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UmfrageDeutsche vertrauen Macron und sehen Kurz kritisch

Laut Umfrage haben deutsche Wähler mehr Vertrauen zum französischen Präsidenten Macron als zu Kanzlerin Merkel. Für Österreichs Kurz gibt es nur ein schwaches Vertrauensvotum.

BELGIUM-EU-SUMMIT-POLITICS
Kurz und Macron beim EU-Gipfel Ende Juni in Brüssel © APA/AFP/POOL/STEPHANIE LECOCQ
 

Die Deutschen schenken dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron einer Umfrage zufolge größeres Vertrauen als der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Demnach haben 55 Prozent der Befragten "eher großes" und 30 Prozent "eher geringes" Vertrauen in Macron, wie aus einer am Samstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid im Auftrag der Funke Mediengruppe hervorgeht. 15 Prozent machten keine Angabe oder wollten sich nicht festlegen.

Kritisch gegenüber Kanzler Kurz

Zu Merkel drückten 51 Prozent großes und 45 Prozent geringes Vertrauen aus. Deutlich dahinter folgen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) mit 24 Prozent zu 41 Prozent und der russische Präsident Wladimir Putin mit 18 zu 75 Prozent. Abgeschlagen auf dem letzten Platz unter den fünf Staats- und Regierungschefs, die in der Umfrage zur Bewertung gestellt wurden, landete US-Präsident Donald Trump. Nur fünf Prozent der Deutschen äußerten großes Vertrauen in Trump, 92 Prozent geringes.

Die Emnid-Erhebung fand vom 17. bis 19. Juli unter 1011 Befragten statt. Zu den Zeitungen der Funke Mediengruppe gehören unter anderem die "Berliner Morgenpost", das "Hamburger Abendblatt" und die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung".

Macron wird laut der Umfrage lediglich von AfD-Wählern mehrheitlich abgelehnt. Merkel erfährt demnach geringes Vertrauen vor allem von Anhängern der FDP und insbesondere der AfD. Kurz finde den größten Zuspruch in den Lagern von AfD, FDP und Union, Putin in den Wählerschaften von FDP, Linken und AfD. Trump wird in der Erhebung von FDP-Wählern mit 17 Prozent für großes und 83 Prozent für geringes Vertrauen noch am besten bewertet.

Kommentare (12)

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Irgendeiner
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Naja,ich kann den wesentlichen Unterschied zwischen zwei Turbokapitalisten

nicht finden, der eine hat bei Amtsantritt Unmengen Tränengas bestellt und Notstandsgesetze auf Dauer gestellt und der andere postuliert von sich wider die EMRK, Art.17,Kurz, lesen und verstehen, Routen geschlossen.Wenn ich da was unterscheiden müßte würd ich sagen, Macron hat halt mehr als ein Thema aber dafür die klügeren Wähler die sich jetzt schon querlegen,

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create
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Womöglich

liegt es am Ergebnis der Gespräche mit Seehofer... da sinds wohl etwas nachtragend? Wie sonst sollte man sich die Werte erklären, waren sie doch vor Wochen durchaus positiver. Wenn man solchen Umfragen Glauben schenken kann, natürlich..

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selbstdenker70
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...

Weil der Wähler keine Ahnung hat wen oder was er tatsächlich wählt. Macron, ein Kapitalist durch und durch, ist im Ausland der Strahlemann weil er mit seiner jugend neben der "verbraucht" wirkenden Merkel, ein leichtes Spiel hat. In Frankreich schaut seine Welt ganz anders aus, aber dafur müsste man die französischen Medien lesen können....

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schadstoffarm
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Er hat die Balkanroute geschlossen

nur Merkel konnte er nicht stürzen. Aber die Deutschen erkennen einen guten österreichischen Politiker erst wenn er ein Ermächtigungsgesetz beschließt.

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create
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Ui, der ist böse...

Aber halt leider auch nicht so unwahr...

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smithers
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soll das lustig sein?

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Geerdeter Steirer
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Ist nichts verwunderliches

wenn man sich mit rechtsdrehenden ins Bettchen legt, langsam aber sicher sehen und begreifen sehr viele was dieser Wackeldackelfuchtelkopfnickwunderwuzzi im Schilde führt !
Wie schon mal beschrieben: "Es bekommt jeder einmal das was ihm für sein Handeln und Tun zusteht !"

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Kristianjarnig
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Auhweh...

...wenn die Deutschen schon den Macron lieber als die Merkel haben dann wird es kritisch für unsere Nachbarn. Da kann man nur viel Glück wünschen....

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Mein Graz
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Wie lässt sich das erklären, ergab doch eine Umfrage vor gar nicht allzu langer Zeit,

dass Kurz in Deutschland beliebter ist als Merkel?
Meldung vom 18.5.2018:

"Im aktuellen Insa-Meinungstrend kommt die Union auf 32,5 Prozent. Im Vergleich dazu sagen 38 Prozent, wenn Sebastian Kurz hierzulande als Kanzlerkandidat anträte, würden sie seine Partei wählen. Acht von zehn AfD-Wählern, jeder dritte FDP-Wähler und drei von zehn CDU/CSU-Wählern stimmten in der Umfrage für eine Kurz-Liste.
Aber auch jeder fünfte aktuelle Wähler von SPD und Linke votierte für Kurz. Selbst 13 Prozent der Grünen-Wähler würden für den 31-jährigen Kanzler stimmen."

Ist er jetzt beliebter oder nicht?
Oder hat er in den 2 Monaten so stark an Gesicht verloren?
Oder sind die Deutschen plötzlich aufgewacht?

Es kann natürlich sein, dass ich diese Werte falsch interpretiere. Sollte dies so sein bitte ich um eine Antwort, nicht nur ein 👎-Drücken.

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X22
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Da sieht man was ca. 8 Wochen "Aufklärungsarbeit" bringt, die Luft aus den

verdeckenden "Luftburgen" aka („auch bekannt als“) Leuchttürme ist draußen, jetzt kommen die wahren Beweggründe zum Vorschein und die gefallen nicht so sehr.

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Lodengrün
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Da liegen sie richtig

würde ich sagen. Wer legt sich auch einen Freund wie Strache zu. Ich wiederhole mich gerne. Wenn jemand das über mich gesagt hätte was Strache über Kurz vor der Wahl gesagt hätte mit dem fahre ich nicht einmal Straßenbahn. Aber Kurz tut für die Karriere alles. Das Wort situationselastisch wird damit gut beschrieben.

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KlausLukas
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Kurz

Kurz hat doch kein Rückgrat. Damit lässt sich aber gut kriechen

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