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AnalyseMacron - Auferstehung aus den politischen Trümmern

Unter dem Eindruck der Brandkatastophe beschwört Macron die Fähigkeit des Landes, schwere Rückschläge zu überwinden. Das ist wohl auch an die eigene Adresse gerichtet.

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Macron vor der Notre Dame
Macron vor der Notre Dame © (c) APA/AFP/POOL/PHILIPPE WOJAZER (PHILIPPE WOJAZER)
 

Emmanuel Macron hatte am Montag in den frühen Abendstunden anderes vor. Er wollte um 20 Uhr, also pünktlich zum Start der Hauptnachrichten, einen öffentlichen Bußgang absolvieren. In einer Fernsehansprache wollte der durch die Gelbwesten-Proteste schwer in Bedrängnis geratene Staatspräsident den Franzosen zu verstehen geben, er könne den Unmut, den große Bevölkerungsschichten erfasst hat, nachvollziehen und sei bereit, daraus Konsequenzen zu ziehe.

Kommentare (1)

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gerbur
0
5
Lesenswert?

Dieser Analyse möchte ich widersprechen!

Die nationalen Symbole der Franzosen haben ihre Strahlkraft verloren, was man am Beispiel der Besudelung des Triumphbogens im Rahmen der Gelbwestenproteste erkennen kann. Appelle an den Nationalstolz verhallen zusehends angesichts der sozialen Probleme im Land. Macron ist in eine Doppelmühle geraten, als Hoffnungsträger der verarmenden breiten Masse bereits kläglich gescheitert, dürften ihm auch die Eliten ihre Unterstützung bald entziehen. So ein Stapfen zur glosenden Kathedrale ist genauso Ausdruck von Hilflosigkeit, wie der Besuch eines Kanzlers in Gummistiefeln bei Hochwasseropfern.

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