Zitate der Woche"Ich habe nie etwas von einem Stalin gehalten"

"Politik ist wie Crystal Meth. Einmal gezogen und du kommst nicht mehr weg", findet Politjunkie Sepp Schellhorn. Ein Überblick über die Zitate der Woche.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
KPÖ-Frontfrau Elke Kahr
KPÖ-Frontfrau Elke Kahr © APA/ERWIN SCHERIAU
 

"Ich weiß nicht, wie Sie mich einschätzen, aber ich bin kein Vollidiot." - Mehr als fünfstündiges Grillen durch den Richter lässt Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) in Saft gehen ...

"Aber ich würde jetzt gerne wirklich einen Punkt machen. Das funktioniert nicht so gut zwischen uns." - ... und mit dem Staatsanwalt kann er gar nicht.

"Großartige Kekse." - Pamela Rendi-Wagner treibt die SPÖ ins oberösterreichische Wahlkampffinale.

"Wir werden die beiden nicht killen." - SPÖ nach der OÖ-Wahl: Vize Andreas Stangl übt Milde mit dem Führungsduo.

"Wenn in so einer Situation der Erste noch dazugewinnen kann, dann ist das ein großer Erfolg, über den wir uns freuen." - Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) blickt mit Schaudern nach Graz und Deutschland.

"Die knapp 20 Prozent für Manfred Haimbuchner und sein Team bedeuten eines der besten Ergebnisse der FPÖ Oberösterreich in ihrer Geschichte." - FPÖ-Chef Herbert Kickl redet sich den Absturz schön.

"Ich habe ein christlich-soziales Wertefundament und im Programm der ÖVP steht, dass es das dort auch gibt." - Der Grüne Stefan Kaineder sieht sich als geeigneter Partner für die ÖVP.

"Die Corona-Impfung ist keine Impfung, weil sie keine sterile Immunität liefern kann." - Immerhin parlamentarisch ist die Immunität gesichert, die Liste MFG schaffte es in den Landtag - Bundesobmann Michael Brunner.

"Der Wähler hat immer recht, aber ich bin mir da nicht mehr ganz sicher." - Die KPÖ gewinnt in Graz, FP-Spitzenkandidat Mario Eustacchio zweifelt am Volkssouverän.

"Ich habe nie etwas von einem Stalin gehalten." - Wenn, dann Marxismus in Reinform, findet KPÖ-Frontfrau Elke Kahr.

"Ich werde meine schützende Hand, aber auch meine helfende Hand von Graz zurückziehen müssen." - ÖVP-Bürgermeister Siegfried Nagl schmollt und tritt zurück.

"Dass die Kommunisten in Österreich eine Wahl, wenn auch eine regionale, gewinnen können, ist etwas, dass nachdenklich stimmen sollte." - Auch Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sorgt sich.

"Ich kann nur erkennen, dass es ein krankes Prinzip ist, wenn man extra stolz darauf ist, ungeimpft zu sein." - Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) verzweifelt an FPÖ-Chef Herbert Kickl.

"Ich bin's, der Alptraum eurer schlaflosen Nächte." - Das war noch vor dem Wahltag: Herbert Kickl grüßt die ÖVP.

"Politik ist wie Crystal Meth. Einmal gezogen und du kommst nicht mehr weg. Es kribbelt schon wieder." - Politjunkie Sepp Schellhorn überlegt ein Comeback.

"Ich sage Ihnen: Es wird nichts gefunden werden." - ÖVP-Generalsekretärin Gaby Schwarz baut in Sachen Hausdurchsuchungen vor.

Kommentare (2)
deCamps
5
3
Lesenswert?

Liebe Frau Kahr. Sie erinnern sich nicht mehr?

.
"Ich habe ihr MANIFEST und das der KPÖ damals gelesen. Was dann nach einigen Tagen vom Netz war. Kommunistischer gings nicht mehr. Und jetzt nach einiger Zeit in veränderter Form heruntergeladen werden kann. Kommunistischer gehts auch hier nicht mehr.
.
Sie denken Graz wird von ihnen umgekrempelt? Keine Großprojekte mehr? Dass sie damit den Arbeitsmarkt verkleinern dürfte sie dabei nicht interessieren?
.
Das hat nichts mit Stalin zu tun. Wir verstehen schon das sie nicht den personellen Kult um den russischen Kommunismus ansprechen möchten.

Lupoo
1
1
Lesenswert?

Eine Bürgermeisterin

wird den Arbeitsmarkt verkleinern ? So einen Schwachsinn liest man auch sehr selten.