"Gleich und gleicher"?Pandemische Fehltritte der Polit-Prominenz

In Zeiten von Corona sind Regeln für alle gültig – mancher im Rampenlicht Stehender stolperte am Ende über die Vorgaben.

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Der damalige Bundeskanzler Sebastian Kurz im Kleinwalsertal im Mai 2020
Der damalige Bundeskanzler Sebastian Kurz im Kleinwalsertal im Mai 2020 © (c) BUNDESKANZLERAMT/DRAGAN TATIC (DRAGAN TATIC)
 

"Alle sind gleich, aber manche sind gleicher" – eine alte Weisheit, der "Farm der Tiere" von George Orwell entnommen. Auch während der letzten Monate entstand inmitten der Pandemie immer wieder der Eindruck, dass der eine oder andere politische Entscheidungsträger bzw. im Rampenlicht der Prominenz Stehende es sich selbst richtete, was die Einhaltung der Coronaregeln anbelangt: von Premierministern bis zu einem Tennis-Superstar, von Vertretern gewisser politischer Parteien bis zu einer oft als Beispiel zitierten TV-Gala. So manche Vorgaben scheinen zumindest auf den ersten Blick großzügig ausgelegt oder umgangen worden zu sein. Die Bürgerseele, die zur Beachtung aller pandemischen Maßnahmen erzogen wurde, kochte hoch.

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HM33
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Die Headline fast es eh treffend zusammen

aber da sind das Nichtbefolgen der (selber verordneten!) Corona Maßnahmen hauptsächlich schiefe Optik.

Das zieht sich mittlerweile durch alle Bereiche.
Früher war es ein Lebensziel ein hohes öffentliches Amt zu bekleiden, heute ist es ein Sprungbrett um dann (mit dem Wissen und den Kontakten) richtig abzuc... , sagen wir durchstarten. Es gilt die Unschuldsvermutung.

UHBP
3
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In Zeiten von Corona sind Regeln für alle gültig – mancher im Rampenlicht Stehender stolperte am Ende über die Vorgaben.

Die ÖVP würde sagen: Vorgaben sind ja nur für den Pöbel :-)))