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Ganzes StadtgebietWien will Waffen und Messer komplett verbieten

Die Stadt Wien will ihr komplettes Stadtgebiet zur Waffenverbotszone machen - nur noch Menschen, die eine Waffe und ähnliche Gegenstände wie Taschenmesser beruflich brauchen, sollten sie bei sich tragen dürfen.

++ ARCHIVBILD/THEMENBILD ++ WAFFEN / PISTOLE / MUNITION
© APA/HANS KLAUS TECHT
 

Wien fordert, die gesamte Stadt zur Waffenverbotszone zu machen. Eine entsprechende Stellungnahme sei an die Landespolizeidirektion ergangen, teilte das Büro von Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) am Montag der APA mit. Die Stadt spricht sich damit dagegen aus, nur einzelne Flächen als Verbotszonen auszuweisen.

Derzeit prüfen die Landespolizeidirektionen auf Auftrag von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) die Einrichtung derartiger Bereiche - die es in manchen Städten schon gibt. Möglich würde die Verhängung eines Waffenbanns durch eine Novelle des Sicherheitspolizeigesetzes.

Das Verbot beschränkt sich nicht bloß auf Waffen, sondern auch auf Gegenstände, die geeignet sind und "den Umständen nach dazu dienen, Gewalt gegen Menschen oder Sachen auszuüben", wie beispielsweise Taschenmesser. Das Verbot gilt nicht für Menschen, die Waffen in Ausübung ihres Berufes oder aufgrund einer waffenrechtlichen Bewilligung an diesen Orten mit sich führen.

"Ausweitung unabdingbar"

In der der APA vorliegenden Stellungnahme zeigt sich die Stadt überzeugt, dass es "nicht einsichtig" ist, ein Waffenverbot lediglich auf einzelne Plätze zu beschränken. Es dürfe aus präventiven Gründen auch "keinesfalls" die Wirkung erzielt werden, dass in der Zone verbotene Verhaltensweisen anderswo erlaubt und gesellschaftlich akzeptiert sind, wird betont.

"Aus Sicht der Stadt ist es daher unabdingbar, die Verordnung der Waffenverbotszonen auf das gesamte Wiener Stadtgebiet auszuweiten", heißt es. Es mache nämlich keinen Unterschied, wo in Wien Waffen oder vergleichbare Gegenstände verwendet würden. "Vielmehr steht es außer Frage, dass der Schutz vor gefährlichen Angriffen gegen Leben, Gesundheit oder Eigentum aller Menschen in Wien (...) höchste Priorität hat."

Laut Bürgermeister-Büro war vonseiten der Exekutive geplant, über zwei Bereiche einen Waffenbann zu verordnen - nämlich am Praterstern und am Treppelweg vor dem Flex. Das sei aber "nicht nachvollziehbar", verweist man im Rathaus auf die Statistik. Eine außerordentliche Häufung gefährlicher Angriffe mit Waffen sei dort nicht zu verzeichnen bzw. auch nicht zu erwarten.

"Das respektvolle und friedvolle Zusammenleben der Menschen in unserer Stadt ist mir als Bürgermeister natürlich besonders wichtig. Wien gilt jetzt schon als eine der sichersten Großstädte der Welt. Grund dafür ist die hervorragende Arbeit der Wiener Polizei und ein strenges österreichisches Waffengesetz. Die Wienerinnen und Wiener sollen und müssen sich natürlich im gesamten Stadtgebiet sicher fühlen. Daher fordere ich, dass die geplante Verordnung der Waffenverbotszonen wenn überhaupt auf das gesamte Wiener Stadtgebiet ausgeweitet werden soll", hielt Bürgermeister Ludwig fest.

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Danke für Ihr Verständnis.

schteirischprovessa
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Einer, der im Affekt ein Messer zieht, kann das wohl nicht tun,

wenn er keines dabei hat. Wenn nur ein Angriff oder gar ein Mord verhindert wird, hat Das Ganze schon Sinn gemacht. Und wenn der rote Statthalter Ludwig eine Ausweitung auf ganz Wien fordert, kann wohl Kickl diesmal nicht ganz daneben liegen.

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UHBP
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@scht...

" ...kann wohl Kickl diesmal nicht ganz daneben liegen."
Das geht dem Kickl viel zu weit. Keine Messerattacken von Ausländern!
Da müsste der Kickl wohl um Wählerstimmen fürchten.
Was stand da im Brief vom Innenministerium an die LPDs. Man solle doch Übergriffe von Ausländern offensiv an die Medien spielen oder so ähnlich.

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Irgendeiner
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Ja,mein sensei, wenn er keins mit hat kann er keins ziehen,

aber er müßte schon nackt sein um nichts mitzuhaben womit er Dich nicht schwerstens gefährden kann,Kugelschreiber und Bleistifte können hocheffektiv sein und naja,selbst so ein Nackiger ist brandgefährlich wenn er die Technik hat.Ist nur eine Güterabwägung,absolute Sicherheit gibts nicht,nur Messer und Knarre haben da einen gewichtigen Unterschied,mit der Knarre kannst nur schießen, die vermehrt der Herrenreiter aber in seiner Inkompetenz,aber mit Messern tust Apferlschälen,bei Unfall verklemmte Gurte durchschneiden,Fäden an einem Pullover abschneiden,viele unmartialische Dinge und sowas hatte bei uns jeder Bauer bei sich, sollte man gut abwägen.

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schteirischprovessa
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Wenn dir mal langweilig ist,

suche dir die Statistik raus, wie viel Mordopfer noch Nackigen getötet wurden und wie viele durch Messern und Pistolen.

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Irgendeiner
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Wenn Dir mal langweilig ist,mein Sensei, schau nach

ob irgendwo Leute ohne Messer nicht getötet haben und was denn der Unterschied zwischen einem Schraubenzieher und einem Messer als Stichwaffe sei.Und mein Sensei,es gibt keinen Anlaß dafür, außer politisches Kleingeld zu sammeln, administrieren kannst es nur wennst dann die Wiener regelmäßig perlustrierst und wer was tun will wird es trotzdem tun.Objektiv wirds nichts verändern,aber politisch tust so als tätest was und erhöhst dadurch auch noch die allgemeine Verunsicherung.Wien ist tatsächlich eine der sichersten Großstädte der Welt,also ist das Eigenwerbung,und wenn Du da noch nachlegen wolltest müßtest Polizisten wieder auf Streife schicken,aber das kostet was, im Gegensatz zu einer Verordnung.

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stprei
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Zum Scheitern verurteilt

Das Waffenverbot wird wie die Bettelverbote und andere abolut gedachte Schwachsinnigkeiten im Sinne der "Ordnung" oder "Sicherheit" das Schicksal des VwGH oder VfGH ereilen: Unsachlich, undifferenziert und daher gesetzeswidrig.

Aber das ist in Ordnung, weil das beschäftigt ja die Gerichte und bis zum Abschluss der Verfahrens in zwei oder drei oder vier Jahren, hat es funktioniert.

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stprei
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Hat nicht lange gedauert

und schon hat die LPD Wien erklärt, dass ein flächendeckendes Verbot nicht möglich ist.

https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5560676/Verbotszone-gefordert_Polizei_Waffenverbot-fuer-ganz-Wien-nicht

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Irgendeiner
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Naja,schon interessant, der Kickl erhöht die Zahl derer die außer Dienst

mit einer Knarre herumlaufen können,aber dafür machma jetzt einen Waffenbann auf ein ganzes Stadtgebiet das die Jausenfejtl untersagt.Und die wirklich blöde Geschicht dabei ist, daß es so gut wie keine Gegenstände gibt die nicht "den Umständen nach dazu dienen, Gewalt gegen Menschen oder Sachen auszuüben".Abgesehen davon,daß sich noch andere blöde Fragen stellen,zum Beispiel was einen hindern sollte das Küchenfeitl aus der Schublade zu nehmen und rauszugehen um einen zu meucheln, denn schreckt ihn die Anklage wegen Mord oder Totschlags nicht wirds die Übertretung auch nicht tun.Es ist dieses fröhliche populistische Spiel mit einer subjektiven Sicherheit die es nicht geben kann,Gesetze können immer nur geplante Taten unterbinden und die hama eh,Affekt wird Affekt bleiben und es gibt immer ein Stuhlbein,da müßtma auf Charakterbildung setzen.Das einzige was man tun kann ist es Laien nicht zu leicht zu machen und Knarren zu verbieten,aber das Gegenteil ist der Fall,bei Messern kann man das Tragen auch verbieten zu Lasten derer,die jausnen wollen,aber dann ist schon Schluß.Und naja,etwa den Jüngern des Uechi-ryu müßtma dann die Handi amputieren,weil das ist halt weitaus gefählicher als ein Gelegenheitsmesserfuchtler.Immer viele Blinde die vom Licht reden, der neue Stil weitet sich aus.

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schteirischprovessa
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Wünsche unserem Grünen Kummerl,

dass weder er noch seine Angehörigen und Bekannten jemals mit einem Messer bedroht oder attackiert werden!

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Irgendeiner
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Du hast kein Wort verstanden,nicht,

oder wolltest mich nur wieder politisch wo falsch hinlegen,ich wünsch Dir auch, daß weder Du noch Deine Angehörigen je mit einem Schuhband gewürgt werden,
mit einer Rohrzange gedroschen,mit einem Plastiksackerl erstickt,mit einem Schirm in die Innereien gestochen, mit einem Gehstock eine Knochenfraktur zugefügt bekommen oder mit einer Form von Schlagverstärker sei das Teil eine Kugellagers oder einer Kleiderablage in den Gesichtsbereich geschlagen werden.Und all das gibts,mein Sensei und Du hast auch martialisch nicht den Hauch einer Idee was alles riskant und gefährlich ist,aber ja, Messer sind scharf,auch die kleinen Tschinkel die man nichtmal feststellen kann und wennma die verbieten kann gar nichts passieren,nicht.

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Irgendeiner
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Addendum: Ja,kräftig rote Striche,man feixt, genau, der Bote ist schuld,wie immer,

dabei hatte ich die Methoden der Pariser Unterwelt in den 50ern noch nicht erwähnt und naja,das Exotische ganz rausgelassen,manches würdet ihr nicht erkennen,wenn man es vor Euch auf den Tisch legte,aber naja,ihr glaubt es wird sicherer wenn einer seinen Speck nicht mehr schneiden kann,so sei es,mir ist das in dem Fall wurst,eine weitere Verdummungsaktion und Verunsicherung,aber leere Kilometer sind weniger gefährlich als hirnlose Änderungen etwa durch unsere Regierung,wie die Vermehrung der Träger von Handfeuerwaffen,soll der Leaker Messer verbieten.Ihr werdet Euch da trotzdem schneiden,man lacht.

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Mein Graz
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Die Stadt Wien muss sofort alle Straßen mit Pflastersteinen mit Asphalt bedecken.

Sind doch auch solche Steine als Wurfgeschosse eingesetzt worden zum Zwecke, andere zu verjagen oder einzuschüchtern.
Ebenso müssen alle beweglichen Stangen (etwa auch die Dachlawinenstangen vor den Häusern), alle Äste von den Bäumen, die abgerissen werden könnten, alle Sonnenschirmständer, jeder Kaffeehaustisch und -sessel usw. entfernt werden!

Wie User Isabella1986 weiter unten schon schreibt:
ALLES kann missbraucht werden, um anderen Personen Schaden zuzufügen!

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schteirischprovessa
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Ich habe zwar gehört,

dass Pflastersteine vor die Häuser nicht genehmer Politiker gelegt wurden und dies eine Drohung sein sollte und auch so aufgefasst wurde.
Aber zumindest ich kann mich nicht erinnern, dass in Wien jemand mit einem Pflasterstein erschlagen wurde und sollte es dennoch vorgekommen sein, ist zumindest die Häufigkeit von Morden und schweren Körperverletzungen mit Messern bedeutend größer. Dem Vernehmen nach sind ja Pflastersteine nur bei Linksradikalen wie dem Schwarzen Block als Waffe im Einsatz, liegt wohl daran, dass beide etwa den selben Intelligenzquotienten aufweisen (Pflasterstein und Linksradikaler - gilt übrigens genauso für Rechtsradikale])

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Mein Graz
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@schteirischprovessa

Lies genau, denn darum geht es:

"ALLES kann missbraucht werden, um anderen Personen Schaden zuzufügen!"

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Sepp57
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Im Text steht ja,

dass Wien bereits eine der sichersten Städte der Welt ist. Warum dann also das Verbot? Das wird kaum was bringen. Aktionismus?
Was manche gar nicht wissen, Österreich hat ja eines der liberalsten Waffengesetze überhaupt. Man kann hier leicht an eine Waffe kommen. Im Gegensatz etwa zu Deutschland, wo es praktisch unmöglich ist, eine Schusswaffe zu kaufen.
In Österreich darf jeder (auch EU-Bürger, die hier wohnen), per Gesetz drei Waffen besitzen, Pistole, Schrotflinte, Aug-Z, egal was. Abgesehen von einigen Waffennarren interessiert das die Österreicher nicht. Es ist ja kaum ein Grund dafür da, Österreich ist ein sicheres Land.

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GuentAIR
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Trachtenvereine in Lederhosen und Knicker ..

... im Tasch‘l gelten dann also als kriminelle Vereinigung und müssen am Semmering entwaffnet werden?
Wenn sich die schlagenden Burschenschafter zukünftig mit der Feder kitzeln müssen, erkennen die sich dann überhaupt noch?
Und der g‘schupfte Ferdl muss unbewaffnet zum Thumser zur Perfektion.
Na oag:-)

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Sam125
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Ganze Stadtgebiet

Ja, dann wird Wien eben zur Überwachungshauptstadt deklariert werden, aber helfen wird es bei bestimmen Personengruppen leider überhaupt nichts! Doch ein Versuch, die Kriminalität auch nur irgendwie einzudämmen, wäre es allemal! Da fällt mir ein, sind nicht schon von jähher Messer und dergleichen verboten, in die Schulen mitzubringen? Das wird leider auch von so manchen fehlgeleiteten Typen ignoriert!!!

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Mein Graz
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@Sam125

Echt wahr, in der Schule sind Taschenmesser schon immer verboten?

Oje, da hab ich mich doch strafbar gemacht als ich unseren Töchtern zum Aufschneiden des Apfels ein kleines Taschenmesserl mitgegeben habe!

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Mein Graz
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Jetzt bin ich aber tatsächlich baff.

Kann mir einer von den Rotstrichlern erklären, aus welchem Grund er meinen Kommentar als "Nicht Lesenswert" kennzeichnet?

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Isabella1986
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Gegenstände, die geeignet sind und "den Umständen nach dazu dienen, Gewalt gegen Menschen oder Sachen auszuüben"

Im Klartext: Sicherheitsschuhe, Bleistifte, Kugelschreiber, Schlüssel, Tassen, Fleischmesser, Taschenlampen, Glasflaschen, Gürtel, Steine, Stühle, Autos …

An Kickl, Ludwig & alle anderen blauäugigen Leute, die ein solches Gesetz befürworten:
Wenn ein Mensch einem anderen Lebewesen oder Gegenstand Gewalt antun will, kann er grundsätzlich ALLES als Waffe missbrauchen.

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tomtitan
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Das wird nichts nützen - daran halten sich nämlich nur die Braven

und den Bösen ist es wurst...

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lapinkultaIII
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Sinnlose Maßnahme

Na, die diversen Mafiagruppierungen werden diese Vorschriften ganz bestimmt brav befolgen........

Und was sollen "Gegenstände, die geeignet sind und den Umständen nach dazu dienen, Gewalt gegen Menschen oder Sachen auszuüben" sein? Taschenmesser, Baseballschläger, Schraubenzieher?

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SeCCi
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taschenmesser

ein normales taschenmesser (als bsp. das klassische schweizermesser) ist aber in österreich keine waffe sondern ein gebrauchsgegenstand

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umo10
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Welch wichtiger Schritt

Zum persönlichen Sicherheitsgefühl! Denn das Argument: man müsse sich wehren können, ist nur ganz ganz selten anwendbar, denn meistens ist nur der Täter auf die Situation vorbereitet. Das Opfer kann sehr selten rechtzeitig reagieren.

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umo10
13
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Eine großartige Sache

😀

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