USATrumps künftiger Wirtschaftsberater Kudlow kritisiert EU

Der Fernsehmoderator Larry Kudlow wird Wirtschaftsberater im Weißen Haus. Er sprach sich zuletzt mehrfach gegen Strafzölle aus.

Larry Kudlow
Larry Kudlow © AP
 

Der Fernsehmoderator und Ökonom Larry Kudlow wird Donald Trumps oberster Wirtschaftsberater. Das Weiße Haus erklärte am Mittwoch, Kudlow habe ein Angebot des US-Präsidenten akzeptiert. Der 70-Jährige wird Nachfolger von Gary Cohn, der das Weiße Haus auf eigenen Wunsch verlässt.

Interessant ist, dass Kudlow sich zuletzt mehrfach gegen Strafzölle ausgesprochen hat, wie Trump sie auf Stahl- und Aluminiumimporte verhängen will.

Lawrence A. "Larry" Kudlow moderiert derzeit im Kanal CNBC, er ist auch Radiomoderator und Kolumnist. In den 1980er Jahren beriet er die Regierung Ronald Reagans. Kudlow war Chef-Ökonom bei der Investmentbank Bear Stearns. Mehrfach hat er einschneidende Steuersenkungen als Treiber eines Wirtschaftswachstums bezeichnet.

Der künftige Top-Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump signalisiert in Handelsfragen eine harte Gangart mit der EU und China. Die Europäische Union verfolge eine "sehr schlechte, protektionistische Politik", sagte der konservative TV-Kommentator und Wirtschaftsanalyst Larry Kudlow in einem Interview des Senders CNBC am Mittwoch. Und: "China hat seit langem nicht nach den Regeln gespielt."

"Ich muss sagen, als jemand, der eigentlich keine Zölle mag, denke ich doch, dass China eine harte Antwort verdient hat", sagte Kudlow. Er hoffe, dass sich mehrere Länder zusammentäten, um gegen China beim Thema Handel vorzugehen.

Trump hatte vergangene Woche Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte verhängt, die in Kürze in Kraft treten sollen. Zugleich kündigte er aber an, dass einzelnen Ländern unter bestimmten Bedingungen Ausnahmen eingeräumt würden. Kudlow erklärte, wichtig sei ein starker und stabiler Dollar.

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