USAKeine "Top Secret"-Informationen mehr für Trump-Schwiegersohn

US-Präsidenten-Schwiegersohn Jared Kushner und weiteren Top-Mitarbeitern des Weißen Hauses ist der Zugang zu streng geheimen Unterlagen versperrt worden.

© APA (AFP)
 

Kushner und andere Mitarbeiter Donald Trumps dürften nun nur noch als "geheim" eingestufte Papiere einsehen, nicht mehr Papiere mit dem Stempel "streng geheim", berichteten das Magazin "politico" und der Sender CNN.

FBI-Überprüfung läuft weiter

Die Sicherheitsüberprüfung Kushners beim FBI läuft weiter. Er hatte den Zugang zu streng geheimen Unterlagen bisher nur auf vorläufiger Basis erhalten. Das Sicherheitskonzept des Weißen Hauses war infrage gestellt worden, nachdem bekannt geworden war, dass Trump-Mitarbeiter Rob Porter von zwei Ex-Frauen der häuslichen Gewalt bezichtigt wird und dies auch seine Sicherheitsstufe beeinflusst hatte.

Nach CNN-Informationen soll im Fall Kushners in den nächsten vier Wochen die endgültige Untersuchung abgeschlossen sein. Nach den Worten Trumps muss die Entscheidung, welchen Zugang der Ehemann seiner Tochter Ivanka bekommt, letztlich Stabschef John Kelly treffen. Ein Präsidialamtssprecher war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Nach Informationen der "Washington Post", die sich auf eine Quelle im Weißen Haus beruft, sollen mindestens vier Länder - darunter Mexiko, Israel, die Vereinigten Arabischen Emirate und China - Möglichkeiten diskutiert haben, auf welche Weise Jared Kushner im Zusammenhang mit seinen Geschäften vor seiner Zeit im Weißen Haus beeinflusst werden kann. Ob es tatsächliche Manipulationsversuche gegeben hat, ist jedoch unklar.

Kushner war vor kurzem von den Geheimdienstausschüssen des Repräsentantenhauses und des Senats wegen der Russland-Affäre befragt worden. Sonderermittler Robert Mueller geht dem Verdacht nach, dass es während des Wahlkampfs 2016 geheime Absprachen zwischen Russland und Trumps Team gegeben haben soll. Die Regierung in Moskau und Trump weisen dies zurück.

Kommentare (1)

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CuiBono
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Lesenswert?

Alibiaktion pur

Das Ganze ist doch eine - nur allzu leicht durchschaubare - Alibiaktion bzw. kosmetische Behübschung der Situation, um Jared Kushner etwas aus der Schusslinie der politischen Kritiker zu bekommen.

Oder glaubt wirklich jemand, dass sich damit an dem dem Schwiegersohn zugänglichen Informationsumfang irgend was ändern wird?

Na ja, vielleicht ein paar Erz-Republikaner von der Tea-Party.
America First, jo eh.
LOL

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