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Einmarsch in SyrienErdogan: "Wir werden die kurdische Miliz vernichten"

Türkei bombardiert Kurden, Syrien feuert Raketen zurück: Türkische Militäroffensive gegen kurdische Milizen im Nordwesten Syriens.

© AFP
 

Die türkischen Streitkräfte werden nach den Worten von Präsident Recep Tayyip Erdogan die kurdische YPG-Miliz in Syrien vernichten. Deren Kämpfer könnten sich nicht auf die Hilfe der USA verlassen, um die Türkei zu besiegen, sagte Erdogan am Sonntag bei einer Veranstaltung seiner AK-Partei in Bursa.

Die Kurdenorganisationen YPG, PKK und PYD würden fertiggemacht, bis nichts mehr von ihnen übrig sei. Am Sonntag rückten türkische Streitkräfte nach eigenen Angaben in die nordsyrische Provinz Afrin vor, um die YPG von dort zu vertreiben.

Die Kurden-Miliz YPG

Die Kurden gehören zu den bedeutendsten Kriegsparteien in Syrien. Kämpfer der Kurdenmiliz YPG, die von den USA unterstützt werden, kontrollieren große Teile im Norden Syriens an der Grenze zur Türkei, wo die Kurden eine Selbstverwaltung eingerichtet haben.

Der türkischen Regierung ist ihre starke Präsenz ein Dorn im Auge. Sie befürchtet Auswirkungen auf die kurdischen Autonomiebestrebungen im eigenen Land. Die Kurdenpartei PYD und ihre Miliz YPG sind eng mit der kurdischen Arbeiterpartei PKK verbunden, die von der Türkei als Terrororganisation eingestuft wird.

Das Bündnis der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), das von der YPG geführt wird, hatte mit US-Unterstützung zuletzt große Erfolge im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) errungen. Unter anderem eroberten SDF-Truppen die ehemalige IS-Hochburg Al-Raqqa.

Den Verbündeten der Türkei warf Erdogan vor, die YPG mit 2.000 Flugzeugladungen und 5.000 Lkw-Ladungen an Waffen versorgt zu haben. Dies war offenbar an die Adresse der USA gerichtet, die mit der YPG im Kampf gegen die Islamisten-Miliz IS verbündet sind. Die Türkei sieht in der Miliz einen Teil der als Terrororganisation verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK, die seit drei Jahrzehnten einen bewaffneten Aufstand im überwiegend kurdischen Südosten des Landes anführt.

Im Zuge der Offensive der türkischen Streitkräfte auf die nordsyrische Kurden-Enklave Afrin sind am Sonntag die ersten türkischen Bodentruppen einmarschiert. Am Vortag hatte Staatschef Recep Tayyip Erdogan den Beginn der Offensive verkündet, die sich gegen die mit den USA verbündeten Kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) richtet.

Die Türkei hatte am Samstag eine groß angelegte Offensive gegen kurdische Truppen im Nordwesten Syriens begonnen. Die "Operation Olivenzweig" zielt auf die mit den USA verbündeten kurdischen Volksschutzeinheiten YPG in der Enklave Afrin. Türkische Kampfflugzeuge bombardierten übereinstimmenden Berichten zufolge Stellungen der YPG.

Die kurdische Nachrichtenagentur Firat berichtete, bei den Angriffen seien am Samstag sechs Zivilisten und drei kurdische Kämpfer getötet worden. Anadolu meldete, es gebe Tote und Verletzte, die alle der YPG angehörten. Beide Seiten berichteten übereinstimmend, es seien mehr als 100 Ziele aus der Luft angegriffen worden.

Die YPG, die das Militärbündnis der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) anführen, sind der syrische Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK in der Türkei. Die USA haben die YPG im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) mit Waffen ausgerüstet, was Ankara empört. Ankara fühlt sich von einer starken kurdischen Präsenz an seiner Grenze bedroht. Die PKK ist in der Türkei, der EU und in den USA als Terrororganisation eingestuft.

Die USA sehen in der Miliz aber einen ihrer effizientesten Verbündeten im Kampf gegen die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Das Vorgehen der Türkei ist auch deswegen riskant, weil in der Region um Afrin russische Soldaten stationiert waren. Moskau hatte sie nach Beginn der Offensive verlegt und betont, man beobachte das Vorgehen mit Sorge. Russland und die Türkei treten bei den Syrien-Gesprächen in Astana und den geplanten Friedensgesprächen in Sotschi als Schutzmächte der Regierung und der Rebellen auf.

 

Kommentare (47)

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mapem
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1… Tja, so wie´s ausschaut ist die Lage im Nahen Osten hoffnungslos bis fatal. Und alles hat ihre Ursache im größten Präsidenten-Missgriff aller Zeiten – Donald Trump. Der ist nicht nur an und für sich ein Wahnsinn – er ist mittlerweile ein globaler Hochrisikofaktor. Kein Tag, an dem er nicht irgendetwas sagt oder macht, das den Globus zum Eiern bringt – es ist das Vakuum, das Trump im globalen Kräfteverhältnis reißt und was ihn so brandgefährlich macht.

Putin wird´s freuen – denn der kann mittlerweile ja schon schalten und walten, wie es ihm beliebt … und es würde mich nicht wundern, wenn er Trump voll in der Hand hat, weil er etwas in betto hat, was mit Trumps suspektem Wahlkampf zu tun hat?!
Und was mit den Kurden passiert, wird Putin egal sein, denn man darf nicht vergessen, dass jedes russische U-Boot von oder ins Schwarzmeer schließlich durch den Bosporus muss – und da braucht Putin kein Kopfweh mit Erdogan. Und den Zugang in die Region hat er sich ja mit der Unterstützung Assads gesichert – und der Talon wurde offenbar schon mit Erdogan aufgeteilt – den Preis zahlen offensichtlich ua. die Kurden.
Aber Putin kann sich auch was Europa betrifft zurücklehnen – nicht nur, dass es mittlerweile ein zerstrittener Haufen ist - da wandert ja gerade alles, was Europa stark gemacht hat, in die Mülltonne – und alleine ein eigenartiges Konglomerat aus Wirtschaftsfaschismus und Nationalismus überschwemmt uns gerade. Und Erdogan hat nicht nur den Joker des Flüchtlingsdeals – der expandiert geopolitisch ja schon über den Balkan (Bosnien-Herzegowina) nach Europa – da sollte man schleunigst mal konsequenter ein Auge darauf werfen!

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mapem

Hauptverursacher war die Obama Administration und die engen Beziehungen Obamas mit Saudi Arabien. Trump hat die Probleme nur geerbt. Dass er ein Elefant im Porzellanladen ist - unbestritten, aber warum sollte Amerika daran interessiert sein, Europa zu stärken? Amerika interessiert sich für den Pazifik. Europa ist nur noch ein Sh...hole......

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checker43
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Und

Bush senior und junior waren im Nahen Osten nie aktiv.

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Irgendeiner
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Gerhard, die Saudis sind

Erdogans Intimgegner,der will die als Zentrale des Islam ablösen,lies Dich ein bißchen ein, wie wärs.

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4geg5bzsmq4ozrts0zskav8vih0biro2
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schau mal irgendeiner

Es geht darum wer an der Katastrophe im Nahen Osten mit Schuld (oder besser verantwortlich ist.) Es gibt drei regionale Kräfte Türkei, Iran, Saudi-Arabien die um die Hegemonie kämpfen. Die Türkei will aber nach Westen expandieren. Die Saudis sind militärisch schwach, der Iran ist schiitisch - nur 10 % der Muslime sind Schiiten) Die erste Geige kann da keiner spielen. Politische Islamisten sind alle drei. Die Nähe Obamas zu den Saudis, das Alleinlassen demokratischer Kräfte im sogenannten "Arabischen Frühling" (die Muslimbrüder wurden von den Saudis unterstützt) all das waren Fehler der Obama Administration (oder so gewollt - je nach Sichtweise - ich tipp ja auf das zweitere) Trump hat diese Probleme nur geerbt. (Keiner der Konflikte ist neu dazugekommen - sie sind alle aus der Obama Ära) Trump hat wohl kaum die intellektuelle Fähigkeit - aber vor allem nicht den Willen - diese Probleme zu lösen. Die Riesenmärkte Ostasiens, Indiens und Südamerikas sind seine Ziele. Die Mickymaus-Region Europa/Naher Osten ist ihm so wurscht wie der berühmte Sack Reis in China, die Welt ersäuft momentan in "billigem" Öl.

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Irgendeiner
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Gerhard, Amerika hatte immer ein Nähe zu den Saudis

und Erdogan will die Saudis ablösen, das ist Programm.Und die sind nicht militärisch schwach,gerade hams von Trump kräftig Spielzeug gekriegt aber gespielt wirds als Stellvertreterkrieg, wie die USA und die Sowjets es taten.Die Muslimbrüder waren gewählt und ihr habt hier einen Putsch und ein Militärregime bejubelt, soviel zur Demokratiefähigkeit hier.Und die Kurden werden sterben weil es sich rechnet.

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mapem
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2… Und warum hier Europa so schwach und hilflos ist, hat etwas mit seinen politischen Verschiebungen zu tun. Die Aufgabe und die Schwächung der demokratischen Fundamente - und damit den Verlust der Freiheit des einzelnen – und der frustrierenden Tatsache, dass die rechtskonservativen und nationalistischen politischen Kräfte uns immer mehr die wahren „Werte“ unserer Demokratie demonstrieren – die Plutokratie – also die finale Zündung des Turbokapitalismus

… auch wenn uns zugleich mehr und mehr Mutter Erde schon alarmierende Botschaften sendet, schleunigst mit dieser globalen Verwüstung aufzuhören, weil sie uns sonst wie kleine Käferlein zertreten wird – aber ein Trumpel sagt noch immer, das alles sei nur das „Wetter“!
Und bei uns sitzen Leute an den Hebeln, die diesem globalen Totengräber auch noch applaudieren – und da gibt´s nicht nur den Vilimsky in der FPÖ.
Von Kurz hört man mittlerweile gar nichts mehr – denn die populistischen Angstthemen wie Migration und Erdogan waren Mittel zum Zweck, um dorthin zu kommen, wo er jetzt ist – und dort asozialisiert man gerade den Verteilungsschlüssel des Kuchens, was man jetzt „Deregulierung“ nennt.
Mit der Dummheit der Wähler kann man in der Tat Kapital schlagen – im wahrsten Sinne des Wortes.
Angst und Neid sind die besten Handlanger populistischer Demagogen – und diese haben uns in Wirklichkeit den Erdogan-Deal und den Brexit beschert, weil 28 Länder in Europa an der Angst und am Neid zerschellen – und weil die Plutokratie zwar ein paar wenige unermesslich reich macht – aber kein soziales Gewissen hat.
Jede politische Bewegung, die zukünftig vorgibt, sich für die Interessen der kleinen Leute einzusetzen, wird den Begriff des Klassenkampfes wieder aus der Mottenkiste holen müssen – sonst wird´s nicht Politik für die kleinen Leute sein.

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4geg5bzsmq4ozrts0zskav8vih0biro2
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Mapem

Wer seine Grenzen nicht schützen kann oder will. (wie sagte der deutsche Außenminister wörtlich "man kann Grenzen gar nicht schützen") ist politisch unerheblich. Das europäische Volk musste das Vertrauen in diese "Politik" der offenen Türen verlieren. Da musste weder Kurz noch die Plutokratie oder sonstwer was tun.
Der humanistische Rausch hat Europa das Rückgrat gebrochen. Bis auf Deutschland und Österreich waren alle europäischen Staaten IMMER nationalistische Staaten. Die Schimäre des Internationalismus ist eine schöne Idee, aber eben eine Schimäre.
Europa wollte sich die Hände nicht mehr schmutzig machen. Dazu muss man stark sein. Unser Bildungssystem hat uns zu Schwächlingen gemacht. Jetzt ist es zu spät. Auch dank des falschen Humanismus der linken Intellektuellen, die in ihren Elfenbeintürmen vergessen haben, dass Menschen nun einmal Menschen und keine Schachfiguren sind. Leider mapem, du hast recht - nur ziehst die falschen Schlüsse. Leg die Parteibrille ab.

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Irgendeiner
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Blösinn, wir haben immer noch weniger

Flüchtlinge als wir Ungarn hatten, Du weiß warum ich hier lache,und hättmas verteilt hättma noch weniger aber da haben die Kapazunder Orban zugejubelt, keine Geschichtsklitterung, gell.Und Gerhard, Du willst doch nicht wirklich, daß ich meinen Humanismus aufgebe, oder?

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irgendeiner

Also die Situation von 1956 mit der von 2015 zu vergleichen ist na ja, sagen wir einmal originell.
Keiner der Ungarn war ein Moslem, die meisten sprachen deutsch, keiner bekam eine Grundsicherung, und die allermeisten sind nach USA, Australien oder Neuseeland weitergezogen (weil sie Angst hatten, dass deine geliebten Genossen, die Brücke über die Andau einfach überschreiten.) Sowjetpanzer haben den echten Flüchtlingen von damals hinterhergeschossen. Es ist peinlich, wie sehr du dir die Geschichte zurechtbiegst. Lies Imre Kertesz, hör auf Paul Lendvai oder frag Zeitzeugen (ich kenne genug, mein Vater hat damals Flugblätter verteilt für ein freies Ungarn). Der politische Islam (auch dein verehrter Führer des türkischen Volkes ist ein politischer Islamist) ist das Problem. Mapem hat das vollkommen richtig erkannt. Europa hat sich ins Nirwana gekegelt - ohne Not. Wie sagt Mapem, Europa ist an der Angst zerschellt. Und diese Angst ist berechtigt gewesen. Aber die Regierungen haben versagt (nur Ungarn hat sich an den Schengen Vertrag gehalten).

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mapem
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Das ist sehr interessant, Hardi, was du da so schreibst …

und ich möchte hier auch gar nicht auf deine abstruse Zusammenreimerei eingehen – aber meine Postings herzunehmen, sie wie Socken umzudrehen und dann argumentativ zu verwenden?! …
Aber weißt – wenn selbst dein lieber Basti bei den Blauen copy and paste betreibt, wundert mich dasselbe Procedere bei einem Basti-Adoranten auch nicht mehr … und ja – es passt zum Bild, das man von dir mittlerweile hat …

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mapem

Wo dreh ich was um Mapem? Was war das für ein Geschrei, als Kurz gegen Erdogan den Mund aufmachte. Wer hat denn den Erdogan erst so stark gemacht, mapem? Vilimsky? Man lacht - Die FPÖ Regierungsbeteiligung mit dem Einmarsch der Türken in Syrien zu verbinden - ich mein - glaubst das selber? Glaubst der Erdogan lässt sich von der FPÖ beeinflussen? Ob bei uns die Grünen, die Roten oder die Gackerlgelben regieren, ist dem Erdi vollkommen powidl. Wenn die dt. Kanzlerin beim Sultan den Kotau macht - na er wird sich beschweren? - Trump ist seit einem Jahr Präsident - wie kann er da schuld sein? Der Grund für das Erstarken der Rechten in Europa ist Angst. HAst du geschrieben - und diese Angst ist berechtigt, wenn man Regierungen hat, die zwar die Kerzerlumzüge perfekt draufhaben, sonst aber eher durch Handlungsschwäche glänzen. Ohne Kurz und Orbán wäre Frau Merkel wohl auch nicht mehr im Amt - oder? Glaubst wirklich die Leute in der Südlichen Steiermark, durch deren Vorgärten tausende "Migranten" durchmarschiert sind, glauben noch ans Christkinderl? Du hast das ja nicht gesehen - oder? Ich schon.
Noch einmal, nimm die Parteibrille ab. Du bist ein intelligenter Mensch mapem, lass dich nicht von Verschwörungstheoretikern von linksgrünkommunistisch (ich glaub du weißt wen ich da meine) in die Irre führen. Du siehst schon was da los ist in Eurokratien. Und du siehst auch wer richtig gefährlich ist.

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Irgendeiner
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Ach Gerhard, orginell sind wieder Deine Anachronismen, es waren wesentlich mehr in kürzerer Zeit,die waren nichtmal Indoeuropäer, man feixt, wir hatten schlechtere Zeiten und mußten die auch füttern,Mindestsicherung, die insgesamt für alle nur etwa 1,5 Prozent vom Sozialbudget ausmacht, lächerlich, gabs noch nicht und bald wieder nicht mehr ,man lacht,und ob die weiterziehen würden war nicht abzusehen,lies die zeitgenössischen Quellen, Gerhard.Und Papa war auch Ungar, interessant,aber

im Prinzip wurst,nur weilst das das letzte Mal ein bißchen anders erzählt hast, gell, naja, Du bist ja immer phantasievoll.Und klemm Dich nicht hinter die Religion, erstens ,der Islam war vor dem Einmarsch der Sowjets in Afghanistan völlig unauffällig, christliche Kriege gabs vorher zu Hauf,angeleiert hats Bush oder wer glaubst hat Bin Laden et al. militarisiert,Christen übrigens und zweitens, das ist nicht der Clash of cultures sondern die weit überwiegende Mehrzahl der Fatalitäten sind Muslime, ist eine interne Querele durch Destabilisierung, gell,einfach die Statistiken ansehen, Gerhard.Und ich glaub eher daß mapem gemeint hatte, daß man über die Angst vor Flüchtlingen Idioten manipuliert hat die dann eine Trottelmetaphysik an die Macht brachten zum eigenen Nachteil,aber das soll er selbst klären.Denn das einzige das zu fürchten ist ist Dummheit und die brauchma nicht zu importieren, die exportieren wir eher noch gelegentlich , wie beim Braunauer.Und Gerhard, ich verehre wirklich nur eine Handvoll Menschen und das nicht völlig rückhaltlos,alles Behirnte, alle tot,ich hab kein großes Bedürfnis nach Helden, ich bin erwachsen, ich kann schon alleine gehen, versuchs auch mal.

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Schade irgendeiner dass du nicht verstehen kannst

Mapem fragt, warum der Populismus so starken Zulauf in Europa hat. Und ich sehe den Grund darin in der Angst der Europäer vor dem politischen Islam. (die ich, für berechtigt halte). Ich wüsste nicht, was in den Quellen von 1956 über die Flüchtlingskrise von 2015, die Fehler der EU und das Erstarken von rechten Parteien in Europa, drinstehen könnte. Du liest das so was natürlich heraus, ich vermag das nicht. Ich bin ja auch kein Weiser........

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irgendeiner

Ach ja, mein Vater ist kein Ungar, er hat mir aber neulich erzählt, dass er 1956 in Österreich solche Flugblätter verteilt hat. Wohl für die österreichische Bevölkerung. Erzählt hat er mir das, weil ich eine ungarische Lebensgefährtin habe und wir da auf den Aufstand von 1956 zu sprechen gekommen sind. Aber das weißt du sicher auch besser - warst ja sicher da auch dabei.........
Hör auf mich für einen Lügner zu halten. Das ist beleidigend.

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Irgendeiner
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Zusatz: Und ich vergaß

der Oberpaprikaner gehört vor ein Tribunal, hat Menschenrechte gebrochen und er sollte nicht allein hingehen.

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juniors
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Die AKP ist drauf und dran

aus der Türkei einen shithole-state zu machen... was macht eigentlich Uncle Donald, wieder mal auf Urlaub? Putin - das war klar, ehschon wissen. Und die EU? Hat keine Eier, wir öffnen dann wieder die schleusen, feiern welcome-parties und verkaufen das als Akt reinster Nächstenliebe. Natürlich ohne uns zu christlichen Wurzeln zu bekennen, das könnte ja wen beleidigen, ausserdem ist das net grade sehr hip - sich zu bekennen!!

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hermannsteinacher
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Die EU ist ein einziges Friedensprojekt,

hoch soll sie leben,
Macron und Merkel daneben!

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Die Kurden

werden es der EU besonders danken.
Sie haben den IS aufgehalten, jetzt werden sie dafür belohnt.

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checker43
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Also

schon zwei Stimmen für eine Einmischung der EU. Politisch, wirtschaftlich und/oder militärisch? Wie sehen die Wünsche aus?

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checker Einmischung?

Ach so, die souveräne Türkei darf ja in ein fremdes Land einmarschieren. Schon klar......Die AKP hat überall ihre Leute.......

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gerhard

Niemand hat gesagt, dass die Türkei das dürfe. Die Frage war, ob und wie sich die EU einmischen soll. Antwort?

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checker

Reagieren nicht einmischen Checker43 muss die EU.
Politisch und wirschaftlich (Einreiseverbot für AKP-Politiker, Abzug der Botschafter, Ausweisung der türkischen Botschafter und von AKP nahen türkischen Bürgern, Verbot der AKP in Europa inkl. aller anhängenden Vereine, Ächtung der AKP und des Sultans in den Medien, Einfrieren des türkischen Vermögens, Einstellung der Geldlieferungen an das Regime in Ankara, Schließung der EU Außengrenzen gegen die Türkei, Stärkung der türkischen Opposition durch ausschließliche Kontaktaufnahme über türkische Oppositionspolitiker, Reisewarnung in ein Land, dass das Völkerrecht mit Füßen tritt, Einberufen des Sicherheitsrats, Verbot der Ein- und Ausfuhr von Waren und Dienstleistungen in die EU durch die Türkei und aus der EU in die Türkei) Sonst werden wir ein neues 1939-45 erleben, checker, ob dir das passt oder nicht.

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checker43
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Auch

wenn Sie es "Reaktion" nennen, es ist eine Einmischung. Ich schließe nicht aus, dass die eine oder andere Strafmaßnahme auch ergriffen wird.

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4geg5bzsmq4ozrts0zskav8vih0biro2
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checker

Sie nennen es also Einmischung, wenn man einen Genozid kritisiert.
Gut so, checker43 (43 steht für ?)

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checker43
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gerhard

Sie haben weit mehr gefordert als nur eine diplomatische Protestnote. Ich gehe schon davon aus, dass Sie die Sanktionen als wirtschaftliche und diplomatische Bestrafung sehen, weil die türkische Politik den Interessen und den Vorstellungen der EU zuwiderläuft.

Der Unterschied zwischen neutral sein (man macht rein gar nichts, weder unterstützen noch sanktionieren) und sich einmischen dürfte Ihnen doch klar sein.

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