Kritik an SteuerreformRendi-Wagner zu CO2-Preis: "Müsste beim Vermieter ansetzen"

Im ZiB2-Interview ließ SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner kein gutes Haar an der Steuerreform der Regierung. Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) erteilte dem Wunsch nach Neuverhandlungen der Reform eine Absage.

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© Screenshot ORF
 

Nach ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian und dem Wiener Bürgermeister Michael Ludwig kritisierte am Dienstagabend auch SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner die Steuerreformpläne der Regierung: "„Die arbeitenden Menschen zahlen sich ihre türkis-grüne Steuersenkung selbst und die KÖSt-Senkung als Steuerzucker für die 5 Prozent der größten Konzerne gleich mit dazu“, so die SPÖ-Chefin in der ZiB2. 

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Reipsi
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Ach ja der

Finanzminister ist ja auch angeklagt worden , was ist jetzt damit , is wos oder is nix , bitte bekanntgeben .

mahue
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Manfred Hütter. repsi

was hat ihr kommentar mit dem artikel zu tun??? null!!!

mahue
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Manfred Hütter: sicher einer der Gründe der Aufregung in Wien betreffend CO2 Bepreisung CO2 Bepreisung

Zitiere: In Österreich brummen laut Statistik Austria über 620.000 Öl- und über 900.000 Gasheizungen. Während nur etwa 13.000 Ölbrenner in Wien die Wohnungen wärmen, steht fast die Hälfte aller Gasheizungen Österreichs in Wien: 411.000 (Erhebung 2017/2018).

mahue
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Manfred Hütter: Zusatz

Kann mich noch erinnern wurde vor Jahren auch bei uns in Kärnten auf Messen (Häuslbauermesse in Klagenfurt) mit Gasheizungen geworben. Bauts im eigenem Garten des Einfamilienhauses einen Gastank ein, die billigste Heizmethode. Alternativen für erneuerbare Energieformen (statt Gas/Öl-Heizungen) waren in der Minderheit. Jetzt fallt uns halt das seinerzeitige Sparen auf den Kopf, obwohl das Thema CO2 Bepreisung seit Anfang der 1990 schon immer im Raum stand.

livius
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"Müsste beim Vermieter ansetzen"

Bekommt dann auch der Vermieter den Klimabonus?

Lamax2
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Das Haar in der Suppe

Die Opposition in ihrem Wahn, Kurz und Blümel anzugreifen, sucht schon wieder einmal das ominöse Haar in der Suppe. Sie merken dabei aber nicht, dass sie sich laufend selber lächerlich machen und im Endeffekt werden sie für die Menschen nichts erreichen und auch überhaupt keinen politischen Gewinn daraus ziehen können.

mahue
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Manfred Hütter: Das Gezetter der Wiener und SPÖ geht mir auf Nerv

100,- Euro erhält jeder Österreicher und 50% pro Kind im Haushalt zum Ausgleich der steigenden Heizkosten.
Der ländliche Raum zusätzlich einen Zuschlag für die Notwendigkeit der Mobilität (Auto) gestaffelt bis zu zusätzlich 100,-
Städter kennen scheinbar die Infrastruktur der ländlichen Räume nicht.
Bis zur Einstiegsstelle des nächsten öffentlichen Verkehrsmittels bezogen auf den Wohnort (meist Bus), müssen Eltern ihre Kinder wegen der Entfernung mit dem Auto dorthin transportieren. Die meisten haben ihren Wohnsitz nicht unmittelbar neben der Bushaltestelle.
Auch Pensionisten haben die Lebensmittelgeschäfte, Arzt oder Apotheke nicht ums Eck.
Sachlich bleiben und nicht politisch.

MELDEN

UHBP
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@ma..

Ja, sachlich bleiben.
Wo ist jetzt der große Unterschied zwischen Grazer Innenstadt und Randbezirke in Wien?
Und das Eltern ihre Kinder in die Schule bringen müssen, ist meist der Bequemlichkeit und nicht der Notwendigkeit geschuldet. Sonst wäre wohl die jetzige 50+ Generation vom Land nie in die Schule gekommen.

mahue
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Manfred Hütter: gebe ihnen Vollkommen Recht aber?

Ich habe das Glück das ich meinen Sohn (wohne ca. 1 km von seiner Schule entfernt) geht seit der Volksschule auch in die MS ständig zu Fuß, bei jedem Wetter. Er hat aber auch Mitschüler deren Eltern Wohnort oder ihre Landwirtschaft mehrere Kilometer bis zur nächsten Einstiegstelle haben.
Viele transportieren ihre Kinder, wenn sie eine flexible Arbeitszeit haben am Weg zur Arbeit vor die Schule. Wenige gehören zur Kategorie Bequemlichkeit.
Das verurteile ich auch, meist sind diese Kinder nicht gerade sportlich.

Rot-Weiss-Rot
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+1 @UHBP

Ich bin ab der Volksschule jeden Tage 30 Minuten zur Schule gewandert. Dies ist heute scheinbar für Kinder unzumutbar.
Dafür kämpfen so viele mit Übergewicht etc. . Sorry ist ein anderes Thema!

mahue
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Manfred Hütter: Ja auch ich

Der Weg zur Volkschule war in einer Richtung 3 km.
Ab 10 bis Matura zum Gymnasium 1,5 km bis zur Einstiegstelle des Zuges und in Klagenfurt zum 2. BG noch 1 km ab Ostbahnhof.
Hatte täglich hin und retour 3 Stunden Wegzeit (Aufstehen um 0500 Uhr, früheste Rückkehr je nach Stundenplan um 1530 Uhr).

Schubarsky
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"müsste beim Vermieter ansetzen"...

...der gibt's den Mietern dann direkt durch höhere Mieten weiter.
Das ist wirklich sehr realitätsfern gedacht - aber eben symptomatisch für PRW und den aktuellen Zusand der SPÖ...
Leider!

Rot-Weiss-Rot
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@Schubarsky, Unsinn was sie hier posten.

Sehen sie sich die Rechtslage an, wann ein Vermieter die Mietpreise anheben kann.
Im Gegenständlichen Fall ist das NICHT möglich.
Wenn der Vermieter jedoch, z.B. in Heizung investiert um bessere Quoten zu erlangen, dann kann er die Miete erhöhen, doch dann hat auch der Mieter etwas davon.
Nur weil sie die SPÖ oder PRW nicht mögen, erfinden sie hier kein Szenarium, das es nicht geben kann!

mahue
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Manfred Hütter: Richtig

Jeder Vermieter gibt ungefiltert Betriebskosten an den Mieter weiter (auch Sanierungsmaßnahmen über die vom Mieter anteilig zu zahlende Rücklage dafür).

Rot-Weiss-Rot
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@mahue, schreibst schon wieder, ohne dich vorher rechtlich schlau zu machen.

DAS SIND KEINE BETRIEBSKOSTEN. Diese sind genau definiert. Die BK werden jährlich abgerechnet und müssen genau aufgezeichnet werden. Daher könnten diese frühestens 2023 erhöht werden, wenn man das Gesetz ändert und die Zahlung einer erh. CO2-Steuer als Betriebskosten klassifizieren würde.
Es ist mir unerklärlich, wie ein Finanzler, der angeblich auch einige Semester JUS hat so etwas schreiben kann.

mahue
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Manfred Hütter: Irrtum sprach der Igel

Schon mal eine detaillierte Betriebskostenabrechnung gesehen, die der Vermieter normalerweise zwingend verständlich zu machen hat. Wird natürlich jetzt noch nicht schlagend werden. Zum Thema Betriebskostenabrechnungen möchte ich mich überhaupt nicht äußern, speziell bei den Heizkosten, wo unzählige Verfahren schon durch Hilfe der AK positiv für Mieter abgewickelt wurden, weil Vermieter Kosten verschleiert haben. Sogar im sozialen Wohnbau sind vom Träger Rücklagen für Sanierungen zu bilden. Zahlt der Vermieter sie selber, oder jeder Mieter monatlich pauschal anteilig. Bitte eine Erklärung.

Rot-Weiss-Rot
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Willst jetzt mit mir über Gott und die Welt diskutieren oder über die Tatsache, dass diese CO2-Bepreisung niemals in die Betriebskosten einfließen kann..

Alles was du da schreibst ist ja am Thema vorbei.
Sinnlos!

mahue
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Manfred Hütter: Ständiges Konfliktthema

Die Abrechnungen privater Vermieter, speziell von alten Zinshäusern in der Stadt.

Lucky_neu
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Ich bin noch nicht sehr lange hier, aber das was sie so zu schreiben pflegen ist oft sehr weit vom Thema entfernt.

In diesem Falle liegen sie auch rechtlich falsch.
Erst wenn der Vermieter Investitionen aufgrund der Co2-Vorgaben tätigt, kann er das in die Miete einfließen lassen. Die Frage ist außerdem in wie weit die Rücklagen das nicht abdecken würden.
Auf alle Fälle haben sie recht, wenn sie die AK und den ÖGB erwähnen, da hier sehr viele Verfahren gewonnen wurden. Auch die Mieterschutzvereinigung hilft.
Jedenfalls ist es nicht richtig, dass der Vermieter erhöhte Co2-Kosten 1 zu 1 in die BK einrechnen kann, da er ja als Besitzer durch Versäumnisse am höheren Co2-Preis selbst schuld ist. Erst wenn er investiert ist das möglich, da er die Investition einrechnen kann, nicht aber das Co2.

mahue
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Manfred Hütter: Druck auf Umrüstung

Die alten privaten Zinsbauten in Städten sind ohnehin meist desolat. Aber die privaten Vermieter sind findig und schlau, um auch dem § § MRG gerecht zu werden.
Trifft genau das Thema mit den gestrigen Aussagen von P. Rendi-Wagner.

mahue
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Manfred Hütter: Zusatz

Was glauben Sie warum es Wohnungskategorien A bis D gibt und gültig nach MRG.

mahue
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Manfred Hütter: 2. Zusatz

Was glauben Sie was mit dem Verkauf beim Nettomietzins der BUWOG-Wohnungen bei uns in Kärnten an private Unternehmen geschehen ist, dieser ist explodiert. Habe genug Kollegen die noch in solchen Wohnungen leben, sarkastisch genannt gemeinnütziger Wohnbau. Mich tangiert es nicht, habe schon lange für meine private Wohnung ökologische Fernwärme .

UHBP
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Endlich einmal eine super ÖKO-Reform!

Wohne am Land, 5 Minuten vom Schnellbus entfernt und brauche mit dem Bus nicht viel länger als mit dem Auto zur Arbeit. Klimaticket, Pendlerpauschale, Fahrtkostenzuschuss des Arbeitgebers und jetzt noch den Klimabonus von €200. Da kann man mit dem Pendeln richtig Geld verdienen ;-))
So stell ich mir ein sozial gerechtes Leben vor :-)))
PS: Natürlich habe ich eine Erdwärmepumpe als Heizsystem zu Hause.

Schubarsky
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"Ironie Off"...

...

UHBP
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@sch...

Warum Ironie?
Wenn die Regierung es anders gewollt hätte, hätte sie es sicher anders gemacht.
Wenn man fürs Pendeln schon nicht vom Arbeitgeber bezahlt bekommt, dann soll man wenigstens über diesen Weg etwas dazuverdienen, oder?

mahue
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Manfred Hütter

Zu dem jetzigem Klimabonus (gilt für Pensionisten auch) Arbeitnehmer haben zusätzlich das Pendlerpauschale und den Pendlereuro (nach Entfernung und Wegzeit gestaffelt und Zumutbarkeit der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel) und den Fahrtkostenzuschuss in manchen Branchen vom Arbeitgeber.

 
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