SteuerreformWie teuer wird CO2 und wer wird zur Kasse gebeten?

Ab Jänner soll das klimaschädliche CO2 in Österreich einen Preis bekommen. Wie viel soll die Tonne Treibhausgas künftig kosten und wer soll das bezahlen? Die Parteien haben unterschiedliche Vorstellungen.

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Die Preise an der Tankstelle werden durch einen CO2-Preis merklich steigen. © studio v-zwoelf - stock.adobe.com
 

Die Verhandlungen befinden sich auf der Zielgeraden: Das umweltschädliche Treibhausgas CO2 soll in Österreich ab Jänner einen Preis bekommen. Noch streiten die Koalitionsparteien über die Höhe. Wie stark soll der Lenkungseffekt sein, wie viel will und kann man der Bevölkerung zumuten?

Ist der Preis zu niedrig, gibt es wenig Anreiz, auf sauberere Technologie umzusteigen. Ist er zu hoch, könnten gerade ärmere Haushalte unter der Teuerung des täglichen Lebens leiden.

Wer verbraucht, zahlt

Generell trifft ein CO2-Preis die Bevölkerung unterschiedlich stark. Wer weder autofährt, noch mit Öl, Gas oder Kohle heizt, bekommt die Erhöhung nur indirekt zu spüren. Das ist in Österreich fast ein Viertel der Haushalte. Doch auch sie werden die Preiserhöhungen spüren, immerhin müssen zum Beispiel auch Lebensmittel in den Supermarkt transportiert werden - meist auf der Straße. Daher dürften die allgemeinen Preise durch eine CO2-Besteuerung steigen.

Wer etwa das Auto braucht, wird stärker zur Kasse gebeten. Der Ökonom Joel Tölgyes hat für das sozialliberale Momentum Institut Richtwerte berechnet: Eine CO2-Steuer von 100 Euro pro Tonne bedeutet rund 26 Cent mehr für den Liter Benzin an der Tankstelle – das entspricht in etwa der Benzinpreisentwicklung im letzten Jahr. Ein durchschnittlicher Haushalt würde demnach rund 470 Euro mehr pro Jahr für Benzin, Diesel, Heizöl, Kohle und Gas ausgeben - zusätzlich zu bereits bestehenden Umweltsteuern wie der Mineralölsteuer (MÖSt).

Einstieg bei 50 Euro pro Tonne?

CO2-Preise müssten eine angemessene Höhe haben, um zu wirken, erklärt Tölgyes und empfiehlt, mit einem Preis zwischen 50 und 60 Euro pro Tonne CO2 einzusteigen. Dann sollte ein klarer Pfad nach oben festgelegt werden, um schließlich bei "deutlich über 100 Euro pro Tonne" zu landen.

Für den kleinen Koalitionspartner scheint das realistisch zu sein. So hat sich der Vorarlberger Landesrat Johannes Rauch, der für die Grünen am Verhandlungstisch sitzt, für einen Startpreis zwischen 50 und 120 Euro pro Tonne ausgesprochen. Dass CO2 einen Preis bekommen solle, betont auch die Volkspartei. Gleichzeitig müsse es aber auch Entlastungen geben. Die Begebenheiten des ländlichen Raums sollten aus Sicht der ÖVP berücksichtigt werden, die Steuerreform selbst ökologisch und sozial sein. Details will man keine bekannt geben, um den Verhandlungen nicht vorzugreifen. Es ist aber bekannt, dass die Volkspartei einen deutlich niedrigeren Preis bevorzugen würde. Zuletzt kursierte der türkise Wunsch nach 25 Euro pro Tonne CO2.

Eine CO2-Bepreisung könne einen Beitrag zur Ökologisierung leisten, müsse aber sozial gerecht sein, betont Julia Herr, Umweltsprecherin der SPÖ gegenüber der Kleinen Zeitung. Sie appelliert, alle Haushalte mit einem Öko-Bonus zu unterstützen, der vor allem Familien mit niedrigem Einkommen am meisten bringen würde. Denn diese wären besonders stark von steigenden Preisen betroffen. Auch beim Umstieg von Ölheizungen und der thermischen Sanierung sollte der Staat ärmeren Schichten stark unter die Arme greifen. Wichtiger als der CO2-Preis sei ein Ausbau der Infrastruktur, um etwa einen Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel überhaupt zu ermöglichen, so Herr.

Die Freiheitlichen lehnen eine CO2-Steuer ab. Bereits jetzt würde das Treibhausgas durch die Normverbrauchsabgabe (NoVA), die Mineralölsteuer (MÖSt) und der motorbezogenen Versicherungssteuer ausreichend besteuert. Die acht bis zehn Milliarden Euro aus diesen Einnahmen ließen sich aus Sicht der FPÖ für Umweltmaßnahmen zweckbinden.

Eine Maßnahme von vielen

Die Neos haben bereits 2018 einen konkreten CO2-Preis von 350 Euro pro Tonne benannt. Die pinke CO2-Steuer würde zwar bestehende Energieabgaben ersetzen, dennoch wäre Österreich im europäischen Spitzenfeld. Die Lenkungseffekte würden nur bei einem hohen Preis entsprechend einsetzen, erklärt der Ökonom Kurt Kratena, der die Auswirkung der Steuer für die Neos durchgerechnet hat. Demnach könnten die österreichischen Klimaziele bis 2030 durch den pinken CO2-Preis fast erreicht werden – ohne zusätzliche Maßnahmen. Um bis 2040 klimaneutral zu werden, bräuchte es aber weitere Schritte, so Kratena.

Auch Joel Tölgyes betont, dass die Bepreisung des Treibhausgases nur eine Maßnahme von vielen sein könne, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Wichtig sei außerdem, Haushalte mit niedrigem Einkommen und solche, die schwer umsteigen können, zu unterstützen. So sollte speziell jenen geholfen werden, deren Region etwa schlecht öffentlich angebunden ist oder die in Miete wohnen und keinen Einfluss auf ihre Heizform haben, empfiehlt der Ökonom.

Kommentare (99+)
Patriot
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@Sam125: Sie können Ihren Nonsens noch so oft reinkopieren,

er wird deshalb nicht richtiger!

checker43
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Nein

in China wird nicht jeden Tag ein neues KKW hochgefahren. Und China hat sich auch den Klimaabkommen verschrieben. Mit dem Schutz des Regenwalds alleine bremsen sie gar nichts ein. Und der Golfstrom ändert sich wegen des Klimawandels, nicht wegen des Regenwaldes.

neuernickname
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Ich war diese Woche mal wieder in der Shopping City Seiersberg im Drogeriemarkt

Meine bessere Hälfte hat dort eingekauft - ich bin sinnierend herumgestanden und hab mir die viele bunten Flascherln und Doserln, die vielen verschieden Katzen- und Hundefuttermarken angesehen und die veganen Würstel um € 3,99.

Und da dachte ich so bei mir. Als ich ein Kind war (ja auch wir Boomer waren mal Kinder) gabs zwei Greißler, einen Bäcker und einen Fleischhauer im Ort. Die Eier kauften wir beim BAuern, das Kernöl kam von den Großeltern - die hatten einen kleinen Kürbisacker.
Am Abend saß die Familie vor dem Fernseher - am Donnerstag gabs Äpfelkrapferl von eigenen Äpfeln und die Mutter war mit Einkochen und Marmelademachen beschäftigt (das ist sie heute noch mit 82 Jahre) obwohl sie berufstätig war. Wir waren eine sehr wohlhabende Familie aber Fleisch gabs am Wochenende (nicht weils wir uns nicht leisten konnten, sondern weil das noch im "System" drinnen war - Fleisch nur sonntags).

In den Urlaub gings auf die Alm - einmal auch nach Kroatien für zwei Wochen. In einer kleinen Pension, wo man mit den Wirtsleuten am selben Tisch gegessen hat.
Die Stimmung war freundlicher und herzlicher als heute - aber ich will die Zeit nicht verklären - es gab auch damals (wie heute) Rassimus und der Feminismus steckte noch in den Kinderschuhen - aber das hat eigentlich mit dem Konsumverhalten nichts zu tun.

Vielleicht würde uns ein bisserl weniger sogar ganz gut tun.

Zooropa
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Weniger?

Vor 60 Jahren sind die Leute halt auch 10 Jahre früher gestorben, haben 55 Stunden pro Woche körperlich schwer gearbeitet und waren die meisten Selbstverständlichkeiten - vom Fernsehen über das schöne Seniorenheim bis zum Zahnersatz - purer Luxus.

Ich verstehe ihren Gedanken, aber ein "bisserl weniger" bezieht sich schnell einmal auch auf Bereiche, wo man sich das nicht wünscht. Weniger Spitäler, Schulen, Freiheit?

Und manchmal endet es auch in einem "viel weniger", nämlich in einer Weltwirtschaftskrise.

neuernickname
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Zooropa - ich hatte vor 11 Jahren eine Krebsoperation

Der Grund warum ich noch lebe ist der technische Fortschritt. Mein Krebs wurde zufällig im Ultraschall entdeckt - ein Jahr später und ich wäre heute tot.

Der technische Fortschritt hat die Lebenserwartung steigen lassen, der Klimawandel wird sie wieder sinken lassen.

Es wird zu keiner Weltwirtschaftskrise kommen, wenn wir nachhaltiger leben. Man kann mit weniger Umsatz mehr Rendite erzielen, ist alles eine Frage der Kosten. Reparaturen sind deshalb so teuer, weil wir unsere Waren in Billigstlohnländern produzieren lassen.
Denk mal darüber nach, was das für den "Wohlstand" bedeutet, den du haben willst.

altbayer
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Nächste Generation

Ich gehöre zur nächsten Generation, aber bei uns war es ganz gleich. Der kleine A&O Geißler war 50m entfernt. Die Frau Hirmann hat alle ihre Kunden gekannt. Wir haben fast alles bei ihr gekauft. Einen Fleischhauer gab es in der näheren Umgebung, denn bei Frau Hirmann gab es kein Fleisch. Cola gab es zubesonderen Anlässen, aber nur bis 17:00 Uhr, denn wir mussten ja gut schlafen. Wir waren aber eine normale bürgerliche Familie, die eigentlich alles hatte.

Kulak
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Ich will auf keinen Fall zurück

Als ich Kind war, sind wir nie in den Urlaub gefahren. Es gab bei uns keinen Fernseher, kein Telefon und der Schulweg zu Fuß betrug eine halbe Stunde in eine Richtung. Das war in den 70er Jahren auf dem Land.

Ich bin froh, dass es mir und meinen Kindern heute in jeder Hinsicht besser geht und werde die Grünen Taliban nicht auf ihrem Weg zurück in die Steinzeit begleiten.

DergeerdeteSteirer
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@Kulak, ....................Manchmal ist zum richtigen Zeitpunkt nur ein Schritt zurück sehr sehr wertvoll, .................

................... und so schlimm war es nicht, wir sind an der frischen Luft aufgewachsen, g'sünder war es ohne Zweifel, darum sage ich stets, demütig schön am Boden der Möglichkeiten bleiben........................ ;-)

Kulak
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Es war nicht einmal gesünder

Ausgewogene Ernährung hatten wir keine - zum Beispiel viel zu wenig Gemüse, wenig Fisch.

Und Mitschüler, die wegen des schlechten Wohnklimas ständig Asthma hatten, gab es einige.

DergeerdeteSteirer
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@Kulak, ................."viel zu wenig Gemüse, wenig Fisch"............... ?

ich war stets bei meinen Eltern im Garten dabei wo allerlei angepflanzt wurde, wir Kinder erlernten es eben auch dort was wahre Wertigkeiten sind.
Den Fisch haben wir auch "lausbübisch" zwischendurch unter Baumwurzel im Bach mit bloßen Händen herausgefischt (der Papa hat es uns gelernt), anno dazumal gab's noch für Eigenbedarf genügend.
Die Bewegung! an der frischen Luft, im Winter teils bei 30 Minusgraden machte uns nix aus, es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung (da gab's noch viel selbstgestricktes von der Mutter), das können heute auch die wenigsten( heute würde ich nutzvolle Freizeitgestaltung auch dazu sagen) !

DergeerdeteSteirer
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Siehst @neuernickname, .....................

bist sicher +55, meine Vergangenheit und das aufwachsen ist nahezu ident vom erlebten!
Das schöne daran ist, das wir zufrieden und gut leben auch ohne viel und entbehrlichem "Pipapo".

Übrigens, dieser Kommentar nennt das Kind beim Namen, Gratulation !

neuernickname
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Steirer - Punkttreffer - ich bin 55

Und ja - ich schaffe es z.B. seit 15 Jahren gar nicht auf Urlaub zu fahren. Ich fliege nie und kauf sehr viel Second Hand.

Ich muss aber dazusagen, ich hab einen Garten und wohne in einem Einfamilien-Haus, wo ich jetzt auch mein Home-Office habe, ich hab das Glück mir die Zeit selber einteilen zu können - das Haus ist aber älter als ich.
Da muss ich nirgendwo hinfahren - ich muss nur die Tür aufmachen um in den Garten zu gehen.
Mir reicht das, aber ich will niemandem vorschreiben, was er zu tun oder lassen hat.

Nur nachdenken sollten wir alle, ob wir - wie du treffend sagst - das ganze Pipapo überhaupt brauchen.

DergeerdeteSteirer
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@neuernickname, ..........Da hab ich dann aber gut geschätzt, weil durch gewisse Auffassungen und Meinungen kann ich einiges herauslesen, ...................

bin selbst eben auch eine Gattung von Mensch der mit dem glücklich und zufrieden ist was er sich bis jetzt, ohne großartigen und statussüchtigem "Pipapo", schaffen konnte.
Überbordender Luxus und Urlaub seit 15 Jahren ein Fremdwort, was benötigt wird kann deswegen problemlos (ohne Schulden) und zeitnah angeschafft werden.
Meine Familie und ich sind stets bestrebt unseren Teil zum Erhalt unserer schönen Steiermark (und der Welt) beizutragen, als Beispiele nenne ich nur die Flächenheizung beim Haus, die Photovoltaikanlage am Haus mit 15kw/p Speicher, das E-Auto (41kw) meiner Frau (für ihren Bedarf einfach ideal), es hat Geld benötigt, ersparen kannst die nur etwas wenn du Wertigkeiten zu schätzen weißt!

Darum heißt mein Motto, ............. "Weniger ist Mehr"

SagServus
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Mir reicht das, aber ich will niemandem vorschreiben, was er zu tun oder lassen hat.

Es wird auch nicht funktionieren weil nicht jeder so leben wird können.

Auch wenns der große Traum der meisten ist, Eigenheim mit Garten, werden die meisten kein Eigenheim und keinen Garten haben.

Sam125
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SagSevus und sie werden auch keine Chance mehr auf ein eigenes

Haus haben,wenn die
Teuerungen so weitergehen!!!!

neuernickname
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Servus - Deshalb hab ich ja "ich muss aber dazusagen" geschrieben.

Ich könnte mir aber auch ein Leben in der Stadt sehr gut vorstellen. Die Möglichkeit einfach die Stiege runter zu gehen und zu Fuss alles zu erreichen was z.B. die Stadt Graz bietet (frisches Gemüse und Obst vom Markt - täglich) Kultur und Kunst, meine Fachärzte (da ich chronisch krank bin, für mich wichtig) zwei oder drei Straßenbahnstationen weg - alles zu Fuß erreichbar etc. ist für mich auch ein erstrebenswertes Ziel. Dort brauche ich nicht einmal meinen gebrauchten Hybrid.

Dass man als Städter in einen all-inklusive Club in der Karibik fliegen MUSS, erscheint mir eher als Ausrede und nicht als "Notwendigkeit".

DergeerdeteSteirer
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@SagServus, ......................

ein den Gegebenheiten angepasster Lebenswandel im Handeln und Tun wirkt Wunder. Leute müssen mal von Statussymbolen etwas Abstand nehmen, Menschlichkeit kann man sich durch Besitz und Ich -Denken auch nicht erkaufen, das ist in einem Menschen drinnen und im anderen eben nicht, ................

Es kann jeder, aber absolut jeder seinen Wertvollen Teil zum miteinander und für die Welt auf der wir (im weitesten Sinn) "nur" zu Gast sind, beitragen!

Morpheus17
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Türkis Grünes Belastungspaket

Keinen Nutzen, aber sozial ungerecht. Wer Grün wählt, wählt Armut!

Toyota11000
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Das

d......e, kleine Ö glaubt es kann am Weltklima was ändern..... Lol

checker43
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Glaubt

es nicht, weil das kleine Ö nicht das einzige Land ist, das Maßnahmen einführt.

Toyota11000
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Je teurer der Sprit

desto besser. Ich fahre auch noch bis 3 oder 4 EU pro Liter, und die Staus werden sich auflösen.

checker43
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Wenns

noch einen Verbrenner bekommen oder fahren dürfen. Wahrscheinlicher wird sein, dass Sie im Stau mit E-Autos stehen irgendwann. Und man Sie belächelt für die Betriebskosten.

Seiddochnettzueinander
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Idioten am Werk.

Das was wir in 10 Jahren einsparen blast China an einem Tag raus.
Wie wäre den Asien Import statt unsere Steuerzahler und Firmen ständig zu bestrafen korrekt zu besteuern? Wie wäre es wenn Amazon Apple und Onkel Bill mal richtig Steuern zahlen? Dann würde es sich auch lohnen hier wieder Qualität zu produzieren.
Umweltschutz, ja gerne aber so sicher nicht.

lucie24
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Sorry, aber zahlen auf Sprit

schon 60% Steuern. Soll das Geld doch in die Umwelt gesteckt werden. Irgendwann ist aber Schluss. Das mit den Erhöhungen wird nie aufhören!

karher63
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Genau richtig!!!

Vielleicht sollten unsere Politiker einmal Lösungen präsentieren und nicht immer die Auto Besitzer für ihre eigenen Fehler abstrafen und die Grünen idio......... sollen in den Ostblock sprich russland gehen,da können sie ihr ganzes Leben lang Müll sammeln,womit ihr Lebeb endli h rindn sinn hätte,achso das nennt si h dann arbeiten,was diese "Menschen"ja nicht kennen,versagerpartie!!!!

haraldk1969
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Hier

geht es nur mehr um Abzocke,oder macht Geld das Klima besser.
Leider habe die meisten in Österreich falsch gewählt, und bekommen nun die Rechnug dafür.
Jetzt brauchen diese nicht jammern.

checker43
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Geld

nicht, aber die Verbrauchsreduktion durch die Verteuerung der Ware.

ordner5
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Denkfehler!

Meinen Sie das im Ernst? Kein Wunder, dass Politiker da leichtes Spiel haben, aber nur bis zur nächsten Wahl.

checker43
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ordner

Wenn Ihnen der Zusammenhang zwischen Preis und Nachfrage nicht bekannt ist, tuts mir leid.

neuernickname
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Wenn man die Kommentare liest drängt sich folgendes Fazit auf:

JEDER will das Klima retten,und ist ohnehin schon total nachhaltig unterwegs (fährt pausenlos mit dem Radl zum Bauern um dort biologisch nachhaltige regionale Produkte zu kaufen) UND KEINER will dafür auch nur einen Cent bezahlen.

Und das eigene Auto ist immer noch das nachhaltigste was es gibt. Da soil die "Industrie" blechen.

Dass die "Industrie" die Steuer ohnehin auf die Preise aufschlagen wird und so eine Steuer IMMER eine Verbrauchersteuer ist (denn VERBRAUCHT wird das CO2 vom Konsumenten) ist natürlich schmerzlich - es ist zwar unvermeidbar - sogar im Kommunismus zahlts der Genosse und nicht die Partei, aber man hat mal wieder die "Schuldigen" gefunden. Die urpöhse "Wirtschaft" die die Bürger mit ihrem Superangebot knechtet.

Und "grüne Wirtschaft" ist den Postern ohnehin ein Dorn im Auge - da vermuten sie alle - wieder einmal - Betrug. Jo eh - die Industrie der 70er Jahre war ja sauberer.

manfred0712
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Behindertengerecht?

Bin als Behinderter stets auf das Auto angewiesen. Bin dann noch mehr finanziell unter Druck. Das Sprichwort stimmt also doch, "Immer zuerst auf die Kleinen und Schwachen. Denn von diesen ist der geringste Widerstand zu erwarten." Ist das die Conclusio der Politik?

neuernickname
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manfred - da die Grünen mit in der Regierung sind, gehe ich davon aus

dass Sie als Behinderter die CO2 Steuer abgegolten bekommen. Sie sind - meines Wissens - ja auch von der NoVa befreit, wenn sie einen Neuwagen kaufen..

Ich glaube nicht, dass die Regierung (bzw. der grüne Teil) auf die Behinderten vergessen wird. Darum würde ich nicht gleich verzweifeln.

checker43
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Sie

können auch ein E-Auto fahren.

DergeerdeteSteirer
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Bei der Ladeinfrastruktur in der Stadt ein schweres Unterfangen, .................

so einfach ist das auch wieder nicht, @checker43.
Da ist von einigen wichtige Kriterien abhängig, wenn ich es dezidiert schildern würde ist hier im Forum zu wenig Platz ............... ;-)

checker43
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Geerdeter

Das Wohnungseigentumsgesetz wird geändert, Ladestationen in Tiefgaragen und Reihenhaussiedlungen bedürfen keiner Zustimmung der Mehrheit mehr. Und gerade in einer Stadt finden Sie ausreichend Ladestationen, auch laufend mehr an der Arbeitsstelle. Ein Ausbau auch für öffentliche Stellplätze im Freien wird kommen.

scionescio
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Warum gibt es unterschiedliche Preise für Industrie und Steuerzahler, wenn es angeblich nur um den Klimaschutz geht?

Ist das CO2 der Industrie weniger schädlich?
Die Industrie hat voriges Jahr im Durchschnitt so um die 25,- pro Tonne bezahlt, heuer nähert man sich den 50,-
Bei einer Jahreskilometerleistung von 15.000km und ca. 100g CO2 pro Kilometer müsste ein Privater also für 75,- CO2 Zertifikate kaufen um die gleiche lächerliche Augenauswischerei wie die Industrie erfüllt zu haben.
Da die Privaten aber um ein Vielfaches mehr zur Kassa gebeten werden, ist der Klimaschutz nur ein grünes Deckmäntelchen für eine veritable Steuererhöhung- irgendwoher muss das Geld ja kommen, das La Famiglia dann wieder unter sich aufteilen kann!

DergeerdeteSteirer
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Das sollte jedem der nur a bisserl Grips und Interesse in allgemeinen Belangen hat ja bewusst sein, ..................


das einseitig angewendete ist ja das Gift für die Gesellschaft, da gibt es genügend Beispiele wo eine generell gleich hohe Bepreisung nicht stattfindet.

Ich nenne da jetzt meines Erachtens nur massive Verursacher wie ................ Flugverkehr (Kerosinbesteuerung),................ Schiffsverkehr (Schweröl betrieben), ...................Industrie (viel zu wenig Energieautark), .............. Transportwesen( LKW's ohne Ende durch zu viel globalübergreifend gestalteten Warentransporte), .................. uvm.

Wenn es für denn normalen Bürger Geltung haben soll muss es überall gleich angewandt und eingehoben werden, das dadurch dieses oder jenes Produkt dann teurer werden muss liegt hernieder wie der Ball bei einem Elfmeter.

Meine Sichtweise und meine Handlungen für die Nachhaltigkeit sind dir, @ scionescio, falls du dich erinnern kannst, sicherlich bekannt, darum geh ich darauf nicht mehr dezidiert drauf ein.

Wuffzack3000
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@scionescio

Hättest du wirklich geglaubt, dass es um den "Klimaschutz" geht? Ich verfolge die Politik schon seit Jahrzehnten. So verlogen wie heute war sie noch nie. Und JA! der Klimaschutz geht ihnen am A... vorbei!

scionescio
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@Wuff: natürlich nicht …

… dann würden sie einfach die Stahl- und Zementindustrie auf Wasserstoff umstellen und hätten damit den größten Effekt… aber natürlich keine zusätzlichen Steuereinnahmen unter einem grünen Deckmäntelchen!

gm72
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Klimawandel ist ein globales Problem

Klar, dass sich das kleine Österreich nicht davor drücken darf, aber es bringt wirklich erst etwas, wenn alle gegen CO2-Ausstoß vorgehen. Derzeit werden weltweit über 1600 Kohlekraftwerke neu gebaut. Dagegen ist die Einführung der CO2-Abgabe in Ö ein Furz im Wald.

ordner5
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Ein Grüner Furz!

Sie übertreiben, so gewaltig ist Österreichs Beitrag nicht.

checker43
7
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Sie

unterschätzen die PKW-Emissionen weltweit gegenüber 1600 Kohlekraftwerken,

melahide
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Also

ohne Siebengscheit sein zu wollen. I kauf fast nur regionale Lebensmittel (im Winter schon auch mal importiertes Obst), fahr in der Stadt viel mit dem Rad, hab ein E-Auto, fahr weite Strecken mit dem Zug .. hab deshalb keine Angst vor der CO2 Steuer. Wer das nicht so macht, der wird dann wohl was zahlen. Entscheidet jeder selbst.

haraldk1969
2
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Aber auch sie werden CO2 Steuern bezahlen

über den Strompreis , und alles können sie nicht regional kaufen.

melahide
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@harald

Hab ich e gesagt! Man kann NICHT ALLES regional kaufen. Einen Gutteil aber schon (was Lebensmittel betrifft). Und das machen auch viele. Was regional erzeugt werden kann, das sollte man hier auch kaufen. Weltwirtschaft will ja keiner verbieten. Handel gehört zum Mensch-sein dazu! Aber das braucht auch Regulierungen

scionescio
9
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@Mela: … und ich kaufe viele Lebensmittel beim Landwirt meines Vertrauens….

… und keiner davon ist für mich zu Fuß oder per Rad erreichbar- werde ich künftig also dafür bestraft, dass ich nachhaltige Landwirtschaft unterstütze und die Krankenkasse durch gesunde Ernährung entlaste (abgesehen von Zahnarzt und Gesundenuntersuchung habe ich seit Jahrzehnten keine ärztliche Hilfe/Medikamente gebraucht).
Das ist jetzt natürlich nur ein Pipifaxthema, aber im Grunde sollte man nicht von seiner persönlichen Lebenssituation einen Schluss für die Allgemeinheit ableiten und daraus eine Rechtfertigung für eine versteckte Steuererhöhung machen!

melahide
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@zionienchen

Ist bei mir auch so. Zahnarzt, Augenarzt, Vorsorgeuntersuchung. Fertig. Letzter Krankenstandstag irgendwann 2008. Man kann NIE CO2 neutral leben. Aber man kann versuchen, den Abdruck zu minimieren. Tiere aus Massentierhaltung, die mit Soja aus Argentinien gefüttert werden, sollten in der „Produktion“ unwirtschaftlich werden. Neben dem Schaden am Klima bringt das ja auch noch erhebliches Tierleid. Das Bio-Fleisch von „Bauern ums Eck“ sollte sich dann noch mehr „rechnen“. Das ich in Güssing eine Kuh melke, die Milch dann nach Wörgl transportiere um sie dort abzufüllen, und das dann von Salzburg aus auf ganz Österreich verteile ist auch ein Fiasko. Da bleib ich bei meiner Mantcha Müch! Eine globale CO2-Steuer sollte dann halt auch Containerschiffe treffen bzw „Ich fange einen Fisch in Norwegen, filetiere ihn in China und verkaufe ihn in Sydney“ … ähm .::

DergeerdeteSteirer
16
8
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Wie von dir besagt @melahide, entscheiden muss jeder selbst, .................

viele werden das effiziente Umdenken erlernen müssen, es ist sicher schwerer wenn sich Leute verbohrt an gewohntes klammern ohne über den Tellerrand zu sehen.

Es bedarf eigentlich keiner großen Verzichte, Gewohnheiten müssen angepasst und abgeändert werden, man nimmt einmal Geld in die Hand um die Fortbewegungsmittel dementsprechend auszuwählen, die Energieoptionen für Heim und Haus anzupassen, jeder wird sehen das es in einem gewissen Zeitraum fruchtet und was für ein Gewinn ein nachhaltigeres Denken und Tun erbringt, natürlich erzeugen Kosten am Tag des Erwerbes ein minus am Konto, jedoch gut angelegtes Erspartes und gute finanzielle Planung wie auch Koordination (da trifft mein Motto mit Weniger ist Mehr voll ins schwarze) bringen mit vollster Sicherheit ein erfreuliches Ergebnis für jeden selbst und auch für die Allgemeinheit!!

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14
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Wenn mich nicht alles täuscht🤭

Hat Kohlendioxid bereits einen Preis nämlich den in der Genuss Industrie und sonst braucht der Kohlendioxid keinen Preis oder eine Steuer man soll sich gefälligst was modernes überlegen und nicht eine Steuer auf CO2 dazu brauch ich keine Regierung 👣🎪

huckg
18
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Dem Klima hilft ein Preis auf CO2 überhaupt nicht

Und auch die Erderwärmung kann ein Preis auf CO2 nicht verhindern. Notwendig ist die Vermeidung und Freisetzung von CO2 ( und anderen Treibhausgasen). Diese werden vor allem durch das Verbrennen von Kohle, (Heiz)Öl und den Betrieb von Verbrennungsmotoren erzeugt. Aber wie bringt man den gemeinen Bürger dazu seine Ölheizung oder Kokskessel nicht zu befeuern, sein Auto und Motorrad nicht zu betreiben. Wie den Landwirt den Umstieg von seinem geliebten, 50 Jahre alten Traktor erleichtern? Eine Freiwilligkeit gab's die letzten Jahre nicht, ein Totalverbot ist nur in einer Diktatur möglich. Bleibt nur die Preisschraube solange anzuregen bis sich Wirkung zeigt. Je höher der Preis, desto schneller geht der Umstieg und desto weniger wird es uns Schmerzen.

Zooropa
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Die Wahrheit

Bei aller Einsicht in die Notwenigkeit und in der Gewissheit, dass es am Ende einen Vorteil bringen wird: Fakt ist, dass der Ausstieg aus fossilen Energieträgern ein unvorstellbar teurer und epochal schwieriger Prozess ist. Vergessen wird oft, dass immer noch 70% der eingesetzten Primärenergie - also fürs Heizen, den Verkehr, die Stromerzeugung - fossil (Kohle, Öl, Gas) ist. Wir stehen ganz am Anfang.

Den Umstieg werden nicht "die Politiker" oder "die Wirtschaft" bezahlen, sondern jeder einzelne Verbraucher und es wird nachher nicht allen besser gehen. Das ist ein wenig verschiebbar, aber letztlich unausweichlich. Es nützt vor allem nichts, es nicht hören zu wollen, Österreich kann sich von diesem Prozess nicht abkoppeln. Man kann ihn nur schlechter oder besser umsetzen.

Möge das Experiment gelingen!

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