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Ein Blick in unsere ZukunftWarum sich Österreich verändern muss

Viele Menschen fürchten, dass ihre Nachkommen auf den hohen Staatsschulden sitzen bleiben, während sie selbst kein Vermögen mehr aufbauen können. Die künftige Regierung sollte dies mit drei Reformen verhindern.

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Viele Bürger plagt die nicht ganz unberechtigte Angst, dass nachkommende Generationen auf den hohen Schuldenbergen und den steigenden Kosten der Wohlfahrtssysteme sitzen bleiben, während die Wertschöpfung in andere Teile der Welt abwandert
Viele Bürger plagt die nicht ganz unberechtigte Angst, dass nachkommende Generationen auf den hohen Schuldenbergen und den steigenden Kosten der Wohlfahrtssysteme sitzen bleiben, während die Wertschöpfung in andere Teile der Welt abwandert © (c) Africa Studio - stock.adobe.com
 

In Österreich wird leidenschaftlich gern kritisiert und nur dann gelobt, wenn es unbedingt sein muss. Ausländische Beobachter tun sich da bedeutend leichter. So lobt etwa der Internationale Währungsfonds (IWF) Österreich als ein Land mit einem beachtlich hohen Lebensstandard, einem hohen sozialen Ausgleich und einer konkurrenzfähigen Wirtschaft. Ein Land, in dem das Risiko, in die Armut abzurutschen, zwar vorhanden, aber vergleichsweise niedrig ist und in dem die Einkommen nach Steuern und Sozialleistungen so gleichmäßig verteilt sind wie sonst nur noch in den skandinavischen Wohlfahrtsstaaten.

Kommentare (8)

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fans61
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Schellhorn und die NEOS

Neoliberalismus pur.
Ohne Umverteilung von Reich zu Arm wird es nicht gehen oder unruhige Zeiten werden jns bevorstehen.

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eston
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Umverteilung

kann nicht funktionieren, solange der Staat beim KAPITAL Kredite aufnimmt anstatt das KAPITAL richtig zu besteuern.

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ichbindermeinung
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Die Eigenmittelersatzsteuern aus Fremdmittel d. Bürger

als erstes könnte man schauen bzw. neu verhandeln, dass die exorbitanten Zinsen, die die Bürger für die aufgenommenen Kredite (ca. 281 Mrd. Schulden - 4. höchste pro Kopf Verschuldung in der EU; ) von dzt. ca. 6,2 Milliarden im Jahr halbiert werden; Weiters die 3,1 Milliarden im Jahr an Brüssel bzw. die ca. 1 Mrd./Jahr an Entwicklungshilfe um 2/3 kürzen, da die Österreicher um Milliarden im Jahr im Land, die mit Asylstatus aufgenommenen Menschen versorgen müssen, weil die meisten EU-Länder diesbezüglich fast nichts machen u. kaum belastet sind. Darüber hinaus Eurofighter sofort verkaufen und keine Abfangjäger/Kampfflieger um Milliarden f. ein neutrale Miniland mehr kaufen. Diametral zum Artikel (weniger Belastung...mehr netto vom brutto) wird von allen Seiten her permanent tagtägl. gebetsmühlenartig versucht den Bürgern Lust auf neue Klima/CO2/Klimaimport od. Plastiksteuern zu machen. Diesbezügl. müsste verbindl. eine Volksabst. gemacht werden, ob die Bürger das genehmigen oder nicht - Austritt Pariser Klimaabk. ja/nein

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gerbur
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6
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Einen solchen Stuss wie über die Schulen in London

kann man auch nur in einer Provinzzeitung veröffentlichen. So ein Durchschnittssteirer hat ja keine Ahnung wie schwierig und teuer es ist in London(!) sein Kind an einer "guten" Schule in einem ganz normalen Stadtteil unterzubringen. Die verzweifelten Versuche beginnen bereits vor(!) der Geburt des Kindes und sind immer seltener erfolgreich, weil die Mieten auch für Eltern mit hohen Einkommen in vielen Gegenden der Stadt unerschwinglich sind. Die Privatschulen mit Internatsbetrieb sind eine Alternative, wenn man sich die 2000 Euro Schulgeld im Monat auch leisten kann und sein Kind nur wenige Wochen im Jahr bei sich haben will.

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gerbur
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kleiner Zusatz

Soziologen teilen England in 7 Gesellschaftsschichten ein, wobei ein Aufstieg aus der untersten Schicht in eine Mittelschicht durchschnittlich 10 Generationen dauert, ein Abstieg aus der Oberschicht aber auch ganz langsam vor sich geht. Das System ist also extrem undurchlässig und bevorzugt eindeutig die "upper class". Aber das kann man sich hierzulande gar nicht vorstellen, diese Zustände sind bei uns schon vor weit mehr als hundert Jahren zu Ende gegangen.

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UHBP
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Ein Land, in dem die Einkommen nach Steuern und Sozialleistungen so gleichmäßig verteilt sind wie sonst nur noch in den skandinavischen Wohlfahrtsstaaten.

Das gilt aber bestenfalls für Arbeitseinkommen.
Bei Steuern auf Vermögen ist Österreich mit 0,6% des BIP Schlusslicht (OECD 1,9%, USA 2,9%, usw.).
Die ärmere Hälfte (50%) der Österreicher besitzen rund 3% des Vermögens, wogegen die reichsten 10% der Österreicher rund 70% des österreichischen Gesamtvermögens besitzen.
Und damit das so bleibt, verspricht der Kurz auch, dass es keine neuen Steuern geben wird.
Schön für Kurz, dass rund 35% der Österreicher glauben, dass sie zu den reichsten 10% gehören. Daraus kann man schließen, dass 25% der Österreicher an chronischer Falscheinschätzung leiden.

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Balrog206
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Uh

Dann müsst ihr halt enteignen anfangen , den mit ein paar % Vermögensteuer wird sich bei deiner Statistik in 100 Jahren nichts verändern !

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notnaa
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UHBP

das haben Sie sehr schön geschrieben und stimme auch in Großen und Ganzen Ihnen zu aber unser Stand muss so gedrückt werden und die Osteuropäer gehoben werden also angeglichen werden. Das ist das Projekt der EU und solange wird sich nichts ändern. Da können alle Statistiken nichts ändern den im osten ist es ja auch nicht anders. Einem Kleinen Teil gehört das Vermögen, wie bei uns und diktieren so das Leben der großen Masse, da helfen die ganzen Statistiken nichts.

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