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Es bleibt beim RücktrittPilz: "Aus, Schluss, ich will nicht mehr"

In einem Hintergrundgespräch stellt Peter Pilz heute Mittag klar: Er bleibt bei seinem Mandatsverzicht. Die frühere Grünen-Chefin Eva Glawischnig wäre für einen sofortigen Rauswurf von Peter Pilz gewesen, hätten die Belästigungsvorwürfe gegen den früheren Abgeordneten im Grünen Klub im Jahr 2016 endgültig geklärt werden können.

HINTERGRUNDGESPRAeCH PETER PILZ
"Aus, Schluss, ich will nicht mehr": Peter Pilz beim heutigen "Hintergrundgespräch" in Wien © APA/HELMUT FOHRINGER
 

"Ich schließe das heute ab", sagte Peter Pilz bei einem Mediengespräch am Montag. Einen Rückzug aus der Politik bedeute das aber nicht. Zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen der sexuellen Belästigung meinte der ehemalige Grüne, er habe nie die Chance einer gerichtlichen Klärung bekommen. Allerdings lässt er derzeit medienrechtliche Schritte prüfen.

Pilz hatte spontan zu einem "Hintergrundgespräch" geladen, nachdem nicht ganz klar war, ob er sein Nationalratsmandat zurücklegt oder nicht.

Pilz bleibt beim Rücktritt

 

Darüber solle nun Klarheit herrschen: "Aus, Schluss, ich will nicht mehr", sagte er gegen Ende des rund eineinhalbstündigen Gesprächs mit etlichen Journalisten in einem Büro der Liste Pilz auf kleinstem Raum. Dennoch will Pilz laut eigener Aussage in anderer Form für die von ihm gegründete Liste tätig bleiben.

Stunden vorher hatte es Verwirrung um seinen Rücktritt gegeben. Jedenfalls inszeniert er ein Theater um sein Mandat. Im Ö1-Morgenjournal sagte er Montagfrüh zunächst, er werde erst am Mittwoch darüber entscheiden, ob er sein Nationalratsmandat als Chef der "Liste Pilz" bei der konstituierenden Sitzung am Donnerstag annimmt. Später sagte er: Er gehe nach wie vor davon aus, dass "die Liste Pilz ohne mich startet".

>>>Kommentar: Ich bin weg - und bin wieder da

Als Begründung für den Wankelmut verweist Pilz auf "intensive Recherchen" am Wochenende. Als er am Samstag den Rücktritt verkündet habe, "da hatte ich nur eine Stunde Zeit, um zu reagieren". In dieser Stunde habe er sich gedacht: "Mir reichts überhaupt!" Inzwischen wisse er "sehr viel" mehr. Unter anderem Folgendes: Er schließe aus, jemals in seinem ganzen Leben Frauen sexuell belästigt zu haben. "Ich bin mir nicht der geringsten Schuld bewusst."

Pilz: "Ich sollte meine Schuld eingestehen"

Für heute Montagmittag wurde ein Hintergrundgespräch in Wien anberaumt. Peter Pilz zitierte dort aus seinem Tagebuch und berichtete, wie sich die Geschichte mit der Mitarbeiterin im Jahr 2015 aus seiner Sicht zugetragen hat. Weil diese keine Beförderung bekommen hatte, gab es ständige Auseinandersetzungen.

Von der damaligen Klubchefin Eva Glawischnig sei er dann über den Vorwurf der sexuellen Belästigung, der bei der Gleichbehandlungsanwaltschaft gemeldet wurde, informiert. "Die Mitarbeiterin hat sich aber geweigert, ihre konkreten Vorwürfe der Klubleitung mitzuteilen", sagt Pilz. In weiterer Folge wollte man die Causa in einem "internen Geheimtribunal bei den Grünen" lösen. "Ich sollte meine Schuld eingestehen. Die Absicht war, dass ich zurücktrete oder aus dem Klub austrete."

Vorfall in Alpbach

Pilz bezieht sicht nicht nur auf die Vorwürfe seiner früheren Mitarbeiterin im grünen Klub, sondern auch auf den Zusatzvorwurf, er habe 2013 beim Europäischen Forum Alpbach eine Frau massiv körperlich bedrängt. Zu diesem Alpbach-Vorfall sagt er: "Ich bin mir sicher, dass das nicht passiert ist, aber ich brauche einige Zeit, um das Ganze in Tirol zu rekonstruieren."

Pilz sieht nun aufgrund seiner Recherchen eine politische Intrige gegen ihn selbst. Es werde versucht, eine neue Liste kaputtzumachen. "Die Spuren führen in mindestens zwei Parteien". Er erwähnte einen SPÖ-Nationalratskandidaten. Damit spielt Pilz offenbar auf den Umstand an, dass ein SPÖ-Kandidat bereits am Freitag auf "Twitter" den Hinweis auf den Vorfall von Alpbach 2013 gab. Dieser wehrt sich und droht mit rechtlichen Schritten.

Einerseits vermutet Pilz also offenbar SPÖ und Grüne als treibende Kräfte hinter dem Bekanntwerden der Vorwürfe. Andererseits sagt er aber: Jemand wolle mit den Sex-Vorwürfen eine kantige Opposition gegen die kommende schwarz-blaue Regierung verhindern. In den nächsten Tagen soll es Klärungen geben - Pilz kündigt etwa an, sein exakt geführtes Tagebuch aus der fraglichen Zeit zu veröffentlichen. Damit soll auch die Rolle der damaligen grünen Parteichefin Eva Glawischnig und des Abgeordneten Dieter Brosz beleuchtet werden. Nur eines sei fix, sagt Pilz: "Ich ziehe mich nicht aus der Politik zurück. Mit Sicherheit nicht."

Statt Pilz würde am Donnerstag über die steirische Liste Martha Bißmann einziehen. Sie meldete sich heute via Facebook:

Verzichtet er tatsächlich auf sein Mandat, könnte er im Laufe der Legislaturperiode dann nachrücken, wenn einer jener Abgeordneten das Mandat zurücklegt, die auf derselben Liste stehen. Pilz war sowohl auf der steirischen Landesliste als auch auf der Bundesliste Nummer Eins. Über die Bundesliste ziehen Alfred Noll, Bruno Rossmann und Alma Zadic ins Parlament ein. Sollte also einer von ihnen oder Bißmann während der Periode aufhören, wäre wieder Pilz am Zug.

Glawischnig weist Vorwürfe "aufs Schärfste" zurück

Die frühere Grünen-Chefin Eva Glawischnig wäre für einen sofortigen Rauswurf von Peter Pilz gewesen, hätten die Belästigungsvorwürfe gegen den früheren Abgeordneten im Grünen Klub im Jahr 2016 endgültig geklärt werden können. Weil die betreffende Mitarbeiterin dem aus verständlichen Gründen nicht zugestimmt hatte, sei es nicht dazu gekommen, sagte sie am Montag im Ö1-"Mittagsjournal".

Man habe den Opferschutz im Klub sehr ernst genommen, die Gleichbehandlungsanwaltschaft habe dies auch bestätigt, so Glawischnig. Sie selbst hätte die Klärung der Causa mit einem Vortrag in der Klubsitzung und den entsprechenden politischen Konsequenzen "selbstverständlich" gewollt. Sie könne aber nachvollziehen, dass die Betroffene dies aus Angst vor Stigmatisierung und der Auseinandersetzung mit "einem der mächtigsten Männer der Grünen" nicht wollte.

Klar sei: Wenn man mit den Maßstäben an die Causa herangehe, die die Grünen an andere Parteien anlegten, "hätte ich - überhaupt keine Frage - in der Sekunde hätte ich gesagt, das ist nicht tragbar", so Glawischnig. "Ja", sie wäre für einen Rücktritt gewesen.

"Sehr manipulativ"

Pilz' Vorwurf der Lüge und der politischen Intrige wies die Ex-Grünen-Chefin erneut "aufs Schärfste" zurück. Auf die Frage, ob sie Pilz die zu Last gelegten Vorwürfe zugetraut hätte, meinte sie: "Gewundert hat es mich nicht." Er sei ein Mann, der wisse, dass er Macht ausübe, und er könne sehr manipulativ agieren.

Dass der Bundesvorstand Pilz trotz des Wissens um die Causa nach dem grünen Bundeskongress im Frühjahr noch einen Vorzugsstimmenwahlkampf angeboten hatte, begründete sie damit, dass zwar die Klubleitung, nicht aber der Parteivorstand eingeweiht gewesen sei. Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek habe also nichts von den Vorwürfen gewusst, Klubchef Albert Steinhauser sei aber Mitglied der Klubleitung gewesen.

 

 

 

Kommentare (99+)

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UHBP
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Wer sind jetzt die Verlierer?

In erster Linie die betroffenen Frauen.
Es wurde Verschwiegenheit vereinbart, aber entweder der Arbeitgeber oder die Gleichbehandlungsanwaltschaft hat diese Verschwiegenheitsvereinbarung aus persönlichen oder sonstigen Interessen missachtet.
Und es gibt keine Konsequenzen!
Jede Frau muss sich in Zukunft überlegen, ob sie einen Übergriff (wie auch immer der aussieht) demnächst in der Zeitung oder im Internet lesen möchte.
Und ja, alle im Umfeld der Frauen werden wissen um wen es sich dabei handelt, auch wenn der Name nicht explizit genannt wird.

Irgendeiner
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Ja, das ist richtig, sie hatte warum auch immer

Verschwiegenheit eingefordert.Trotzdem hat der Beschuldigte ein Recht Einsicht zu nehmen und Stellung zu beziehen.Und wenn ich einen Einbruch anzeige muß ich auch vortreten.Das ist a bissale schwierig wenn das Anonymisieren mit dem Recht zum Widerspruch der anderen Seite kollidiert.

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Jetzt

kann man Völker verstehen,die einer Frau nicht die
Hand reichen,bei einigen kann das zu einer Klage
wegen sexueller Nötigung kommen.

Jak39
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Hoffentlich

ist beim Umbau des Parlaments eine Krabbelstube eingeplant, falls die Grünen wieder einziehen.

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Die

Grünen haben Hofer wegen seiner Behinderung samt erhaltenen
Pilotenschein kritisiert,nun haben aber die Grünen auch
Flugstunden geleistet,und werden nie einen Pilotenschein erhalten,
weil diese flogen nur aus dem Parlament!

mapem
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1… Oh ja, heute will man alles haben …

„ich will haben“ wird zum allgemeinen Bewusstsein getrichtert, damit der Konsummensch auch seine Begehrlichkeiten in alle erdenklichen Richtungen entwickeln kann – auch wenn das eine das andere dabei auch zwangsläufig ausschließen muss.
Und angeblich ist das biologische Gschichterl zwischen Mann und Frau wegkultiviert worden – zumindest erfordert es die gesellschaftskommunikative Korrektness. Und dann passt´s oft doch wieder nicht, wenn man nicht zumindest ein bisschen das archaische Balzgehabe demonstriert und zumindest andeutungsweise den Hahnentanz um die Henne aufführt. Bald ist´s zu viel – kaum berührt, kann´s schon zum freien Fall werden – selbst nach Jahren erst – seufz!
Die jüngeren Hähnchen können ein Lied davon singen, denn oft knallt ihnen die volle Frauenpower mit Selbstbewusstsein entgegen, dass sie nicht einmal mehr wissen, was man bei diesem uralten Geschichterl so richtig zu tun hat. Bald ist man ein scheix Macho – a bisserl weniger ist man gleich wieder so ein Weichei, an dem jede vorbeischaut – man hat´s nicht leicht.
Und dann gibt´s noch jene Hühner, die das alte Programm fahren – und die anderen, die das neue Programm fahren – und dann auch noch jene, die einmal situationselastisch dieses und dann wieder jenes fahren. So kann ein Gockel wohl bald zur „armen Sau“ werden.

mapem
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2… Was früher schon

im „Hödlmoser“ R.P.Grubers als begattungswillig so ausgedrückt wird: „Ma, bin i heit geil!“ und eher einer unromantischen Aufrechterhaltung der örtlichen Bevölkerungsstatistik diente, spielt heute alle Register von Ausgesprochenem und Nichtausgesprochenem, Angedeutetem und Nichangedeutetem … und nicht wenige beiderlei Geschlechts gehen insgeheim frustriert alleine nachhause, weil ein kleiner Schritt über den Rubikon zum existenziellen Desaster werden kann und zur persönlichen Niederlage – also geht man nicht rüber.
Da ist´s direkt erfrischend, wenn eine Nina Proll das sagt, was das Manderl sich eh nicht mehr zu sagen traut: dass Hennen oft zicken und sich zieren und zugleich den dummen Gockel eh haben wollen – und dass ein konkretes „Nein“ eigentlich ausreichen müsste, dass jeder wieder unbeschadet seines Weges gehen kann.
Und dann ist´s wiederum paradox, dass so ziemlich alles derzeit zurück ins Neandertal trumpelt und andererseits jemand über postpubertäre besoffene Gschichterln stolpert, die jahrelang zurück liegen.
Ungerechte Welt – der eine darf trumpeln und scheixt auf so ziemlich alles, was Kultur verbietet – der andere sollte genau solchen Typen Gas geben und stolpert über dasselbe Körperteil.
Nun – ich denke, dass so manche Champagnerflasche irgendwo von irgendjemandem geköpft wird … Zeit zu feiern, dass einer lästigen Fliege die Flügel ausgerissen wurden …

mapem
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3… Und wenn´st dann unter Umständen

sogar im eigenen Schützengraben andauernd hinter dich blicken musst, freut man sich natürlich im gegenüberliegenden, wo jetzt die Korken knallen und man sich über die nächste Ablenkung diebisch freut, weil alle Kreuzerl-Lemminge gebannt auf diese blicken und sich noch immer niemand darüber wundert, dass der „frische türkis-blaue Wind“ übers Feld zieht und eigentlich wie Senfgas riecht.
Dort herrschen wenigstens klare Richtlinien, was die Rolle der Hennen im Hühnerstall anbelangt – den einen reicht da ja ein Kruzifix im Herrgottswinkel und ob´s im Schlafgemach oder auswärts da tscheppert, ist eh wurscht … und beim burschenschaftlichen Kampftrinken im Hinterzimmer ist´s Henderl eh verboten, außer es steht eins appetitlich schon leicht angegegrillt draußen am Tresen und man kann´s noch ordentlich panieren … a blöde Gschicht halt …

mapem
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4… Aber wer sich gar nicht mehr darüber wundert,

dass das lederhosen-alpine Wählerverhalten sich gar nicht mehr von jenem eines texanischen Kuhdorfes unterscheidet, der gelangt schon zur kühnen These, dass das blau-türkise Geschwader direkt Glück hatte, dass die Schwammerl-Balzerei erst nach dem Urnengang das Licht der Medien erblickte, sonst hätte womöglich noch ein Fliegenpilz die Absolute bekommen?!

Vermutlich hätte da selbst ein Vilimsky zum Champignon wechseln müssen – er hegt ja nahezu eine pathologische Bewunderung für greate Typen, bei denen die Testikel noch dort hängen, wo ein echter Kerl sie haben muss – gell!
Aber nur Geduld – bald wird´s auch bei uns ordentlich trumpeln – und man wird sich zerkugeln, wenn man sich an die Malversation solch eines Schwammerls erinnern wird … gell!

Irgendeiner
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Tja,mapem, so ist das halt,wenige Dinge interessieren

Menschen so sehr wie die Sexualität des anderen, davon haben ja auch fast alle zumindest virtuell eine Ahnung, der Hintergrund warum jeder Porno wohl öfter angeklickt wird als Reden von Nobelpreisträgern. Die Haltung ist ja nicht neu, so ein Heft mit nackten Brüsten lies sich schon früher besser absetzen als ein Literaturmagazin, das Neue ist mehr,daß es das andere ziemlich restlos ersetzt hat,so wie die politisch- ideologische Auseinandersetzungen durch Gladiatorenkämpfe substituiert wurden,nicht was sondern wie etwas präsentiert wird erreicht die geistigen Slim-fit Fans,so simma den komplexen Dingen die uns betreffen abhold und schaun lieber was einen erregt, damitma uns erregen können.Und wenn jetzt aufkommt, mapi, daß auch Kern noch einen Seitensprung gemacht hat kann Basti die Monarchie wieder einführen, es wird keinen Widerstand erregen,weil man durch Geburt unter die Idioten gefallen ist.

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irgendeiner

Na ja, du begreifst die Nobelpreisträgerreden halt auch alle, selbstverständlich. Und hättest die selben sicher auch besser geschrieben. Dein "durch Geburt unter die Idioten" Verhöhnungssatzerl zeigt mir wieder einmal, wes Geistes Kind so ein gestandener Grüner ist. Je mehr ich von dir lese irgendeiner, desto weniger leid tut es mir um den "Rauswurf" deiner Heldinnen von der "Grünen Front".

Irgendeiner
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Naja, Gerhard,öffentliche Reden, auch Preisreden sind populär gehalten,

ja, das versteh sogar ich,man lacht.Und besser geschrieben hätte ich wenige, gibt aber auch sprachlich schwächere, was an der Komptenz des Betreffenden nichts ändert und naja,solche Anläße verbieten gewisse Diktionen,da kannst einen gewissen Sprachduktus aus der Erwartungshaltung der Hörenden schwerer verlassen, gibt aber auch große Wissenschaftler und Künstler mit einer sehr scharfen Zunge.Aber ich bin nur Irgendeiner,mich betrifft das alles nicht.Und das Verhöhnungssatzerl, ach Gerhard immer fühlst Du Dich persönlich gemeint, wenn ich hier das Wort "Schuft" allein reinstellte kommst mit Sicherheit Du und bist beleidigt, Du sollst nicht pikiert sein, Du sollst was tun daßt da nicht drunterfällst.Und sei lieb Gerhard,ich bin Grünwähler nicht Grüner, weil ich kein Mitglied bin, die können nichts für mich, ich bin da a bissale aus der Art geschlagen, was ich sage, sage ich allein und darauf lege ich Wert,sei einfach mir bös, nicht denen.Und wählen wirst mich auch nie müssen,glaub mir, da entgeht dir allerhand,man lacht.

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irgendeiner

Ich bin nicht beleidigt, mein bester irgendeiner. Es ist nur dieser Absolutheitsanspruch (und ich nenns Hochmut), der mich nervt - nicht kränkt. Und du musst zugeben, dass du ein sehr treuer Grünwähler bist. Ich könnte "meine" Türkisen nicht so fanatisch verteidigen.
Und wenn du es wirklich wissen willst. Die ÖVP hätte genauso in die Opposition gehört wie die SPÖ. Und die FPÖ nicht in die Regierung. Was lernt man daraus - es ist ein Dilemma in dem wir stecken. Und darum habe ich das - für mich - kleinste Übel gewählt - wenn man so will. Und diese Grünen waren keine Alternative - weil dort der Verstand gegen "Haltung" ausgewechselt worden ist. Vieles was die Grünen sagen ist richtig - nur muss man auch realistisch bleiben. Und vor allem, nicht die anderen schulmeistern, das kommt nie gut an. Und das es dort intern genauso zu geht wie bei allen anderen - dir ist es neu - mir war das schon vorher klar. (Sieh das als: die Sicht des "Praktikers")

Irgendeiner
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Ach Gerhard, du bist nicht beleidigt, Du beziehst allgemeine Äußerungen nie auf Dich persönlich, willst Du mir das wirklich sagen, mir?

Und wenn du es Hochmut nennen willst, nenn es so,vergiß aber nicht, ich bin nur Irgendeiner, ich schreibe hier publizistisch nicht ex cathedra, ich steh im Forum und jeder darf mir zeigen wo Herr Bartel vergorenes Obst holt.Und warum ich die Grünen für exorbitant wichtig halte, habe ich Dir heute schon einmal gesagt und erspar mir hier die Redundanzen.Und was Du für Dein kleinstes Übel hältst ist halt mein Größtes und wenn wer wirklich Verstand gegen Haltung tauschen könnte, der hätte immer noch letztere und wäre kein Opportunist.Und realistisch, ach Gerhard, nichts ist realistischer als naturwissenschaftliche Befunde und Prognosen,Du meinst was anderes, Du meinst es darf nicht wehtun sonst willst es nicht.Du bist wie einer in einem fahrenden Zug auf den Abgrund zu der sich überlegt was dann neue Bremsbacken kosten werden wenn man scharf bremst aber wennst hin bist hast nicht nur das Problem nicht mehr.Und Du bist in der Haltung bei Gott nicht allein.Aber Realismus ist es nicht.Und Gerhard, ein erwachsener Mensch hat gar nichts dagegen ein bißchen geschulmeistert zu werden, das Gegenüber muß nur besser informiert sein als man selbst,wennst die Tatsache verleugnest daß jemand was besser weißt als Du hast ein persönliches Problem und dem folgen dann tausend andere.

ffld
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in den Nationalrat..

Pilz soll in den Nationalrat, sonst kontrolliert keiner diese VP-FP Machenschaften.

HerbertKoenig
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nur ein uninteressierter österreicher kann die beschuldigungen gegen pilz ernst nehmen!!!

Ich denke...
Wenn jemand nach 4 Jahren gegen Pilz so etwas behauptet, überführt er sich und auch Zeugen selbst der Lüge. Warum nach 4 Jahren???????? Außerdem wen Pilz die "Dame" an sich gedrückt hat und im heiteren Zustand vielleicht auch an die Brust gekommen ist, sagt das noch lange nicht, das es mit einer sexuellen Absicht zu tun hatte. Würden alle Männer und auch Frauen die schon selbst in bester Stimmung waren. so etwas erlebt haben und nach Jahren aus welchen Gründen auch immer vor Gericht gehen, würde es wohl in jedem Ort ein Gericht geben müssen. Zeit wäre das sehr viele Österreicher bei Wahlen, sich erinnern müssten das sie im Kopf außer Fleisch und Knochen auch noch ein Hirn haben.
Traurig aber wahr!!

schadstoffarm
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ja eine besoffene Geschichte halt

die auch zu einem Filmriss führte. Und jetzt behauptens was er alles gemacht hat und er kann sich nicht erinnern und wehren, das ist so gemein !

ffld
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Ablenkung....

das passt Kurz und Strache gut. Denn sie haben ja schon kleinlaut zugegeben, dass sie ihr Wahlversprechen nicht finanzieren können. Da passt so ein "Skandal" ganz gut.....

Miraculix11
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Fantasie

Wie jeder weiß sind sie noch mitten in Koalitionsverhandlungen und haben werder Vorhaben noch irgendwas veröffentlicht - aiußer dass sie sich verstehen und wie die Verhandlungen weitergehen. Also pure Fantasie von Dir :-)

Hohenwanger
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Die Selbsternannten Saubermänner

kommen immer aus der selben Ecke.
Wo sie die Täter gewesen sind.
Sex ist für den Herrn Dr. Pilz, doch was wesentliches noch immer.
Er ist halt auch gerne noch immer der Richtige Mann im
falschen Bett.

CuiBono
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@Hohenwanger

Interessante Thesen.

Aber offensichtlich ein wenig zu hoch für mich.
Haben Sie nicht vielleicht irgendwelche Details, die mir helfen könnten, Ihrer Argumentation zu folgen und sie schlußendlich auch zu verstehen?
Danke.

Hohenwanger
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@CuiBono

ich verstehe meine Meinung so:
Alle kommen auf die Welt, es richtig zu machen.
Wann man diese Gelegenheit dazu bekommen hat, wissen wir nicht.
Es gibt immer Leute die fangen mit dem Falschen an.
In der Politik sind es die Unfähigen.
Nur wer nimmt sich dieser Fehler an?
Ist das der Herr Dr. Pilz?
Er lügt auch und wird als Dank, wiederum angelogen.
Zusammengefaßt kann man sagen, wie viel hätte Herr Dr. Politker, als Politiker tun können, hat es aber nicht gemacht, was hat ihm daran gehindert.

zyni
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Die Aufdeckerpartei....

Eine sehr schmutzige Geschichte und alles wurde vertuscht.
Pilz soll gar nicht an den Pranger gestellt werden, er braucht dringend professionelle Hilfe und eine Therapie.

plolin
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Cuibono

Meine !

CuiBono
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@zyni & @plolin

Jeweils eine Ferndiagnose.
Ich tendiere dazu, eine als zutreffend gelten zu lassen.
Welche ist es?

plolin
3
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Nicht

nur er !

 
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