CoronaInfektionen in Salzburger SPÖ und ÖVP

Drei SPÖ-Vertreter, darunter Landesvorsitzender Egger, sind betroffen. Auch ÖVP-Mandatar Pfeifenberger infiziert.

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SPÖ-Landesparteivorsitzender David Egger
SPÖ-Landesparteivorsitzender David Egger © (c) APA/BARBARA GINDL (BARBARA GINDL)
 

Die Salzburger Landespolitik hat am Sonntag mehrere Corona-Fälle gemeldet: Bei SPÖ-Landesparteivorsitzendem David Egger, Landesgeschäftsführer Gerald Forcher und Landtagsabgeordnetem Hans Ganitzer seien Antigen-Schnelltests positiv ausgefallen, teilte am Vormittag die SPÖ mit. Am Nachmittag berichtete die Volkspartei, dass ihr Abgeordneter Wolfgang Pfeifenberger ebenfalls positiv getestet wurde.

Die drei SPÖ-Vertreter hätten umgehend die Gesundheitsbehörde kontaktiert, hieß es in einer Aussendung. Die Ergebnisse der behördlich angeordneten PCR-Tests liegen noch nicht vor. Aber die Schnelltests seien positiv gewesen und die Betroffenen hätten leichte Symptome, so die SPÖ, die von eine Infektion ausgeht und Impfdurchbrüche vermutet.

In der ÖVP gibt es ebenfalls einen Corona-Fall: Pfeifenberger habe in der Nacht auf Sonntag Symptome entwickelt. Nachdem ein Selbsttest positiv war, habe er im Krankenhaus Tamsweg noch einen PCR-Test gemacht - ebenfalls positiv, berichtete Klubobmann Wolfgang Mayer der APA. Pfeifenberger habe aktiv die Behörden und seine Kontakte informiert und sich in Selbstisolation begeben.

Angesichts der am Mittwoch bevorstehenden Landtagssitzung werde man seitens der ÖVP erhöhte Sicherheitsmaßnahmen vorschlagen, kündigte Mayer an. Er kann sich etwa das Tragen von FFP2-Masken und eine halbe Besetzung im Landtag sowie auch Masken bei der Präsidiale vorstellen.

SPÖ-Landesgeschäftsführer Forcher appellierte "an alle Menschen, die wir in den letzten Tagen angetroffen haben, schon jetzt auf ihren Gesundheitszustand zu achten und freiwillig Kontakte zu reduzieren". Die betroffenen SPÖ-Vertreter hätten u.a. an der SPÖ-Bezirkskonferenz am Freitag im Lungau mit 45 oder der SPÖ-Bezirksfrauenkonferenz Tennengau am Samstag mit rund 20 Personen teilgenommen. Egger appellierte angesichts seiner eigenen Erfahrungen, sich impfen zu lassen: "Ein Impfdurchbruch ist wie ein grippaler Infekt, eine Ansteckung ohne Impfung kann aber auf der Intensivstation enden", so der Salzburger SPÖ-Chef.

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