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WettbewerbEU-Kommissarin will "radikaler" gegen Google und Facebook vorgehen

Vestager: Ziel ist es, mit neuen Wettbewerbsregeln die marktbeherrschenden US-Unternehmen am dauerhaften Missbrauch ihrer Stellung zu hindern.

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© APA/AFP/JOHN THYS
 

Die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager zieht einem Zeitungsbericht zufolge neue Mittel zur Kontrolle von Internetkonzernen wie Google, Facebook oder Amazon in Erwägung. Die EU müsse über radikalere Wege nachdenken, sagte Vestager der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Ziel müsse es sein, mit neuen Wettbewerbsregeln die marktbeherrschenden US-Unternehmen am dauerhaften Missbrauch ihrer Stellung und damit an der Kleinhaltung ihrer Konkurrenten zu hindern.

In dem Gespräch skizzierte Vestager, der auch Ambitionen auf den Posten des EU-Kommissionspräsidenten nachgesagt werden, mehrere Möglichkeiten. Dazu gehörte die Option, den Betreibern der Online-Plattformen zu untersagen, eigene Produkte über ihre Marktplätze wie beispielsweise bei Google Shopping anzubieten. Eine andere Möglichkeit ist es laut Vestager, Dritten den Zugang zu den Daten dominanter Plattformen zu verschaffen: "Dann könnte ein neuer, besserer Algorithmus auf Grundlage all der gesammelten Daten bessere Ergebnisse erzielen und den alten Algorithmus verdrängen."

Ihre Vorstellungen will die Wettbewerbskommissarin in den kommenden Monaten breit diskutieren. Gegen Jahresende könnte die EU-Behörde konkrete Vorschläge vorlegen.

Kommentare (3)

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100Hallo
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Steuern

Dann verzichten Sie auf 90% Ihres Gehaltes dann werden wir sehen ob Sie noch für Steuererhöhung ist

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100Hallo
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Steuern

An den Rotstrichler. Sie sind der Meinung, daß die Steuer nicht auf den Endverbraucher abgewälzt wird.

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dude
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Hallihallo!

Ich bin überzeugt davon, daß z. B. der Amazon-Konzern höhere Steuern auf seine Kunden abwälzt. Aber das ist ja genau der Sinn dieser Steuer, daß der zur Zeit unlautere Wettbewerb, wieder lauter wird! Wenn der Amazon-Konzern seine Dumpingpreise nicht mehr halten kann, wendet sich der Konsument eventuell wieder einem analogen Geschäft seines Vertrauens zu. Und diese Dumpingpreise von Amazon entstehen übrigens nicht nur durch Umgehung der Steuergesetze, sondern auch durch massives Lohn- und Sozialdumping. Daß dem durch diesen EU-Vorstoß Einhalt geboten werden soll, ist nur zu begrüßen!

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