokalen verhindert hat??
trump hat auf facebook seit mai 4 millionen "gefällt mir" mehr! seit dem wahltag 2 millionen!
so sehen verlierer aus!
und liebe medien, auch wenn ihr mir noch hundert mal erklärt wie präsidial biden ist, für mich wird er immer sleepy creepy joe bleiben!

Mein Graz
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@picciona1

Na so was aber auch!
Da werden doch glatt weiter Stimmen ausgezählt, obwohl der "Favorit" eindeutig vorne liegt! Und da werden doch glatt Briefwahlstimmen ausgezählt, bei denen die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass sie Biden erhält! Eine Frechheit!
Und dann hat Trump doch glatt viel mehr FB-Freunde und 👍, da muss doch die Wahl manipuliert sein!

Sonntag Abend bei der Lotto-Ziehung nach der 3. Zahl:
"Ich habe gewonnen, hört sofort auf, diese blöden Kugeln rauszuholen!"

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@ picciona1. Diese Wahl stinkt. So einfach ist das.

Und: Wahlbetrug ist im Wahlsystem der USA recht einfach. Auch ohne parteiische Medien und Social-Media Zensur. Die Demokraten wären nicht so für die Briefwahl gewesen, wenn sie sich davon keinen Vorteil versprochen hätten. Ich meinte keinen fairen Vorteil.

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Trump Bilanz:

Obamacare korrigiert (jetzt bekommen auch Menschen mit Vorerkrankungen eine KV), den illegalen Zustrom aus dem Süden gedrosselt, den Syrienkrieg auf seinen regionalen Interessenkern zurückgestutzt, den Dauerkonflikt mit Russland entschärft, die "unvorteilhaften" Handelsabkommen nachgebessert oder gekippt, die aufgeschobene Auseinandersetzung mit einem expansiven China eröffnet, die erste erfolgreiche Friedensinitiative in Nahen Osten lanciert...
... und mit "America First" gezeigt, dass er zuerst auf sein Land schaut.

Könnte Schlimmeres geben.

GeorgKra
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Stimmt

Die positiven Entwicklungen seiner Amtszeit werden bei uns kaum angesprochen. Und wer meint alles Negative gehe von Trump aus, ist naiv und uninformiert.

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@ GeorgKra

Ich war noch nie ungewollt so umfassend, aber schlecht und falsch, über einen amerikanischen Präsidenten zugedröhnt worden, wie über Trump. Ich wünschte, ein Zehntel davon nur über die eigene Regierung, deren Handeln zu erfahren und mal kritisch zu kommentieren, mein sehnlichster Wunsch. Fehlanzeige. Stattdessen - mit Ausnahmen - nur noch Hofberichterstattung und Regenbogenpresse - unsere Medienlandschaft.

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@ GeorgKra

Ich war noch nie ungewollt so umfassend, aber schlecht und falsch, über einen amerikanischen Präsidenten zugedröhnt worden, wie über Trump. Ich wünschte, auch nur ein Zehntel davon über die eigene Regierung, deren Handeln zu erfahren und mal kritisch zu kommentieren, mein sehnlichster Wunsch. Fehlanzeige. Wie auch? Mit wenigen Ausnahmen nur noch Hofberichterstattung und Regenbogenpresse - unsere Medienlandschaft.

Mein Graz
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@Vencor

Da fallen die mehr als 22.000 Falschaussagen, glatte Lügen und irreführende Behauptungen überhaupt nicht ins Gewicht, dafür hat er es geschafft, den Wirtschaftsaufschwung, der schon VOR seiner Wahl im Gange war, nicht abzuwürgen.

Und für dich ist es tatsächlich positiv, dass Trump eine Auseinandersetzung mit China eröffnet hat? Wenn er so "friedliebend" bzw. "friedfertig" ist wie immer behauptet wird, aus welchem Grund dann eine Auseinandersetzung und nicht ein "Zusammen"?

Trump war so ziemlich das schlimmste, was den USA passieren konnte. Und es ist möglicherweise noch nicht zu Ende, denn er zündelt gerade kräftig im eigenen Land, die Rechts-Rechten stehen schon bereit mit Waffen.

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Obama hat an jedem einzelnen Tag seiner Präsidentschaft Krieg geführt, und sein hoch gelobtes Obamacare wahr ein Rohrkrepierer, den Trump korrigiert hat, ob es den Trump-Gegner passt oder nicht.

Und ja, ich finde es wichtig, die Expansionsgelüste Chinas zu beschneiden. Seltsamerweise reagiert Europa (bzw. die MSM) lange nicht so energisch auf die Expansionen Chinas im asiatischen Raum und in Afrika wie es bei Trump geschieht.

Sollte er nun abgewählt sein, befleißige ich mich, Folgendes anzumerken: er dürfte als einer der besten Präsidenten des Landes aller Zeiten in die Geschichte eingehen und die Amerikaner werden es mit Heulen und Zähneklappern bereuen, ihn abgewählt zu haben.

Mein Graz
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@Vencor

Jaja.
Und die Erde ist eine Scheibe.

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Aha, @ Mein Graz, sind wir wieder auf dem Niveau angelangt?

Nichts zu danken!

Mein Graz
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@Vencor

Naja, du ziehst mich eben runter.

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Er hat auch die verrückten Zwerge, Kim und die iranischen Mullahs, zurechtgestützt.

Wenn nun der demente Biden ans Ruder kommt, droht gerade für Europa Ungemach. Der alte kranke Mann ist genauso ein schlaffer und unfähigen Appeaser wie sein ehemaliger Chef Obama. Das wird den Islamisten von Erdogan bis IS Auftrieb verschaffen. Die Vorzeichen der neuen Zeit haben wir schon in Paris, Nizza und Wien betrauern dürfen.

Mein Graz
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@Vencor

Und die Mondlandung ist ein Fake.

Peterkarl Moscher
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Meine Bitte !

Gott helfe uns und man möge uns vom Trump erlösen; der
neue Präsident sollte ein gescheites Gesundheitssystem ein-
führen wo alle mit dabei sind, weniger Militärausgaben und
gleiche Rechte für Schwarze und weiße, ein gemeinsames
Miteinander , Glück und Segen, und auf eine Nation auf die
wir wieder aufschauen können.

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Trump hat Obamacare korrigiert und die Militärausgaben zurückgefahren

bzw. sich zumindest von vielen Kriegsschauplätzen zurückgezogen, die seine Vorgänger angezettelt hatten (Obama hat an jedem Tag seiner Präsidentschaft Krieg geführt, Trump dagegen nicht).

Mein Graz
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@Vencor

Und Bill Gates hat die Sendefrequenzen der Drahtklammern in den MN-Masken aufgekauft.

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Tja, @ Mein Graz, so ist das, wenn einem die Argumente ausgehen, wird man unsachlich, oder wie?

Aber zu Deinem Trost: ich bin weder für Trump noch für Biden. Aber, wie heißt es so schön?

Audiatur et altera pars!

Und die Glorifizierung des Einen und Verteufelung des Anderen, ohne sich auch die zweite Seite der jeweiligen Medaille anzusehen, sollte jeder mit einem gewissen geistigen Horizont ablehnen.

Eines stimmt jedoch: sollte Trump abgewählt sein, dann ist er selbst schuld daran. Mit seiner erratischen Art hat er nicht begriffen, dass die Leute zwischen Form und Inhalt nicht unterscheiden können.

Mein Graz
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@Vencor

Der Witz des Tages: " ich bin weder für Trump noch für Biden".

Dafür lobst du Trump zu viel und haust auf Biden hin.

Also lass solche Aussagen, du machst dich noch unglaubwürdiger als ohnehin schon. Aber so ist das halt, wenn sich der von dir angesprochene geistige Horizont auf den Abstand zwischen Hirn und Brett beschränkt. Also entfern mal das Brett vor dem Kopf...

HannesK
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Hoffentlich verschwindet dieser Trump endlich

Ich werde ein grosses Fest geben, wenn Trump endlich von der Bildfläche verschwindet. Er fühlt sich tatsächlich verfolgt - unvorstellbar, würde hierzulande ein Staatschef während der Wahlauszählung anordnen, die Auszählung zu stoppen. Trump wusste schon vor Monaten, dass er auf der Verliererseite landen wird. Trump ist ein gefährlicher Typ, ein Macho mit unberechenbaren Attributen....

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Angela Merkel hat, nachdem ein FDP-Politiker mit Hilfe von AFD-Stimmen Ministerpräsident wurde,

zur Wahl in Thüringen gesagt, diese sei "unverzeihlich" und müsse "rückgängig gemacht werden".

Und was Mutti sagt, das muss umgesetzt werden. Also so weit her ist es mit dem Demokratieverständnis europäischer Politiker auch nicht.

Mein Graz
5
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@Vencor

Und 9/11 waren die Amis selbst.

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WT 7 hat sich vor Schreck selbst gesprengt

💣

dieRealität2020
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"...Nehmen wir an, Trump wird durch irgendwelche abstrusen Gerichtsentscheide..."

Sorry, es gibt keine abstrusen Gerichtsentscheidungen, dem kann ich nicht zustimmen und den Blick in einen demokratischen Rechtstaat lenken.
.
In nahezu allen rechtsstaatlichen Demokratien und Länder weltweit haben immer wieder, auch in Europa, Wahlanfechtungen und gerichtlich geführte Einsprüche auf allen politischen Ebenen stattgefunden. Ob und inwieweit Gerichtsentscheidungen den Denkrichtungen und Vorstellungen mancher Menschen entsprechen oder nicht, ist bedeutungs- und gegenstandslos. Alle Urteile sind Gegenstand eines demokratischen Rechtssystem, auch Fehlurteile.
.
Da bildet die USA auch keine Ausnahme unter Trump. Auch vor Trump gab es das schon. Denn das ist der Sinn und Zweck einer Demokratie. Die vorherrschenden Gesetze anzuerkennen, und Mehrheiten zu akzeptieren. Egal wie sie ausfallen, das dürften hier einige Poster nicht verstanden haben.
.
Selbstverständlich ist es meine freie Meinung zusagen das ich es bedenklich finde, wenn ein politisches oder wirtschaftliches System das im Endeffekt Millionen von Menschen betrifft nur mit einigen Stimmen geändert bzw. verändert wird. Die Realität des letzten Jahrhunderts bis dato hat weltweit gezeigt, dass das nicht immer zum Vorteil der Menschen führt.

alaska1994
1
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Stimmenvorsprung

Ohne das System der Wahllleute hat Biden derzeit landesweit einen Vorsprung von rd. 4.083.000,00 Stimmen vor Trump (Quelle CNN). Soweit zu "einige Stimmen" ....

Bluebiru
1
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Wenn die Mehrheit der Höchstrichter

der eigenen Partei angehören und man, obwohl man im Wahlkampf war, ganz schnell noch eine der verfügbaren Stellen besetzte, kann man unter Umständen schon davon ausgehen, dass die Höchstrichter nicht unbedingt neutral sind, sondern zugunsten von Trump entscheiden, auch wenn diese Entscheidung nicht korrekt wäre.

Expat
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Wenn die Amerikaner

die Wählerstimmen weiter so langsam auszählen, sterben denen beide Kandidaten weg.

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