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Ultraradikaler PolitikerIranischer Abgeordneter fordert Hinrichtung von Präsident Rouhani

Ultraradikaler Abgeordnete schrieb auf Twitter: „Irans Führer sollte anordnen, dass Sie tausendmal hingerichtet werden, damit das Herz des iranischen Volkes aufblüht.“

Präsident Rouhani
Präsident Rouhani © (c) AFP (-)
 

Ein iranischer Abgeordneter hat die Hinrichtung von Präsident Hassan Rouhani gefordert. "Irans Führer sollte anordnen, dass Sie tausendmal hingerichtet werden, damit das Herz des iranischen Volkes aufblüht", twitterte Mojtaba Solnouri an Rouhani gerichtet am Samstag. Die Drohungen des als islamistisch eingestuften Klerikers wurden von mehreren iranischen Medien vermeldet.

Solnouri ist über eine Aussage Rouhanis erbost, die als Vorbereitung auf Verhandlungen mit dem Erzfeind USA interpretiert wird, um das Land aus der Wirtschaftskrise führen zu können. Rouhani hatte am Mittwoch erklärt: "Notfalls führen wir Krieg, aber notfalls auch Frieden." Für die Hardliner sind Verhandlungen mit den USA Landesverrat.

Prowestliche Politik

Schon kurz nach ihrem Sieg bei der Parlamentswahl Ende Februar wollten die Hardliner und Erzkonservativen eine Vorladung und letztendlich den Rücktritt des moderaten Präsidenten. Rouhani habe mit einer prowestlichen Politik und dem Wiener Atomabkommen von 2015 die Islamische Republik von ihren ideologischen Zielen entfernt. Außerdem habe seine Reformpolitik nichts gebracht und das einst mit Öl reich gewordene Land in eine seiner schlimmsten Wirtschaftskrisen geführt.

Der Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei, der laut Verfassung das letzte Wort in allen strategischen Belangen hat, war jedoch stets gegen diese Forderungen. Rouhani selbst weist die Kritik vehement zurück und wirft seinerseits den Hardlinern im Parlament vor, nationale Interessen für innenpolitische Machtkämpfe zu opfern. Rouhanis zweite Amtsperiode endet im kommenden Sommer; die Präsidentenwahl findet am 18. Juni 2021 statt.

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Imandazu
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Überall, wo islamische Kleriker oder Islamisten regieren, gibt es keine Freiheit, sondern

nur brutale Unterdrückung jener Menschen, die sich vor den Mullahs und Ajatollahs nicht in den Staub werfen. Das alles kann uns in Europa gestohlen bleiben! Missionarische Tätigkeiten von Saudis, Erdogan &Co. in Europa sind im Endeffekt politisch-religiös motivierte Angriffe auf unsere freie Gesellschaftsordnung. Westliche Toleranz Ihnen gegenüber wäre das Ende für jede Toleranz.

Mezgolits
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Vielen Dank - ... auf unsere freie Gesellschaftsordnung?:

So wie in der römisch-katholischen Glaubensgemeinschaft = keine Pries-
terin + keine Bischofin + keine Kardinalin + keine mögliche Papstin + Hei-
ratsverbot für Kirchen-Funktionäre und Selbsterlösungshilfe-Verbot - für
wahlberechtigte - an wahlberechtigte, hilfebedürftige und selbsterlö-
sungswillige Personen - das unsere Bundesregierung, mit verfas-
sungswidrigen StGB § 78 weiter haben möchte. Erfinder M.

Imandazu
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In Österreich wird heute niemand gezwungen, einer Religion anzugehören

Es muss niemand Priester oder Nonne werden oder bleiben. Die Zeiten von der Inquisition bis zum Ständestaat sind auch vorbei und nicht mit den aktuellen islamistischen Mordbanden zu vergleichen, die jeden killen, der vom religiösen Schmarrn genug hat. Freilich verhindern heute noch Klerikale Einflüsse eine menschengerechte Auseinandersetzung mit Sterbehilfe oder der Sexualität, aber auch das wird sich geben...

Mezgolits
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Vielen Dank - ... aber auch das wird sich geben ...

Ja - aber beim verfassungswidrigen Sterbehilfe-Verbot - werden wir nicht
mehr warten. E. M.

Mezgolits
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... die islamische Republik von ihren ideologischen Zielen entfernt.

Vielen Dank - ich meine: In wenigen Generationen, wird Österreich, eine
mehrheitlich islamische Republik sein. Erfinder + Erstankläger Mezgolits

Tingel
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Eines Tages

....wenn wir kein Öl mehr benötigen, versetzen wir als westliche Welt denen unbewusst den Todesstoss. Wir nennen es dann Fortschritt. Damit kehren sie aber unwiderruflich in die Vor-Mittelalterzeit zurück. Ich weiss nicht, ob denen das überhaupt bewusst ist. Amerika, die westliche Welt, wird dann wohl einmal eine Art Marschallplan erstellen müssen, damit die Leute dort nicht elendig verhungern müssen. Vom Glauben allein wird auch der Muslim nicht satt. Von grossen Tönen ihrer geistigen Führer auch niemand. Ein Trauerspiel. Jetzt schon. Aber auch schon gestern, und vorgestern und vorvorgestern. Eigentlich schon immer.

feringo
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@Tingel : Stromerzeugerfirma

Tingel, diese Ansicht ist naiv. Deren Führer sind genauso klug wie die westlichen und sind schon längst an großen einflussreichen Firmen beteiligt.

Hildegard11
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Mullahs und....

... Mittelalter. Trostlos.