NiederösterreichAuch neue Kindergarten-Betreuerinnen müssen sich impfen lassen

Auch Gemeinden dürfen ab September verlangen, dass neues Personal sich impfen lässt.

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THEMENBILD-PAKET: KINDERBETREUUNG / KINDERGARTEN / KINDERKRIPPE
© APA/HERBERT NEUBAUER
 

In Niederösterreich gilt künftig bei Neuaufnahmen in den Kindergärten Corona-Impfpflicht. Sowohl für die Pädagogen, die vom Land neu eingestellt werden, als auch für von den Gemeinden neu beschäftigte Betreuerinnen und Betreuer ist eine Impfung Voraussetzung, teilte Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) am Sonntag mit. Das Vorgehen sei mit den Gemeindevertretern abgesprochen.

"Das ist wichtig und richtig, um unsere Jüngsten, die sich nicht aus eigenem Entschluss mittels Impfung schützen können, größtmögliche Sicherheit in den Kindergärten im ganzen Land zu bieten", betonte Teschl-Hofmeister in einer Aussendung. Mit der Impfpflicht könne ein "Schutzwall vor dem Virus für unsere Kinder" errichtet werden. NÖ Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl und Rupert Dworak, Präsident des niederösterreichischen Gemeindevertreterverbandes, sprachen sich für die Vorgaben des Landes aus und sagten ihre Unterstützung zu.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) kündigt in der Sonntags-Ausgabe des "Kurier" eine Impfverpflichtung für Neuaufnahmen im Landesdienst per 1. September an. Diese könne nun in Absprache mit den Gemeinden auch in den Kindergärten umgesetzt werden.

Kommentare (2)
dieRealität2020
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Was ich noch vergessen habe. Long Covid. Die Nachhaltigkeiten sind wie sie täglikch von Betroffenen lesen können oft langsfristig vorhanden.

Dementsprechend ist einiges noch unklar, unbestritten sind aber die potenziell weitreichenden Folgen. Nach aktuellen Schätzungen könnten 10-20 Prozent aller Covid-Infizierten von Langzeitfolgen betroffen sein. Die konkreten Folgen sind aber sehr diffus und komplex – in der Literatur werden über 200 Symptome beschrieben.
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dieRealität2020
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Eigentlich drängt sich für mich als Vater Großvater Urgroßvater Pate eine einfache Frage auf?

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Kann ich es für zuträglich halten, das u.a. in der Kleinkinder und Kinderbetreuung das Betreuungspersonal geimpft ist? Einerseits vor eigener Ansteckungsgefahr und der damit verbundenen Nachhaltigkeit, die ja hinlänglich wissenschaftlich und gesundheitlich vergleichsweise belegt sind. Nicht weniger die Gefahr besteht dann in der eigenen Familie Eltern, Großeltern usw. anzustecken und was ebenfalls mit einer Nachhaltigkeit verbunden, die bis zum Tode führen kann.
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Ich werde versuchen, dass diesen rücksichtslosen verantwortungslosen Menschen auseinanderzusetzen. Die im Titel meines Beitrages genannten Menschen haben tagtäglich Generationen von Kinder begleitet, dass ihnen ja nichts passiert, auf alle nur möglichen gesundheitlichen beeinträchtigten Situationen von Unfällen bis zu Krankheiten rund um die Uhr darauf geachtet.
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Und jetzt sollten sie "vorsätzlich" dieser gesundheitlich möglichen Nachhaltigkeit und Gefährdung ausgesetzt werden? Was wäre, wenn weswegen oder was auch immer es gibt hier keine Rechtfertigung, auch nicht der Hinweis auch geimpfte haben sich angesteckt. Daher gehört auch dieses Personal täglich vorher geimpft. Aus Basta.
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Wenn sie mit den Bedingungen ihres Berufes nicht zurechtkommen, kein Problem, dann sollten sie die Tätigkeit wechseln. Legitim und zulässig.