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Gipfel im SeptemberRegierung bastelt an Job-Offensive für 100.000 Arbeitslose

Kanzler und Vizekanzler wollen Mitte September einen Job-Gipfel einberufen - unter Einbindung der Sozialpartner und von Unternehmen. 32.000 arbeitslos gemeldete Unter-25-Jährigen sollen auf dem Arbeitsmarkt gebracht werden.

SOZIALVERSICHERUNGSGIPFEL: KURZ/STRACHE/HARTINGER-KLEIN
© APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Einen Job-Gipfel plant die Regierung für Mitte September mit dem erklärten Ziel, die Zahl der Arbeitslosen "in einem ersten Schritt" um 100.000 zu senken. Kanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Heinz-Christian Strache haben Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und Arbeitsministerin Beate Hartinger-Klein beauftragt, im Einvernehmen mit den Sozialpartnern und Unternehmern ein Konzept zu entwickeln. Im Vorjahr lag die Arbeitslosigkeit bei 400.000, aktuell liegt sie bei 344.000.

Konkret sollen Pakete für 32.000 arbeitslos Gemeldete unter 25 Jahren geschnürt werden. Auch sollen 30.000 arbeitslose Asylberechtigte in den Arbeitsmarkt gebracht werden. Wer in der Mindestsicherung ist und nicht ausreichend Deutsch spricht, soll durch Kürzungen gezwungen werden, schneller Deutsch zu lernen, um am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.  

Rechtzeitig zum ORF-Sommergespräch

Dass die Regierung diesen Schritt ankündigt, hängt auch mit dem heutigen Auftritt des Kanzlers im ORF-Sommergespräch zusammen. Auch der am Sonntag medial aufgespielten Afrika-Gipfel soll  beim Sommergespräch angeschnitten werden. Statt monothematisch auf die Schließung der Mittelmeerroute zu beharren, will der Kanzler im Kontext der Flüchtlingsfrage den Fokus auf Afrika lenken.

Kommentare (34)

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Imandazu
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Modellbauclub

Modelle sind das Eine, reale Ergebnisse das Andere

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Paddington
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Zuckerln

und welche Zuckerln werden die Unternehmen dazu bewegen, diese Personen einzustellen? Ich frage mich, wo 100.000 offene Stellen hergezaubert werden Aber die Unternehmer werden schon wissen, welchen deal man hier machen kann. Zahlen werdens wohl indirekt wieder wir.

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Lodengrün
1
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Nachdem wie der ORF

heuer schon angegriffen wurde frage ich mich wie weit heute beim Sommergespräch noch eine heikle Frage erlaubt ist. So werden wir wie bei Fellner hören wie harmonisch, quasi Bussi, verläuft und wie alles abgearbeitet wird. Und die Familienreform und die Erhöhung der Mindestsicherung seien der Hit seit Menschengedenken.

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fersler
1
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bin

auch schon neugierig ob gefragt wird, wie man z.b. die bis Ende der Legislaturperiode groß angekündigte Steuerreform von 14,- Milliarden (!!) und deren Nutznießer erklären wird.
Der Herr Finanzminister hat vor kurzem erstmals ja nur von 5,- Milliarden (?) bis 2020 gesprochen, ohne auf konkretes einzugehen.

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bmn_kleine
2
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Wollte

nicht schon Spindelegger anlässlich einer NR-Wahl 200.000 neue Arbeitsplätze schaffen? Die Job-Offensive dieser Regierung anlässlich des Sommergesprächs(!) wird ein ähnliches Schicksal erleiden...

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BernddasBrot
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Ich kündige hiermit an ,

100.000 Lotto Millionäre zu schaffen.
Wie ich das genau machen will , werde ich nicht sagen , auch über die Details muss ich erst verhandeln. ( türkis - blau Ankündigungspolitik , wie bisher )......

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Apulio
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Rechtzeitig

zum ORF-Sommergespräch und es wird wieder genug naive geben die alles glauben.

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BernddasBrot
7
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Meine Vermutung ,

die Leuchtturmprojekte sind lediglich Marketing - Gags , dürften sich bestätigen. Den Stillstand , den sie bei Rot - Schwarz kritisiert hatten , können sie nun bei sich selbst erkennen bzw. anstatt von den großen Reformen bleiben nur noch Nebengeräusche übrig.......

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joker1234
4
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Die

Aktion 20.000 beenden, um die Aktion 100.000 zu starten.

Mal schauen, was daraus wird. Wenn man den bisherigen Erfolg als Maßstab nimmt, dann wird es am Ende eine Aktion 10.000 werden....

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cockpit
4
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ja

minus 10.000

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wintis_kleine
3
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Ist ja interessant

100.000 Personen sollen in Arbeit kommen. Davon 30.000 Asylwerber und 35.000 Jugendliche und vermutlich 35.000 Langzeitarbeitlose, Ältere, WiedereinsteigerInnen, etc.
Jetzt frage ich einmal welche Personen das den sein sollen.
Jene Jugendliche, die die Pflichschule nicht positiv abgeschlossen haben oder die Lehre abgebrochen haben oder nicht positiv beenden konnten?
Jene Flüchtlinge, die sich zwar sehr bemühen aber eben auch nicht von Null auf Nix Deutsch lernen können, vor allem dann nicht, wenn sie den Deutschkurs auch noch zum größten Teil selbst bezahlen müssen und dafür vielerorts weite Anfahrtwege in Kauf nehmen müssen.
Jene Langzeitarbeitlose die aufgrund von Schulden, Alkohol, Spielsucht etc. und der damit einhergehenden Exekutionen des Gehaltes eine zumindest enden wollenden Motivation haben.
Jene Älteren, die mit Rücken und Knieproblemen ihrer erlernten Tätigkeit nicht mehr nachgehen können
Jene WiedereinsteigerInnen, die aufgrund der mangelnden oder nicht leistbaren Kinderbetreuungseinrichtungen nicht zu den Arbeitszeiten arbeiten können, wo sie gebraucht werden .
Und das alles unter der Prämisse des bis zu 12 Stunden Tages und der 60 Stunden Woche bei Bedarf.
Also ich bin äußerst skeptisch, ob sich überhaupt 100.000 förderbare Personen finden lassen.

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wintis_kleine
3
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Achja und zusätzlich

sollen diese Personen ohne jegliche Unterstützung und Begleitungsmaßnahmen direkt in den Betrieben arbeiten.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Abteilungsleiter, ein Vorarbeiter, ein Chef damit wirklich große Freude haben wird, wenn er einen Teil seiner Zeit dafür verwenden muss, um den /die Neuen/Neue erste einmal "Arbeitsfähig" zu machen.
Das ist eine ordentliche Aufgabe und eine große Herausforderung für jede(n) Vorgesetzte(n) in einer Zeit, wo Menschen an ihren Arbeitsplätzen "funktionieren" müssen.

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Lodengrün
5
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Richtig

aber glauben Sie das Herr Kurz, Strache, Blümel, Gudenus, Kickl usw. es je mit einem dieser armen Geschöpfe zu tun gehabt hat? Selbst nicht erlebt, nie getroffen, wo sollen sie die Empathie her haben? Unser Herr Hofer beschäftigt sich mit seinem neuen Flieger, man spricht mit den Granden des Wirtschaftsbundes, der Industriellenvereinigung,....... . Strache setzt das Kreuz, wenn es bei der Islamfrage notwendig ist, an die Stirn, Kurz kehrt bei Bedarf das christlich heraus, aber das war es dann auch schon.

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Balrog206
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Loden

Vielleicht sollte wir Hr Schieder, Cap , Krainer , Mag Kern zu den Gestrandeten schicken , aber die genannten Herren kennen diese Personengruppe bestimmt !! 🙈🙈

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wintis_kleine
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@lodengrün

All die genannten üblichen Verdächtigen haben natürlich davon keine Ahnung, wie sonst könnten sie ansonsten solchen (und anderen) Mist verzapfen.
Aber man redet eben nicht mit den Professionisten an der Basis, die täglich mit diesen Personen zu tun haben (AMS, Arbeitserprobungsprojekte, Produktionsschulen, etc.) da die ja alle linkslinke Gutmenschen sind und alles was einmal rot oder grün war ist ein No-go für die blürkiese Regierung.
Frei nach dem Motto des Blondschopfes übern großem Teich : Alles was Obama (Rot)machte ist schlecht und muss weg.
60 Jahre Sozialpartnerschaft, Arbeitsrechte, Bildungszugang, humanitäre Grundhaltung mit einem Federstrich zu Nichte gemacht.

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Lodengrün
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Ja @wintis

um diese Sozialpartnerschaft beneidete uns jeder. Hervorgegangen aus der Not schafften deren Vertreter Österreich zu einem der reichsten Länder dieses Planeten zu machen. Jetzt stellt man diese Einrichtung hin als wird dort nur das Elend geboren. Wir erlebten Jahrzehnte bei der jeder Streik der nur Geld kostet vermieden wurde. Und was sagt unser Jüngling Kanzler? Streiks und Demos würden ihn nicht berühren und von seinem (sturen) Weg abbringen. Er agiert auf der Kapitalseite die seine Wahl gesponsert haben, die Leute die ihn gewählt haben ignoriert er. Schon seine erste Aktion, seine schriftliche Zusage des Rauchverbots, hat seinen Charakter hervor gekehrt.

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Lodengrün
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Man betrachte das Foto

Strache spricht und Herr Kurz steht wie der Prälat daneben, bemüht fotogen rüberzukommen.

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SoundofThunder
4
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🤔

Aktion 20000 mal 5😏

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Lodengrün
7
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Sozialpartner

Herr Kurz hat bis jetzt seit Regierungsbeginn keinen Termin finden können um den der Gewerkschaftschef ersucht hat. 12/60 Stunden waren ein Alleingang der Regierung. Ich denke da wird nicht viel Gemeinsamkeit aufkommen. Und Hartinger, ohnehin ein rotes Tuch für jedermann.

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Balrog206
25
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Was

Sollte Herr kurz auch mit den Sozialpartner besprechen ? Erste Woche 12 Tag ist schon vorbei , die Katastrophe ist nicht eingetreten !

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fon2024
6
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andaman

balrog 206 hat wieder als Türkis-Blau Organ gesprochen,leider nur Blödsinn.

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SoundofThunder
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🤔

Fragen Sie doch die Mitarbeiter der Rewe Handelskette. Oder die Mitarbeiter jener IT-Firma welche Überstunden erst ab der13!!! Stunde bezahlen will. Gehen Sie zur Arbeiterkammer und informieren Sie sich. Vielleicht geben die Ihnen Auskunft (was aber zu bezweifeln ist zwecks Datenschutz).Das Gesetz gilt erst seit 10 Tagen und es gibt schon "Einzel"-Fälle. Und wenn der Blick auf den Lohnzettel fällt und man bekommt keine Änderungszuschläge mehr werden viele sich fragen:Wenn man für seine Flexibilität nicht mehr bezahlt wird : Wozu das alles? Sie leben anscheinend in einer Traumwelt.

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Lodengrün
7
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Wissen Sie @Balrog

wie viele Sturm laufen? Hakeln Sie doch Tag für Tag 12 Stunden wenn es Ihnen danach ist. Sie haben auch nicht die Reportagen gesehen was das für einige Leute bedeutet die dazu noch eine lange Fahrt zur Arbeitsstätte haben. Die sehen ihre Kinder nicht mehr und von der 4 Tage Woche träumt dann auch nur der Zahntechniker.

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Geerdeter Steirer
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Es hat schon seine Korrektheit

wenn die Einheimischen Jungen zur Arbeit angehalten werden und durch Unterstützungsprogramme dazu motiviert werden, schließlich und endlich muß vorrangig das einheimische Volk dazu angehalten werden und wenn Fehlstellen vorhanden sind eben die Einwanderer und Migranten.
Wenn hier ein durchgeklügeltes Programm in Anwendung kommt ist es höchst begrüßenswert, hoffentlich ist es auch so und nicht nur Propaganda der Parteien wie es so oft gehandhabt wird.

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joker1234
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Vorrangig die

Einheimische Jugend zur Arbeit anhalten?
Das wäre de Regierung natürlich zuzutrauen, dann ließe sich viel leichter über die faulen Ausländer schimpfen.
Der Einheimische muss unbedingt aus der Mindestsicherung raus, kostet er ja jetzt unter Umständen mehr....

Warum kommt mir das irgendwie ein wenig heuchlerisch vor?

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Geerdeter Steirer
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In meinem Kommentar verkennst du etwas komplett @joker1234 !

Die einheimischen sollten bei dem Vorsatz der Regierung zuerst in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden, Einwanderer und Migranten sollen für die fehlenden Stellen, egal welcher Berufszweige, zur Besetzung genauso herangezogen werden können.
Dein Kommentar das es dir ein wenig heuchlerisch vorkommt ist unbegründet und falsch !
Wir haben in Österreich mehr wie genug Leute welche einfach aus Faulheit, Trägheit, falscher Gewohnheit, fehlender Visionen und vieles anderes mehr in der Spirale des Notstandes sind, diese Personen gehören eben angehalten und durch zur Verfügungstellung von Förderprogrammen zur Eingliederung motiviert werden, ist eben ein Schritt von vielen um das ganze Thema Arbeitslosigkeit zu verbessern, den Leuten muss das Gefühl gegeben werden das sie wirklich gebraucht werden, dann sollte sich dadurch ihre Lebenseinstellung auch ändern.

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