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Nach Hebeins Entmachtung"Keep cool" sagt der Parteichef zur Krise der Grünen

Er sehe "keine so große Parteikrise", versucht Vizekanzler Werner Kogler als Chef der Partei die Krise der Wiener Grünen zu kalmieren. "Alles andere wird sich ergeben."

Wollen kommende Woche die künftige Form der Zusammenarbeit miteinander besprechen: Werner Kogler und die Noch-Chefin der Wiener Grünen, Birgit Hebein
Wollen kommende Woche die künftige Form der Zusammenarbeit miteinander besprechen: Werner Kogler und die Noch-Chefin der Wiener Grünen, Birgit Hebein © APA/Barbara Gindl
 

In den Streit unter den Wiener Grünen nach der Landtagswahl will sich der Grüne Bundessprecher Werner Kogler laut eigenem Bekunden nicht allzu sehr einmischen: "Wir sind nicht so organisiert, dass da mit Machtwörtern 'herumgepfudelt' wird", wiegelte er in der ORF-Pressestunde ab.

Kogler ist zuversichtlich, dass Birgit Hebein vorerst auch weiterhin Parteichefin bleiben kann. Nächste Woche werde er mit ihr ein Gespräch dazu führen. "Wir haben eine hervorragende Gesprächsbasis." Nicht zuletzt habe Hebein für die Grünen in der Bundesregierung auch das Sozial- und das Sicherheitskapitel federführend verhandelt.

"Superdemokratisches Experiment"

Bei den Personalentscheidungen des Rathausklubs handle es sich um ein demokratisches Votum. Genauso sei das Votum der Basis für die Spitzenkandidatin Hebein ein "superdemokratisches Experiment" gewesen. Die Wahl sei schließlich auch erfolgreich gewesen - ein historisch gutes Ergebnis, wie die Ergebnisse sämtlicher vier Landtagswahlen seit 2019.

Längerfristig gebe es in Wien die Chance auf eine "hervorragende Neuaufstellung", wie Kogler nun hofft. Einen schärferen Kurs der Wiener Landesgruppe - in Wien nunmehr in Opposition - gegen die Bundesregierung erwartet Kogler nicht, zumindest nicht aus Prinzip. "Wir sind an Lösungen orientiert, nicht an Problemen." Kogler gab allerdings zu, dass der Kommunikationsaufwand mit allen Länderorganisationen beträchtlich ist.

"Die ÖVP noch nicht überzeugt"

Die Reaktion der Regierung auf den Terroranschlag in Wien verteidigte Kogler. Er versprach dabei die Einhaltung von Grundrechten, denn: "Wir können Elemente des liberalen Rechtsstaats bei der Gelegenheit nicht gleich entsorgen." Auch an der Haltung seiner Partei gegenüber der Flüchtlingsaufnahme habe sich nichts geändert. Dies sei eine "wichtige Sache, dafür engagiere ich mich". Den Koalitionspartner ÖVP habe man dabei aber noch nicht überzeugt, bedauerte er.

Auch in den Reihen der ÖVP gebe es allerdings viele, die sich für die Aufnahme von Kindern aus dem Flüchtlingslager Moria mit ihren Familien aussprechen. Zusammen mit dem Angebot von Wien, bis zu 100 Flüchtlinge aus Moria aufzunehmen, könnte man schon etwas erreichen und läge damit innerhalb des europäischen Solidaritätskonzepts. "Wir sind in Kontakt mit vielen", zeigte sich Kogler überzeugt, dass diese Kontakte letztlich auch etwas bewirken würden.

Kommentare (10)
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Expat
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Wann sieht es Kogler endlich ein,

dass die Grünen für die ÖVP nur der Steigbügelhalter, das billigste Beiwagerl war, mehr nicht.

neuer mann
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die grünen standen vor der wahl: entweder sind wir dabei .....

...... oder die blauen!
tausend dank, dass nicht hartinger klein, kickl und hofer durch diese krise navigieren,, sondern kogler, anschober, gewessler und co!!!

Leop
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KKN

Hallo das weiß Er ja , Sie sich sowieso verkauft,und das Gehalt was Er monatlich kassiert ist ja nicht von schlechten Eltern.Die Zeiten der alten Grünen mit Dr.Nenning und Freda Meissner Blau sind vorbei.Die Grünen haben alle Ihre Ziele über den Haufen geworfen,der liebe Futtertrog

Peterkarl Moscher
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Rücktritt aber rasch !

Keine Angst, bei der nächsten Wahl sind sie wieder weg, leider sind diese
Grünen nur durch Straches Gaunereien wieder im Parlament, was sie
vorher nicht waren. Ich kenn keinen den die Grünen abgegangen wären !
Besser wäre es wenn sie einsehen das sie das nicht können und freiwillig
gehen...................!!!

voit60
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Und die Bl aunen

können die es

Expat
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@voit60:

Die Blauen haben durch die grenzenlose Blödheit einiger Deppen alles verloren was eine Partei nur verlieren kann, das heißt aber nicht, dass man deshalb aus Mangel an Alternativen anderen Versagern folgen muss bis das Land vollends zerstört ist.
Irgendwann steht wieder in irgendeiner Partei einer auf der es schafft die Bevölkerung hinter sich zu versammeln und der soll dann zeigen was er kann.

Lupoo
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Grün

befindet sich wieder auf dem absteigenden Ast - der Hr. Kogler hats nur noch nicht geschnallt.

Peterkarl Moscher
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Wahrheit tut weh !

Der schnallt gar nichts, außer der monatlichen Kontrolle am Bankkonto ob
sein Gehalt pünktlich kommt !!!

kundenkarte
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Was Peterkarl

Über die Grünen sagt, sagt mehr über Peterkarl aus als über die Grünen

Expat
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Kontrolle am Bankkonto

Was meinen Sie was der Rest der unsäglichen Regierungskasper macht ?
Blümel, Nehammer, Tanner, Gewessler, Anschober und Konsorten.
Mehr können die aber auch nicht, leider.