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Treffen mit PompeoKneissl reist zu umstrittener Iran-Konferenz in Warschau

Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) wird an einer von den USA organisierten Nahost-Konferenz teilnehmen, die Kritiker als Anti-Iran-Treffen kritisieren.

© AP
 

Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) reist am Mittwoch nach Warschau, um an einer Nahost-Konferenz teilzunehmen. Die von den USA in Polen organisierte Konferenz wird von Gegnern als Anti-Iran-Treffen kritisiert. Am Donnerstag werde Kneissl in Warschau mit dem USA-Außenminister Mike Pompeo zusammentreffen, teilte das Außenministerium am Dienstag mit.

Bei dem bilateralen Treffen der Außenministerin mit ihrem US-Amtskollegen werde es um die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Österreich und den USA im außenpolitischen Bereich gehen, erklärte Außenministeriumssprecher Peter Guschelbauer. Dazu solle es in Bereichen, wo es gemeinsame Interessen gebe, einen strategischen Dialog geben. Das seien zum Beispiel die Stabilität in der Region Südosteuropa, der Kampf gegen den Terrorismus und die Radikalisierung im Netz sowie Cybersicherheit. Außerdem diene das Treffen der Vorbereitung des Besuches von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am 20. Februar bei US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus.

Die am Mittwoch beginnende zweitägige Konferenz zu "Frieden und Sicherheit im Mittleren Osten" in der polnischen Hauptstadt ist umstritten. Teheran kritisiert die Veranstaltung als gegen den Iran gerichtet. Die USA und Polen bestreiten dies. Es wird erwartet, dass deshalb mehrere westeuropäische Außenminister der Konferenz fernbleiben werden. Nach Angaben der polnischen Regierung haben rund 60 der mehr als 70 eingeladenen Delegationen aus aller Welt zugesagt.

Ihre Teilnahme bestätigten bisher der israelische Regierungschef Benjamin Netanyahu und der ungarische Außenminister Peter Szijjarto. Auf Ministerebene werden außerdem aus der Region Saudi-Arabien, Bahrain, der Jemen, Jordanien, Kuwait, der Oman, Marokko und die Vereinigten Arabischen Emirate vertreten sein, wie die PAP meldete. Der Iran, der die Konferenz scharf kritisiert hatte, ist nicht eingeladen. Europa und die USA sind gespalten in der Frage, wie man mit dem Iran umgehen soll. Während die Europäer auf ein Abkommen setzen, das die iranische Atombombe verhindern und gleichzeitig die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Iran stärken soll, setzen die Vereinigten Staaten auf Sanktionen.

Kommentare (10)

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tannenbaum
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Irgendwo

müssen’s die Außenministerin auch hinreisen lassen! Sonst könnt sie auch Innenministerin heißen!

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SoundofThunder
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😉

Dann könnte sie auch Knickl heißen 😉

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SoundofThunder
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🤔

Da KurzIV die Agenden des Außenministeriums ins Kanzleramt mitgenommen hat frage ich mich welche Funktion sie eigentlich inne hat!

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UHBP
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@sound..

Hauptsächlich dient sie dazu, dass auch die FPÖ genug Minister haben.
Das wird die mit Abstand teuerste Regierung inkl. Medienberater, etc. aller Zeiten haben, darf aber nicht verwundern, den gespart wird bekanntlich 1) immer bei den anderen und 2) bei jenen die sich am wenigsten wehren können.

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fersler
2
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ein weiteres

Beispiel ergänzend zur neuen sündteuren Verwaltungsebene der Generalsekretäre, Nationalbank Vorstand ohne Aufgabe, Körberlgeld (130,- Mio aus Budget für BK und Vize) usw.

dabei posaunt doch der Retortenkanzler und 'Weltmeister der Überschriften' ständig seinen Stehsatz: 'wir sparen im System' in die Luft.

Es ist einfach unglaublich mit welcher Eiseskälte die Leute von diesem 'Schmähtandler' an der Nase herumgeführt werden

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Lodengrün
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Wie sagte gestern Wolfgang Fellner süffisant:

"De derf do sonst nirgands mehr hinfohrn". Fußi und Stadler klopften sich auf die Schenkel und gaben ihm recht. 37.000 Kilometer legt der Kanzler in diesen Tagen im Flieger zurück und macht den Außenminister und legt den Regierungschef weg. Und alles nur um ein paar Bildchen für die nächste Wahl zu haben. Und mehr als ein Fototermin wird nicht herausschauen.

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selbstdenkerX
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Vielleicht ist BK Kreisky ein Vorbild des BK Kurz

Kreisky war ebenfalls international stark präsent (obwohl er einen Außenminister hatte). Kreisky hatte ebenfalls einen Background im Außenministerium, dessen Generalsekretär er 1955 gewesen war (seine SPÖ bezeichnete ihn deshalb in Wahlkämpfen als "Staatsvertragskanzler").

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tannenbaum
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Aber

der Kurz wird nie ein Kreisky sein! Nicht einmal, wenn er gar nicht mehr aus dem Flieger aussteigt! Alles nur unnütze Steuergeldverbrennung!

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Lodengrün
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Sich mit Kreisky

zu vergleichen nimmt schon Herr Strache in Anspruch. Und von der Vita beginnend hält Kurz aber auch schon in keinem Punkt einen Vergleich mit im stand. Das beginnt schon das Kreisky nie so billige Anzüge getragen hätte. Kreisky suchte den Austausch mit Intellektuellen, Kurz weiß nicht einmal das man bei einem Konzert nicht schwätzen darf und soll.

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selbstdenkerX
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@Lodengrün : Von "vergleichen" war auch nie die Rede,

sondern von einem Vorbild.
Hoffentlich ist es nicht zu viel verlangt, daß Sie den Unterschied verstehen.

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