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Am Festnetz-TelefonDie Queen ist wohlauf und hält Audienzen mit Premier Johnson

Ihr Sohn, Prinz Charles ist infiziert, aber ihr selbst geht es offenbar gut: Queen Elizabeth (93) hält auch an ihrem Corona-bedingten Rückzugsort auf Schloss Windsor den Alltag aufrecht. Unterdessen beklagen die Krankenhäuser in Großbritannien einen "Tsunami" an Schwerkranken.

"Hello": Die Queen am Telefon
"Hello": Die Queen am Telefon © AP
 

In der Corona-Krise macht die 93 Jahre alte Queen trotz Osterurlaubs keine Pause. Königin Elizabeth II. und der britische Premier Boris Johnson halten weiter ihre wöchentlichen Audienzen ab - vorsichtshalber per Telefon. Die Königliche Familie und Downing Street veröffentlichten entsprechende Bilder am Donnerstag in sozialen Medien.

Auf einem der Fotos ist die Monarchin zu sehen, auf dem anderen Johnson, wie sie am Mittwoch etwas altmodische Telefone für ihre Gespräche nutzten.

An dem Tag wurde auch bekannt, dass Thronfolger Prinz Charles (71) mit dem neuen Coronavirus infiziert ist. Er soll aber nur unter milden Symptomen leiden und ist zurzeit mit Herzogin Camilla (72) auf Schloss Balmoral in Schottland.

Risikogruppe

Der traditionelle Osterurlaub der Queen wurde wegen der Pandemie um eine Woche vorverlegt. Die Königin und ihr Mann, Prinz Philip (98), haben sich auf Schloss Windsor in der Nähe von London zurückgezogen. Philip wurde vom Landsitz Sandringham in der englischen Grafschaft Norfolk, wo er die meiste Zeit verbringt, mit dem Hubschrauber dorthin geflogen. Aufgrund ihres hohen Alters gelten beide Royals als sehr gefährdet, falls sie sich mit dem Erreger anstecken sollten.

Tsunami an schwer erkrankten Patienten

Großbritanniens staatlicher Gesundheitsdienst NHS beklagt eine zunehmende Überlastung der Londoner Krankenhäuser wegen der Coronavirus-Pandemie. Die Kliniken der britischen Hauptstadt seien mit einem "ständigen Tsunami" schwer erkrankter Corona-Patienten konfrontiert, sagte der hochrangige NHS-Vertreter Chris Hopson am Donnerstag dem Sender BBC Radio 4.

Klinikpersonal krank

Nachdem die Krankenhäuser in den vergangenen Wochen ihre Kapazitäten für die intensivmedizinische Behandlung von Patienten "massiv" ausgebaut hätten, gebe es nun eine "Explosion" der Zahl schwerkranker Patienten. Die Lage werde zusätzlich dadurch verschärft, dass viele Krankenhausmitarbeiter derzeit selbst krank seien und deshalb fehlten. Der Krankenstand beim Klinikpersonal liege bei "30 Prozent, 40 Prozent und an manchen Orten sogar 50 Prozent", sagte Hopson. Dieses Ausmaß sei "beispiellos".

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