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Interview Hofer: Parteiausschluss von Strache "kein Thema"

Der neue FPÖ-Chef Norbert Hofer schließt eine Neuauflage von Türkis-Blau aus. Dass Kneissl ins Kurz-Lager übergelaufen ist, sieht Hofer "sehr entspannt."

 NORBERT HOFER (FPOe)
NORBERT HOFER (FPOe) © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die Kandidatur für die Hofburg war nicht Teil Ihrer Lebensplanung. Jetzt sind Sie wieder etwas geworden, was Sie nicht angestrebt haben. Wie geht es Ihnen dabei?
NORBERT HOFER: Das Gefühl, das ich jetzt habe, erinnert mich an das Gefühl, das ich hatte, als die Wahl auf mich als FPÖ-Bundespräsidentschaftskandidat gefallen ist. Ich bin einer, der sich sehr schnell auf eine neue Aufgabe einpendelt. Wichtig ist jetzt der Kontakt mit den Landesparteien. Unser größtes Asset ist der enge Zusammenhalt in der Partei. Die Lage heute ist völlig anders als früher. Im Jahr 2002 war die Partei gespalten.

Kommentare (11)
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SoundofThunder
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Sie brauchen ihn ja noch.

In drei Monaten kommt er wieder (Landbauer,....). War ja nur a b‘soffene G‘schicht‘!😏

bietnix
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Das ist ihr Untergang

völlig zurecht! Wer sich von so jemandem nicht distanziert, hat nichts gelernt!

ritus
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Es geht ihm nicht gut...

...dem armen HC. Na das kann ich verstehen, aber hat jemals ein Blauer Rücksicht genommen auf Österreich und die Befindlichkeit der politischen Gegner und einfachen Menschen, die es nicht so gut erwischt haben im Leben? Die Beiden sind ja so arm... HC ist offensichtlich von Gudenus hineingezogen worden, hat sich aber aus lauter Eitelkeit und Machtgier selbst sein politisches Grab geschaufelt. Danke, dass jetzt endgültig bestätigt ist, wie FP denkt, bevor noch größerer Schaden angerichtet worden ist. Mal sehen, was noch passiert.

Lodengrün
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Der Strache Ausschluß ist kein Thema

Hat jemand einen Betrieb in der Weise geschadet dann hat er das Haus zu verlassen ungeachtet was er auch immer für das Haus getan hat. Und Strache hat die FPÖ an die Wand gefahren. Klar geht es ihm nicht gut. Aber von 2017 bis dato war er schon gut drauf wissend was er sich auf Ibiza geleistet hat. Hat im Parlament gekeift, hat Gott und die Welt abgekanzelt und angepatzt. Und was soll das er hat es nicht getan? Er hat es nicht getan weil die Lady nicht echt war. Wäre sie es gewesen hätte er das in der Weise durchgezogen wie er die Angelegenheit dort besprochen hat. Und darüber hinaus.

Mein Graz
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Interessantes Interview.

"Das geht natürlich nicht"
"Die Dinge, die dort versprochen worden sind, haben aber nicht stattgefunden"
Einerseits "geht's nicht", andererseits sofort abschwächen, dass es ja eh nicht passiert ist.

Zu einem Parteiausschluss von Strache: "Nein, das ist kein Thema. Man darf nicht vergessen, es geht ihm nicht gut."
Das eine ist Parteisachen, das andere Straches Befinden.

"Was wir sicher nicht machen, ist, dass wir Projekten zustimmen, die extrem viel Geld kosten."
Jetzt plötzlich? Vorher war es doch wurscht, was ein Projekt kostet!

Zu Kneissl: "Sie war eine parteifreie Kandidatin." Man beachte die Vergangenheitsform. Hat sich Kneissl's Status geändert? (Bevor Kneissl von den Blauen aufgestellt wurde war sie auch ein Mal als parteifrei von der ÖVP nominiert.)

X22
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Nach Straches Erklärungen, weiß man ja wie eine legale Parteienförderung funktioniert

Das wesentliche ist die Übereinstimmung der Linie, die die auch Partei vertritt, ist zu vertreten. Unzensuriert und Dinghofer Institut, beide Vereine vertreten die Linie der FPö, werden von den F - Politikern auch gerne als Plattform benutzt um ihre Anliegen an den Mann zu bringen, besonders das Dinghofer Institut macht das ja meist mit großem Getöse, da könnte man jetzt fragen, ist es eine indirekte Parteienförderung? Nimmt man jetzt die Vereinsorgane dazu, Dr. Asperl (Referent bei Freiheitlichen Parlamentsklub) , Dr Simhandl (Klubobmann, Bezirksrat Fpö Wien), Mag. Kaniak (NRabgeordneter der FPö ), werden Straches Worte glaubhafter, verbindet man sie noch mit dem Begriff "zack, zack" , werden auch wieder Straches Erzählungen wahr, wie eine "Freie Presse" funktionieren soll.
Über Geldflüsse, soll man sich auch Gedanken machen, Billig wird's nicht sein, Veranstaltungen und was sie so alles machen kostet ja auch was.

alsoalso
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Kickl wird Hofer in die Tiefe ziehen

Mit "Jetzt erst recht" wird man die letzten Vernünftigen verprellen!

natchen
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herr hofer

was soll das? Denkt die Partei auch mal an Österreich? Haben Sie schon mal überlegt was für Kosten der neue Wahlkampf verursacht? Ist der heimliche General in der Partei der Herr Krickl? Jenen scheinen alle hörig zu sein und ein Misstrauensantrag an die ÖVP schwächt Ihre Partei noch mehr, da werden Sie keine 10% mehr erhalten.

Ein FPÖ Wähler!!!!!!

Lamax2
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??

Der Bundeskanzler hat die Zusammenarbeit beendet! Wenn bei Hrn Hofer alles echt ist,was er sagt und auch die FPÖ zu ihm steht, ist ein Neuanfang in der "oberen Klasse" möglich.

Lodengrün
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Diese Partei

hat in dieser Form keine Existenzberechtigung. Man widme sich nur einmal eingehender dem Parteiprogramm. Da dreht es einem den Magen über von diesen abstrusen Vorstellungen die dese Partei verfolgt. Da hat Herr Hofer maßgeblich daran mitgearbeitet. Ich erinnere mich wie Gudenus aber auch Hofer im Parlament und Fernsehen die Aufklärung in den Mund nahmen. Ich würde sagen würde jemand die Ziele definieren dann sind gerade diese beiden Herren als negative Beispiele zu nennen. Die alten Zöpfe, diese verworrenen und schäbigen Gedanken die sich nicht nur auf Ibiza gedanklich spinnen sondern auf mit ihren € 1,50 leben.

catdogbeba
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Das

wäre schön, alle Parteien der selben Meinung, voll Political Correctness, keine Opposition mehr!?