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Asylwerber in LehreLandeshauptmann Kaiser für "Generalerlass zu Bleiberecht"

Kärntner SPÖ-Chef und Landeshauptmann Peter Kaiser: Man sollte diese Maßnahme "zumindest bis zum Lehrabschluss andenken".

Uebergabe Gusenbauer Stipendium Landesregierung Klagenfurt Juli 2018
Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) © Markus Traussnig
 

Der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) hat sich am Sonntag in einer Aussendung für einen Generalerlass zu einem Bleiberecht für Asylwerber in Lehre ausgesprochen. Die Praxis, dass junge Asylwerber, die eine Lehre absolvieren, abgeschoben werden, bezeichnete Kaiser als "unglücklich".

Wie Kaiser sagte, gebe es bei einer Abschiebung von Lehrlingen "nur Verlierer": "Die jungen, gut integrierten Menschen verlieren ihre Chance auf eine abgeschlossene Ausbildung, die Unternehmer verlieren einen engagierten Lehrling und der Wirtschaftsstandort Österreich einen potenziellen Facharbeiter der Zukunft." Die Rede sei diesbezüglich ausschließlich von Mangelberufen, also Branchen, in denen es zu wenig Bewerber für Lehrstellen gibt.

Das Bleiberecht soll laut Kaiser zumindest bis Lehrabschluss angedacht werden, der Abschluss soll dann in die Entscheidung "über ein längerfristiges Bleiberecht in verstärktem Maße einfließen".

Kommentare (3)

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helmutmayr
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Wäre eine

Gescheite und vernünftige Lösung. Damit scheidet diese aber aus parteipolitischen Gründen aus........

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Landbomeranze
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Wäre ich Kaiser, dann würde ich die Wirtschaft einmal fragen,

warum sie unter den zehntausenden Anerkannten keine Lehrlinge findet, sondern sich an nicht Anerkannten bedient. Wäre vielleicht interessant zu wissen, bevor Gesetze geändert werden. Wenn dann auch die Antwort kommt, unter denen finden wir keine, dann würde ich die Gründe erforschen, warum dort keine gefunden werden.

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Landbomeranze
4
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an den roten Strichen

wäre bewiesen, dass Parteipolitik doch eine Rolle spielt;-)))

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