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"Wer weiß..."Trump lässt erstmals Zweifel an Wahlsieg erkennen

"Hoffentlich wird die - was immer in der Zukunft passiert, wer weiß, welche Regierung es sein wird, ich denke, das wird sich zeigen. Aber ich kann Ihnen versichern, diese Regierung wird keinen Lockdown machen."

© APA (AFP)
 

US-Präsident Donald Trump hat erstmals nach der Wahl Zweifel an seiner Siegesgewissheit gezeigt. "Die Regierung wird keinen Lockdown machen", sagte Trump am Freitag bei einem Auftritt im Rosengarten des Weißen Hauses, bei dem es um einen Coronavirus-Impfstoff ging. "Hoffentlich wird die - was immer in der Zukunft passiert, wer weiß, welche Regierung es sein wird, ich denke, das wird sich zeigen. Aber ich kann Ihnen versichern, diese Regierung wird keinen Lockdown machen."

US-Sender berichteten am Freitag, Trump-Herausforderer Joe Biden habe bei der Wahl am Dienstag vergangener Woche nach ihren Erhebungen 306 Wahlleute gewonnen - deutlich mehr als die für einen Sieg erforderlichen 270. Es waren Trumps erste öffentliche Äußerungen bei einem Auftritt seit dem Donnerstag vergangener Woche. Er nahm keine Fragen von Reportern an.

"Opfer von Wahlbetrug"

Trump weigert sich bisher, seine Niederlage einzuräumen, und stellt sich als Opfer massiven Wahlbetrugs dar. Trumps Anwälte haben Klagen in mehreren Bundesstaaten angestrengt, darin jedoch keine Belege für großangelegte Wahlfälschungen oder Fehler geliefert. Mehrere US-Behörden hatten am Donnerstag mitgeteilt, die Wahl am 3. November sei die sicherste in der amerikanischen Geschichte gewesen.

North Caroline an Trump

Die Sender CNN, NBC, ABC und CBS prognostizierten am Freitag, dass der Demokrat Biden den Bundesstaat Georgia gewonnen habe und der Republikaner Trump den Bundesstaat North Carolina. Das waren die letzten beiden Bundesstaaten, in denen noch kein Sieger bei der Wahl vom Dienstag vergangener Woche ausgerufen worden war.

Sieg trotz weniger Stimmen

Trump hatte die Wahl 2016 exakt mit Bidens jetzigem prognostizierten Ergebnis gegen seine damalige Konkurrentin Hillary Clinton gewonnen: Trump kam damals auf 306 Wahlleute, Clinton auf 232. Trump kommt nach den Prognosen der Sender jetzt ebenfalls auf 232. Er hatte 2016 von einem "Erdrutschsieg" gesprochen, obwohl er zwar auf die meisten Wahlleute in den Bundesstaaten, landesweit aber auf knapp drei Millionen weniger Wählerstimmen als Clinton gekommen war.

Bei den landesweiten Wählerstimmen liegt Biden mehr als fünf Millionen vor Trump: Der Demokrat kommt demnach auf knapp 78 Millionen Stimmen (50,8 Prozent), der Republikaner auf 72,7 Millionen (47,5 Prozent). Der US-Präsident wird nur indirekt vom Volk gewählt. Die Stimmen der Wähler entscheiden über die Zusammensetzung des Wahlkollegiums, das den Präsidenten dann im Dezember wählt. Für einen Sieg braucht ein Kandidat die Mehrheit der 538 Wahlleute.

Kommentare (12)
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future4you
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1
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Schwere Krankheit

Trump muss wohl schwer krank sein🤔. Wahrscheinlich aber kann er sich den Arzt nicht leisten bei diesem kranken Gesundheitssystem, sowie er auch auch seine Steuern nicht zahlen kann.

hfg
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Er sollte sich jetzt mehr seinem Golfspiel widmen

dort kann er schummeln und mogeln wie es ihm beliebt und wie es die Mitspieler zulassen.

schteirischprovessa
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Das mit dem Zweifel hört spätestens mit dem nächsten

schiziphrenen Schub wieder auf.

schneeblunzer
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Die Karottenkur hat er also schon eingestellt.

.

tannenbaum
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Hat

er seinen Friseur auch schon gefeuert?

ohooho
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was solls

rudi anschober trägt jetzt auch scheitel

Mezgolits
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Er nahm keine Fragen von Reportern an.

Vielen Dank - und mit eindeutigem Beweis:
Er ist genau das Gegenteil von mir:
Ich nehme sehr gerne Fragen von Reportern an.
Stefan Mezgolits, Erfinder und Erstantragsteller

harri156
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Und seine Haare färbt er auch nicht mehr gelb!

Erste Anzeichen, dass er sich wie sein Freund Weinstein, alt und zerbrechlich geben wird, um den bevorstehenden Gerichtsprozessen auszuweichen....

voit60
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Der baut die Lügengeschichte des Wahkbetrugs

Für sein eigenes Ego auf, da ein Trump ja nicht verliert. Dieses Credo hat ihm wohl sein unrühmlicher Vater eingeprügelt.

erstdenkendannsprechen
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er hätte seinen abgang fair und mit stil durchführen können,

so wird er als der schlechte verlierer in erinnerung bleiben. selber schuld, und hätte nicht wirklich einen unterschied gemacht.

hbratschi
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als sich kurz nach der wahl...

...seine niederlage abzeichnete, kam im orf die meldung, dass er das ergebnis anerkennen würde. da dachte ich mir: respekt, soviel anstand hätte ich ihm gar nicht zugetraut. es hat nicht lang gedauert und die meldung wurde revidiert und donald agierte so wie er ist - unterirdisch. wär ja doch verwunderlich gewesen, wenn er wenigstens zum schluss ein wenig anstand bewiesen hätte...

ARadkohl
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Die Macht des Wählers ist stärker als die des Präsidenten.

Das sollte der Sesselkleber Lukaschenko in Weissrussland auch akzeptieren.