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Die längste StundeWie die Wien-Wahl 2015 zum Fiasko für Meinungsforscher wurde

Eine Stunde lang ging die Republik bei der letzten Wiener Gemeinderatswahl davon aus, dass Heinz-Christian Straches FPÖ Kopf an Kopf mit Michael Häupls SPÖ liegen würde - oder sie sogar überholen könnte.

WIEN-WAHL: TV-DISKUSSION/HAeUPL (SPOe); STRACHE (FPOe)
© APA/HELMUT FOHRINGER
 

Eine Stunde lang standen vor fünf Jahren die politischen Uhren in Wien still: Gleich nach Schluss der Wahllokale in der Bundeshauptstadt um 17 Uhr des 11. Oktober 2015 gingen ORF und Privatsender mit der Meldung "SPÖ und FPÖ Kopf an Kopf" an die Öffentlichkeit. Die SPÖ wäre demnach auf zwischen 35 und 38 Prozent der Stimmen gekommen, die FPÖ auf 33 bis 36 - mit dem Potenzial, die Sozialdemokratie sogar noch zu überholen.

Kommentare (1)

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ReinholdSchurz
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5
Lesenswert?

Wenn wunderst 👻

Meinungsforschung ist eines schwierige Sache sie fragen ein paar Leute und rechnen dann Hoch, leider wird die Schmetterer Quote nicht berücksichtigt,
Ich kann aus eigener Sache berichten und oft ausgetestet, das jeder zweite Befragte schmettert😀
Was heißt das dann für die Umfrage auf Meinungsforschung kein Verlass 👀