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Es geht ums Überleben der SPÖRendi-Wagner will baldigen Ausstieg aus Beraterverträgen

SPÖ-Chefin begründet ihre Entscheidung. "Nicht ausschließen" wollte sie für künftige Wahlen die Einführung eines Vorzugsstimmensystems bei der Mandatsvergabe. SPÖ will nationalen Bildungskonvent. Forderungen nach mehr Ganztagsschulen, Lehrern, Unterstützungspersonal.

© APA
 

"In der gegenwärtigen finanziellen Situation, in der es um das Überleben der SPÖ geht, ist klar, dass externe Verträge in dieser Form nicht weiterlaufen können." So begründete SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner bei einer Pressekonferenz den ehestmöglichen Ausstieg aus Beraterverträgen der Partei. Spätestens müsse dies Mitte 2020 geschehen - und es müsse die kostengünstigste Variante gewählt werden.

Die SPÖ verlangt zudem die Abhaltung eines nationalen Bildungskonvents. "Es muss Schluss sein mit ideologischen Kompromissen in der Bildungspolitik", meinte Parteichefin Pamela Rendi-Wagner bei einer Pressekonferenz. Nach diesem parteiübergreifenden Konvent müssten darin vereinbarte Maßnahmen umgesetzt werden - "und dann ist zehn Jahre Ruhe, egal wer regiert", so Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid.

Die SPÖ verlangt daher unter anderem den flächendeckenden Ausbau der ganztägigen Kinderbetreuung. "Nicht nur in den Städten, auch in den ländlichen Regionen", forderte Rendi-Wagner. Es könne nicht sein, dass Kindergärten mittags schließen oder sechs Wochen im Sommer geschlossen seien.

5000 zusätzliche Lehrer

Außerdem brauche es 5.000 zusätzliche Lehrer sowie Unterstützungspersonal wie etwa Verwaltungskräfte, Psychologen, Sozialpädagogen oder Logopäden. An die Schulen verteilt werden sollten diese anhand eines Chancenindex anhand der Zusammensetzung der Schülerschaft, so Rendi-Wagner. "Thema Nummer eins" ist für Hammerschmid der Ausbau der ganztägigen Schulformen. "Wir haben dort jetzt 20 Prozent der Kinder drin. Das ist ein Skandal."

Details zu den Verträgen wollte Rendi-Wagner nicht nennen. "Nicht ausschließen" wollte sie die Einführung eines Vorzugsstimmensystems bei der Mandatsvergabe, hieß es auf eine entsprechende Frage - auf Bundesebene hoffe sie aber, nicht so bald wieder einen Nationalratswahlkampf führen zu müssen. Auf Landesebene sei die Gestaltung der Mandatsvergabe Sache der Landesparteien.

Kommentare (12)

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tomtitan
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Der böse Verdacht tut sich auf, dass die Berater auch von der Gegenseite kassiert haben -

anders ist die missliche Lage der Partei nicht zu erklären... ;-)))

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georgXV
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???

warum tut sich Pamela Rendi diesen Job als SPÖ Chefin an ?
NICHTS als Ärger und Intrigen, KEINE zukunftsorientierten Konzepte und Visionen, usw., usw.
Bekanntlich ist sie als Quereinsteigerin erst seit 2017 Mitglied der Partei.
Als angesehener Ärtztin würde es ihr viel, viel besser und vor allem streßfreier gehen.
Und in den Beraterverträgen sollte doch wohl irgendwelche Ausstiegs- und Erfolgsklauseln geben ?
Oder wird hier die Partei einfach bis zum "Geht-NICHT-Mehr" abgezockt ?

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orbil
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Jetzt noch Öffis statt Dienstwagen mit Fahrer,


eine Porsche-Steuer für die eigenen Bonzen und es könnte wieder aufwärts gehen.

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crawler
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Da stellt sich doch die Frage

warum sollte sich ein Mandatar (Bonze) keinen Porsche leisten dürfen? Die Partei wird den sicher nicht bezahlt haben. Diese ewigen Neidpostings sind zum Kotzen. Warum haben sich diese Neider nicht selbst auf die Füsse gestellt um etwas zu erreichen?

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joe1406
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Wenn die Berater kommen

geht es in der Wirtschaft normal ums Überleben. Auch das ist bei der SPÖ umgekehrt ...

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SoundofThunder
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Mit diesen Beratern geht es wirklich um das nackte Überleben

Jahr(zehnte)lang falsche Beratung. Ob man da nicht Schadensersatz einfordern kann? Zumindest vom Silberstein 😏!

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schteirischprovessa
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Wenn man selbst nur eine beschränkte Ahnung hat,

muss man wohl auf Berater zurückgreifen.
Doch das sollte man zumindest so viel Ahnung haben, um die Qualität der Berater einschätzen zu können.
Doch wenn man das Ergebnis und die Auftritte anschaut, hat wohl diese auch gefehlt.

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SoundofThunder
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Ach so?

Wie erklären Sie dann den Beraterstab vom KurzIV? Ist mit Abstand der größte! Ist dein KurzIV unfähig?

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Think_simple
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Unfähig

Ja, klar, ist er. Eine Kunstfigur, gebaut aus leeren Worthülsen und immer wieder den selben lauwarmen Phrasen, beworben durch einen marketingmäßigen Personenkult.
Fast so wie ein Tamagocci seinerzeit, jeder wollte es, keiner wusste aber wofür eigentlich...

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sunny1981
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Berater

Eigentlich müssten die Berater der SPÖ ein Honorar für den Holler den sie beraten haben bezahlen

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Think_simple
1
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Berater

Das Beste, was sie machen kann - Politik braucht Ideen und klare Positionen, keine Berater, die auf Quoten schauen und mit jeder Umfrage die Richtung ändern.
Nach den Beratern bitte mal ein paar Jährchen an einem Profil für die Partei arbeiten, aktuell gibt´s das nicht...

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masterchristl
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Rendi-Wagner will baldigen Ausstieg aus Beraterverträgen

Seit dem ersten Auftreten von Frau Rendi-Wagner frage ich mich, was für eraterInnen sie hatte oder ob sie beratungsresident ist. So einen Holler vom Auftreten nach der geplatzten Regierung über Jobgarantie für Ältere und, und, alles Rohrkrepierer.

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