Seniorenvertreter"Keine apokalyptische Situation" bei Pensionsfinanzierung

Der Seniorenrat trifft sich heute zur Vollversammlung. Gleichzeitig werden Forderungen nach Reformen bei der Pensionsfinanzierung laut. Pensionistenvertreter sehen keinen Handlungsbedarf.

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Die Pensionsfinanzierung ist Gegenstand von Debatten.
Die Pensionsfinanzierung ist Gegenstand von Debatten. © APA/Barbara Gindl
 

Die Ausgaben für Pensionen steigen seit Jahren. Aktuell machen sie rund ein Viertel des Budgets aus. Da nun nach und nach die sogenannten "Baby-Boomer" - die besonders kinderreichen Generationen nach dem Zweiten Weltkrieg - in Pension gehen, steigen die Ausgaben. Gleichzeitig sinkt die Zahl der in das System Einzahlenden und der Staat springt verstärkt ein.

Vor der heutigen Vollversammlung des Seniorenrats sehen Pensionistenvertreter aber kein Problem. Gegenüber dem Ö1-Morgenjournal verweist Peter Kostelka, Präsident des sozialdemokratischen Pensionistenverbands Österreich, auf die langfristige Perspektive: "Die Belastung durch das Budgetsystem gemessen am Brutto-Nationalprodukt von 13,5 bis zu 2070 auf 14,5% ansteigen. Das ist keine apokalyptische Situation."

Auch die jüngste Erhöhung der Mindestpensionen wird von Pensionistenvertretern begrüßt. Der Vorsitzende der Alterssicherungskommission, Walter Pöltner, trat im September als Reaktion zurück. Pöltner begründete dies mit "Frust, weil die Politik die langfristige Sicherung der Pensionen, aber auch der Pflege nicht ernst genug nimmt".

Auch Jugendvertreter ohne Sorge

Im Ö1-Morgenjournal wies aber auch der Vorsitzende der Bundesjugendvertreter und ÖVP-Politiker Julian Christian zu große Aufregung bei der Finanzierung der Pensionen zurück: "Was wir bei der Pensionsthematik nicht brauchen, ist Panikmache." Solange die Politik auch der jungen Generation eine Absicherung im Alter versprechen könne, brauche sich die Jugend auch keine Sorge um die Zukunft machen, so Christian.

Der Jungpolitiker sieht keinen Bedarf nach einer Erhöhung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters, will aber das faktische Antrittsalter erhöhen. Es brauche hier eine Erhöhung der Abschläge bei Frühpensionen sowie eine Kürzung von höheren Pensionen.

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melahide
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Änderungen

1) Höchstbeitragsgrundlage zur Sozialversicherung abschaffen
2) Pensionskorridor von 60 bis 70, freiwilliges „länger arbeiten“ für jene die sich noch gut genug fühlen, Schluss mit 60 für jene die nicht mehr können
3) Mindestpension 1200 Euro. Höchstpension 4.800 Euro!
4) alle Einnahmen SV-pflichtig machen. Auch Kapitalerträge

mtttt
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Niedere Instinkte

die sie da bedienen, Hochstbemessung abschaffen, dafür keine höhere Pension. Dabei ist eh schon die Steuerlast extrem. So erzieht man ein Volk der Faulen und Staatsabhaengigkeiten, wenn die Leister in der Gesellschaft bestraft werden.

Sam125
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akolyptische Situation der Pensionsfinanzierung? Jetzt gehen die Neos auf die

Pensionisten los!Jener Menschengruppierung die den GRUNDSTEIN für den heutigen Wohlstand und somit auch den der Neos,gelegt haben!Am besten ist es liebe Neos und Konsorten,dass ihr das Coronavirus in den Altenheimen zirkulieren lässt,dann gibt es mit einem Schlag gleich weiger alte ausrangierte verfressene Menschen weniger im Land,doch nur schade,dass euch das Virus auch erwischen könnte und ihr eure Pension gleich gar nicht mehr erleben würdet,oder? Tatsache ist,dass schon jetzt durch diese enorme Preissteigerungen die jetzt stattfinden(was allerdings erst der Anfang ist),der Großteil der Pensionisten/innen an die Grenzen ihrer Existenz kommen und es ist auch für die Pensionisten/innen kein Ende in Sicht!Lasst die Pensioisten/ innen in Ruhe,oder besser gesagt gebt den ärmsten,die ja jetzt schon zum Leben zuwenig,aber zum sterben zuviel haben etwas von euren stolzen Gehältern,genauso wie es die Frau Kahr in Graz macht!Ja,liebe Neos und Konsorten,dann seid auch ihr glaubwürdig,oder?

hans31
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Ein bisschen weniger Dramatik

Heute haben es die Seniorenvertreter im Parlament wieder auf den Punkt gebracht wir haben die Macht auf uns muß man hören wir sind 40% und werden immer mehr...

Es ist schon ein wenig eine Schieflage wen die im wohlverdienten Ruhestand und die Pflegebedürftigen den arbeitenden die Richtung vorgegeben!

Und gerade bei bestehenden Pensionen ist nie eingegriffen worden wie ungerecht sie auch immer waren während bei noch aktiven immer mehr gestrichen wurde, so daß (vor allem im staatsnahen Bereichen) die Flucht in die Pension das Motto war...

Niedriege Pensionen und Renten gehören erhöht, Luxuspensionen wo Pensionisten die im Ruhestand gleich viel kassieren wie aktive die jetzt der gleichen arbeit nachgehen schon lange gekürzt

walterkaernten
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pensionen

vorschlag:

1.
Nur EIN pensionsystem
ASVG und sonst NICHTS.

2.
Mittels gesetz SOFORT alle anderen PRIVILEGIENPENSIONEN, bestehende und zukünftige ABSCHAFFEN und auf ASVG umstellen.

SoundofThunder
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Computer Programm? Social Bot?

Copy Paste Taste? Immer die gleichen Worte. Auffällig!

Balrog206
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Selbstgespräche

Sound ? Wird bedenklich !

wjs13
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Fehlt noch

3.
Pensionsobergrenze (z.B.) € 5000,-

4.
Anpassung des Pensionsalters gem . Lebenserwartung

5.
Abschläge für alle die vor 65 in Pension gehen

6. Gleichstellung Pensionsalter Frau/Mann

glashaus
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wjs

wenn du schon Abschläge für jene die 45 Jahre ins System eingezahlt haben, forderst dann aber sofort auch Abschläge für jene die mit 65 in Pension gehen wollen und nicht msl 35 Jahre ins System gezahlt haben. Nur gerecht, oder?

wjs13
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Einverstanden

schon klar dass Beitragsjahre berücksichtigt werden müssen. Bin auch dafür, dass den Frauen in bestimmter Form die Kinderbetreuungszeiten berücksichtigt werden.

Obiges sollen die prinzipiellen Basisregelungen sein, die die Politik in faire Formen gießen muß.
Aber ich finde es verantwortungslos gegenüber der Jugend so zu tun als wäre alles paletti und dabei den budgetären Spielraum jährlich weiter einzuschränken.

schadstoffarm
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Abgelehnt

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