Christoph Bezemek"Das Strafrecht ist kein geeignetes Instrument, um Politik zu machen"

Zum am häufigsten gebrauchten Wort der letzten Monate wurde die „Unschuldsvermutung“. Christoph Bezemek, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz, über den Begriff im Spannungsfeld von Strafrecht und politischem Diskurs.

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Christoph Bezemek erklärt. worum es bei der Unschuldsvermutung tatsächlich geht
Christoph Bezemek erklärt. worum es bei der Unschuldsvermutung tatsächlich geht © Gina Sanders - Fotolia (BilderBox.com)
 

Die „Unschuldsvermutung“ wurde zwar zum geflügelten Wort der Innenpolitik, aber die wenigsten dürften wohl wissen, was dieser Begriff tatsächlich bedeutet. Ist es eine Art zeitlicher Radiergummi?

Kommentare (5)
feringo
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Exaktes Denken

S.g. Herr Christian Weniger, es tut gut in der "Hitze der politischen Berichterstattung" klare Worte zu entdecken! Bitte, öfters so!

wjs13
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Wäre zu hinterfragen, ob die rot-grüne Kampfpresse

den Mediangesetz-§ 7b mit deren Vorverurteilungen nicht schon längst gebrochen haben.

voit60
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Türkiser schwere Zeiten

und es wird sicherlich noch schwerer.

voit60
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Die Unschuldsvermutung

Davon hört selten bis gar nie bei normalen Straftäter, die erwischt werden. Wie viele Jahre gilt die noch für den Grasser, da hier wohl anzunehmen ist, dass seine sündteuren Anwälte sämtliche Instanzen ausschöpfen werden. Gleiches wird wohl auch der Kurz tun.

feringo
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@voit60 : Davon hört ...

voit60! Falls Sie den Artikel hier, zu dem Sie einen Kommentar schreiben, gelesen haben, stellt sich schon die Frage, ob Sie davon etwas verstanden haben?