Kritik von Rendi-WagnerDoskozil schießt zurück: "Das ist Kindergartenniveau"

Nach der scharfen Kritik der SPÖ-Parteivorsitzenden Pamela Rendi-Wagner kontert Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Er spricht von einer "Beflegelung" und attestiert Rendi-Wagner "Kindergartenniveau".

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Hans Peter Doskozil
Hans Peter Doskozil © APA/Robert Jäger
 

Der burgenländische SPÖ-Landesparteichef Hans Peter Doskozil hat am Dienstag Vorwürfe der Bundesparteivorsitzenden Pamela Rendi-Wagner, er würde "inkonsequent" und "unehrlich" agieren, zurückgewiesen und sprach von "Beflegelung".

"Das wird schon zur Posse. Ich hör" mir das gar nicht mehr an", stellte er fest und meinte, ihm gerade in Fragen der Migration Inkonsequenz vorzuwerfen: "Das ist ein starkes Stück." Weiters bekräftige der Landeshauptmann, im Burgenland zu bleiben.

Am Rande einer Pressekonferenz auf das von Rendi-Wagner erwähnte Telefonat mit ihm angesprochen, erklärte Doskozil: "Das ist Kindergartenniveau, wenn ich ein persönliches Telefonat im Gedächtnisprotokoll nacherzähle. Auf so ein Niveau begebe ich mich nicht. Wie meine Linie in Migrationsfragen ist, ist jedem klar in Österreich."

"So agiert nicht einmal der politische Gegner im Burgenland"

Er habe bereits gesagt, dass die SPÖ keine Personaldiskussion brauche und man sich nicht gegenseitig beflegeln soll: "Das ist ja eine Beflegelung. So agiert nicht einmal der politische Gegner im Burgenland gegen meine Person". Die Partei brauche viel eher inhaltliche Diskussion und kritisches Hinterfragen, sollte nicht auf das persönliche Niveau heruntergebrochen werden. Nach dem Bundesparteitag sollte die Parteichefin nun auf alle zugehen und die Partei einen, betonte der Landeshauptmann. Dies hätten sich auch die Genossen in Oberösterreich verdient, die einen Wahlkampf zu führen haben.

Auf die Frage, ob ihn die Vorwürfe, er sei unehrlich und inkonsequent, gekränkt hätten, stellte der Landesparteichef fest: "Da hätte mich in der Partei schon viel berühren müssen. Das ist nicht angenehm oder lustig, aber man wird einiges gewöhnt." Sein Verhältnis zur Bundesparteichefin sei "normal, nüchtern", bekräftigte er.

ZIB 2 - Politikwissenschaftler Pelinka zum SPÖ-Streit

Doskozil will weiter im Burgenland bleiben

"Sie ist die gewählte Bundesparteivorsitzende, damit ist sie auch die Richtige an der Spitze." Die Diskussion, ob er für diese Funktion zur Verfügung stehen würde, gebe es nicht: "Es gibt ein klares Commitment. Ich habe immer gesagt, ich bin gewählt im Burgenland und bleibe im Burgenland und erfülle meine Aufgaben, für die ich gewählt wurde. Ich erzähle keine G"schichteln, ich stehe zu dem, was ich sage."

Kritisiert wurde von ihm, dass Rendi-Wagner ein persönliches Telefonat "auf den Tisch" legt und nicht das gesamte zitiert und die Beweggründe erläutert. Zu sagen, er hätte die Unwahrheit gesagt: "Das ist schlichtweg falsch." Zum Inhalt des Telefonats gab es keine weiteren Erläuterungen, an einer Pressekonferenz teilzunehmen, habe er aber abgelehnt.

Es sei nicht das erste Mal, dass er angegriffen werde, verwies Doskozil einmal mehr auf die Äußerungen nach der frühzeitigen Lockdown-Beendigung im Frühjahr: "Da wurde mir bei einem Medientermin recht aggressiv ausgerichtet von der Bundesparteivorsitzenden, dass ich die Gesundheit der Burgenländer gefährdet, ohne Grund und inhaltlich nicht fundiert."

Kaiser: Alle Beteiligten sollen sich "endlich zusammenreißen"

Auch bei der Anzeige gegen ihn aufgrund einer mutmaßlichen Falschaussage im Commerzialbank-U-Ausschuss sei ihm eine rote Linie ausgerichtet worden, von Funktionären aus Wien sei er auch aufgefordert worden, seine Funktion ruhend zu stellen: "Diese Aufforderung gab es glaub ich nicht einmal an den Bundeskanzler."

Mit harschen Worten äußerte sich am Dienstag der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) zu dem Konflikt: "Diskutieren und ja, auch streiten, solange bis roter Rauch aufsteigt - aber verdammt nochmal intern!", kommentierte Kaiser die Vorkommnisse auf APA-Anfrage: "Alle Beteiligten sind gut beraten, sich jetzt endlich zusammenzureißen." Die permanente öffentliche Streiterei nütze niemandem etwas, meinte Kaiser: "Die handelnden Personen und auch die SPÖ insgesamt tragen dadurch nur Schaden davon."

Der Wiener SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig versicherte unterdessen, dass aus seinem Team niemand an die Spitze der Bundespartei wechseln wird. "Ich kann ausschließen, dass ein Mitglied der Wiener Stadtregierung den Vorsitz der Bundes-SPÖ übernimmt", sagte er am Dienstag in einer Pressekonferenz. Zuletzt war spekuliert worden, dass etwa Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke oder Gesundheitsstadtrat Peter Hacker - oder auch Ludwig selbst - hier zum Zug kommen könnten.

Am innerparteilichen Disput übte er Kritik: "Hilfreich ist das alles nicht." Es müssten alle an einem Strang ziehen. "Die SPÖ ist kein Selbstverwirklichungsseminar und kein Sesselkreis", stellte Ludwig klar. Man solle sich vielmehr auf Inhalte und auf die politischen Mitbewerber konzentrieren. "Jeder von uns, der in der Politik tätig ist, hat schon seine persönlichen Erfahrung mit anderen Menschen gemacht, vielleicht die eine oder andere Verwundung mit sich gezogen, trotzdem ist es möglich, dass man danach wieder zusammenarbeitet", zeigte sich Ludwig zuversichtlich, dass es gelingen werde, den Streit beizulegen: "Manchmal ist es vielleicht gut, dass Unfreundlichkeiten ausgetauscht sind und man dann wieder inhaltlich zusammenfindet."

Kommentare (71)
hortig
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@voit60

Zum Unterschied hat er eine neue oevp geschaffen, Wahlsiege eingefahren, und und und.
Rhetorisch um Universen besser.
Und Rendi? Eine Niederlage nach der anderen, Partei zerstritten, kein Programm, eine glatte Null.
Wie heißt es doch, Schuster bleib bei deinen Leisten

Shiba1
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Das

stimmt allerdings

Natur56
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Respekt

Hr. Doskozil, er hat vollkommen Recht. Was uns PRW schon erzählt hat an Geschichten (Testen bis zum Umfallen, Lockdowns ohne Ende, Arbeitslosengeld am Besten verdoppeln, Erbschaftssteuer einf., Vermögnessteuer etc. etc. etc.) alles unbrauchbar, ja sogar gefährlich. Dozkozil ist bodenständig, war selbst an der Grenze weiß wovon er spricht im Gegenzug zu PRW die am Schreibtisch hockt von der Praxis k.A. hat und zu Hause mit Dienstboten wahrscheinlich bestens organisiert ist.

SagServus
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Dozkozil ist bodenständig, war selbst an der Grenze

Wenn man zu PR Zwecken an die Grenze fährt um sich dort von den Journalisten fotografieren zu lassen, ist man bereits bodenständig?

helmutmayr
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Herr Doskozil

Sie sollten überlegen was Sie so herausplubern. Sie beleidigen gerade die Kinder.

rouge
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Der beste Job in dieser Republik:

LH. Hoch dotiert, wenig Verantwortung. Vergleichbar mit dem seinerzeit beliebten Frühstücksdirektor.
Da hat man dann genügend Zeit, Pfeile aus dem Hinterhalt zu schießen, statt
selbst den Vorsitz anzustreben und den Wählern sozialdemokratische Angebote zu unterbreiten.
Unter Doskozil wird die SPÖ die 20-Prozent-Hürde nicht überspringen. (Aber das lässt er sicher gerade abtesten, wie seinerzeit Kurz.)

CBP9
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100% 👍

Man denke neben dem unflätigen Doskozil auch an Lichtgestalten wie Plattner & Co. Wäre interessant zu wissen wieviel ihrer Arbeitszeit tatsächlich produktiv ist (Tippe auf weniger als 15%) Deren Abwesenheit im Amt würde man wohl nicht merken. Abgesehen davon machen/machten einige auch noch tatsächlich auf „Landesfürst“! - Da fiele mir soeben eine Massnahme zum Kostensparen ein…

future4you
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Keine Vision mehr

Solange die SPÖ aus dem Vollen schöpfen und großzügig verteilen konnte, ging es ihr sehr gut. Es wurden auf Teufel komm raus Schulden gemacht. Man brauchte nur in die Kassen der Staatsfirmen zu greifen (Ergebnisse sind ausreichend bekannt) ohne zu überlegen, dass das Geld auch einmal verdient werden muss und die Betriebsratskaiser sorgten für Postenversorgung der Parteigünstlinge.
Und heute, wo ganz andere Arbeitsformen Alltag sind, die Kriegskassen leer sind, das Management den Regeln des Marktes gehorcht und nicht mehr jenen der Parteibonzen und Betriebsratskaiser, wo alle checken, dass eine unkontrollierte Willkommenskultur nicht funktioniert, heute ist ihr die Vision, sind ihr die Gründe abhanden gekommen, warum man diese Partei noch wählen sollte.
Alte Menschen werden oft wieder zu Kinder, diese Uraltpartei SPÖ ist nun endgültig auch im „Kindergarten“ angelangt.

shaba88
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Kommentar

Beleidigung für Kindergärten, ein garstiger Mensch, wollte der sich nicht zurückziehen

redniwo
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bis zum totalen crash

ich gehe davon aus, dass sowohl dosko als auch prw wissen, dass durch ihre aktionen die spö an die wand gefahren wird.
irgendwie scheint das ohnehin die einzige möglichkeit zu sein. es besteht die hoffnung, dass die spö anschließend neu mit neuem personal beginnen kann.

retepgolf
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Kindergartenniveau

ist nicht das Schlechteste…

Und liegt,meines Erachtens, weit über dem derzeitige Niveau unserer Bundesregierung!

JML_8990
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"Schlammcatchen" ,,,

...wird im Mittagsjournal das "Match" zwischen Doskozil und Rendi-Wagner genannt. Doskozil meint, es sei "Kindergartenniveau", wie hier gehandelt werde - offensichtlich nicht verstehend, was er damit unterstellt. Allerdings: wo bleibt, wenn schon, die Pädagogin, der Pädagoge in der SPÖ, der/die hier elementarpädagogisch intervenieren?

crawler
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Es sieht so aus,

als hätten sich beide auf's Kindheits-Ich zurück begeben. Am Besten wäre doch, sich zusammen zu setzen und reden. Wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte heißt es. Das sollten die Beiden nicht zulassen.

mike1905
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Gewerkschaft

Also wenn der Gewerkschafter schon von "reüssieren"spricht dann sieht man wie abgehoben die Nadelstreif Sozis sind. Wenn wollen die eigentlich als Wahlvolk?

lucy007
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Hey Dosko chill

amoi ;-) und Pamela: du - Verzeihung sie - a. Besser punktet ihr mit Inhalten!!

selbstdenker70
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...

Er hat ja jetzt den Kern als Berater, der ja noch eine offene Rechnung mit gewissen Gruppierungen innerhalb der Partei hat. Und wo der Papa ist, ist der Streitlustige Sohn auch nicht weit weg. Und im Hintergrund twittert sich der Bussi Fussi vulgo SPÖ Kern Berater, die Finger wund.

GuentAIR
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Sagt der Schilfkickl …

… und bohrt ein weiters Loch ins untergehende SPÖ-Boot.

schadstoffarm
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man bringe den Spritzwein

es kann nur ein Alphamanderl geben und schon gar kein Alphaweiberl.

zweigerl
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Desavouierte Frauen

Tatsächlich kommt einem der Gedanke, dass es da eine Krise überambitionierter "Alphaweiberln" gibt. Es war einmal ein hoffnungsvoller Paradigmenwechsel, in der Politik die bellizistisch angehauchten Männer abzuservieren und durch pazifistisch gesonnene Frauen zu ersetzen. Heute stehen sie an der Spitze der von Armeen (van der Leyen, Kramp-Karrenbauer und diese türkise Generalin), verbocken die Parteiführung wie Glawischnigg, (es ist der Werner Kogler, der die österr. Grünen aus dem tiefsten Tief herausgeführt hat), wie Baerbock, wie "Pam". Somit desavouieren sie bereits das Ansehen aller Frauen. Frau R-W soll schleunigst in ihren Zivilberuf zurückkehren, bevor sie noch mehr Geschirr zerschlägt und eine weibliche Parteiführung in der SPÖ für immerdar zu einem NoGo macht.

schadstoffarm
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Dosko ist an der absoluten Spitze

seiner Möglichkeiten, er muss keine Ambitionen an den Tag legen. Und solche Scheixxminix fallen dann trotzdem wieder rauf .

UHBP
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Beim Austeilen ist der Dosko immer ganz vorne dabei

liegt vielleicht in seiner Vergangenheit als Polizist.
Bin gespannt was da noch rauskommt.

scionescio
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"Das ist Kindergartenniveau, wenn ich ein persönliches Telefonat im Gedächtnisprotokoll nacherzähle. Auf so ein Niveau begebe ich mich nicht."

Das Niveau von PRW könnte er gar nicht erreichen - selbst wenn er sich noch so anstrengt ... in der Sache, konnte er nichts erwidern, weil PRW ganz offensichtlich die Wahrheit über sein schäbiges und hinterhältiges Verhalten gesagt hat.

Der ehemalige Dorfgendarm würde ohne die Partei noch brav Streife gehen - meiner Meinung nach, wäre er dort auch bestens aufgehoben und am Zenit seiner Fähigkeiten.

Es schaut so aus, als ob er sich ein Beispiel am Herrn Kurz genommen hat: der hat auch den eigenen Parteiobmann gezielt stückchenweise abmontiert, damit er und die ganze türkise Familie an die Macht kommen.

Österreich in Händen von Kurz und Doskozil - eine schlimmere Vorstellung wäre nur, wenn der Herr Kickl auch noch was zu sagen hätte: Gott schütze Österreich kann man da nur hoffen ....

Nixalsverdruss
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Solange es solche Pfosten in der SPÖ gibt ...

... die sich an eine etwas abgehoben agierende Parteivorsitzende klammern, in der Einstellung: "wir wissen eh, was das Beste für Euch ist - und ihr habt's euch gefälligst daran zu halten" - solange ein ebenso agierender BGF Deutsch das Sagen hat, kann sich Sebastian Kurz entspannt zurück lehnen und zuschauen, wie die Umfragewerte der ÖVP im Gegensatz zur SPÖ weiter nach oben gehen.
Es ist schon sonderbar, dass man so weit weg von den Wählerinnen und Wählern sein kann. Wie hätte Kreisky auf die Kritik des Knittelfelder Bürgermeisters reagiert? Er hätte innerhalb weniger Tage ein Treffen mit den Funktionären IN Knittelfeld gemacht, wäre durch die Gassen gezogen, hätte die Firmen besucht, etc.
PRW ist eine gute Ärztin - aber sie kann einfach nicht mit den Menschen umgehen - und das sollte sie jetzt endlich lernen. Wenn sie das nicht will, dann gibt es nur noch eine Möglichkeit: Rücktritt!
Und eine absolute Mehrheit wie Dokozil sollen ihm die ganzen "roten Dummschwätzer" erst einmal nachmachen - und besonders Du, lieber Scionescio!

jaenner61
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da hat der dosko wohl einige rote hier am falschen fuß erwischt

fakt ist, dass prw um das politische überleben (um auf ihrem fachgebiet zu bleiben) auf der intensivstation kämpft. wenn sie so weitermacht wird sie das nicht durchstehen. dosko kann sich entspannt zurücklehnen, und 2024 entscheiden, welche richtung er dann einschlagen wird, wenn von prw schon lange mehr keiner spricht.

Ich korrigiere
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als kreisky krank wurde

legte er dasselbe niveau wie der verzichtbare "doschkocil" an den tag. ich bin davon überzeugt, das er nur von seinem eigenemnproblem der bank burgenland medial ablenken will.

Nixalsverdruss
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Warst du das letzte Jahr ...

... in Quarantäne????

lege
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Die ganze SPÖ

ist auf "Kindergartenniveau".

stierwascher
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Drama & Fiasko!

Das ist so eine Tragödie.
Die SPÖ begeht schon gefühlt seit Jahren Selbstmord auf offener Bühne. Für die Wählerinnen und Wähler ist das nicht mehr zumutbar.
Die wählen dann gar nicht, oder Neos, Grüne, vielleicht die FPÖ oder gar den erklärten Klassenfeind ÖVP.

stierwascher
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Drama & Fiasko!

Das ist so eine Tragödie.
Die SPÖ begeht schon gefühlt seit Jahren Selbstmord auf offener Bühne. Für die Wählerinnen und Wähler ist das nicht mehr zumutbar.
Die wählen dann gar nicht, oder Neos, Grüne, vielleicht die FPÖ oder gar den erklärten Klassenfeind ÖVP.

migelum
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Der Mann wird immer suspekter ...,

... beschädigt mit seinem Egotrip permanent die ganze Bewegung und ist sich nicht zu schade, gleich auch die Einrichtung "Kindergarten" zu desavourien. Von wegen "Niveau", so tief wie er kam schon lange kein Politiker der SPÖ mehr daher. Tragische Figur, eigentlich.

dieRealität2020
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Ich hoffe Frau Wagner und der SPÖ sind bewusst, dass oft nur tausende Stimmen egal auf welcher politischen ebene auch immer den Ausschlag geben können.

..
Im Burgenland befinden sich ca. 250.000 Wahlberechtigte. Wie wir aus der Vergangenheit der NR Wahlen sehen konnten, zählen oft nur einige Stimmen für maßgebliche politische Einflussmöglichkeiten.

SoundofThunder
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Tut‘s nur so weiter.

Wäre am besten wenn beide sich zurück halten. Wenn es was zu bereden gibt dann nicht über die Medien.

heri13
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Seine Ideologie hat lrrenanstalt Niveau.

Da ist mir Kindergarten Niveau bei weiten lieber.
W e g mit doskozil!
Befreit die Sozialdemokratie von solchen Irrläufern.

Balrog206
7
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Na

Dann ist er doch e am richtigen Platz wenn so ist wie du schreibst ! 😂

strohscw
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Kindergartenniveau

Er kommt mir vor wie der Muppet der vom Balkon herunter das Geschehen kommentiert und zwar so, als ob die ganze Welt sich nur um ihn drehen würde.
Sorry, aber so stelle ich mir keinen Politiker einer Sozialdemokratischen Partei vor.

Klgfter
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a kindergartenpartei ....

... auf kindergartenniveau ... richtung stimmt !

dieRealität2020
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Frau Wagner, der wesentliche sachliche Unterschied ist, das Doskozil bis 2025 gewählter Landeshauptmann ist. Landeshauptleute noch dazu mehrheitlich gewählte sind die Basis und das Fundament der Parteien. Nicht nur bei der SPÖ.

.
Im Gegensatz zu ihnen sind sie nur von einigen SPÖ Gremium Parteimitglieder gewählt. Doskozil hat es bei der letzten Wahl geschafft, die Mehrheit im Burgenland die Niessl vorher verloren hatte, wieder zurückzuholen. Die LH sind die wichtigsten und Basis Positionen der Parteien. Und noch dazu mit Mehrheiten. Für mich unverständlich. Begreift Wagner nicht die Bedeutung eines LH in der Geschichte der Parteien seit 1955?
.
"sehr inkonsequent" und auch "unehrlich"? Anscheinend begreift sie nicht das sie damit direkt die Burgenländer (nicht nur seine Wähler) angreift. Sie torpediert damit Fundamente der SPÖ. Doskozil steht in einer gewählten politischen Funktion fest im Stand, gegenüber von Wagner. Auch die Partei kann ihm nicht abberufen.
.
Aus meiner Sicht sehe ich nur ein persönliches Engagement und eine persönliche Animosität des letzten Jahres, immer mehr gegen Kurz, die Koalition und die Regierung, aber auch gegenüber Parteimitglieder wie u.a Doskozil. Nur keine Sachpolitik und deren Erfüllungsmöglichkeiten.

SagServus
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Begreift Wagner nicht die Bedeutung eines LH in der Geschichte der Parteien seit 1955?

Vielleicht kapiert sie es mehr als du.

"Die LH sind die wichtigsten und Basis Positionen der Parteien." - Weil alleine mit der Aussage müsste man sich jetzt fragen, was jetzt genau die Basisposition der Partei wirklich ist wenn man Ludwig, Kaiser und Doskozil hernimmt.

Weil in der Riege dieser 3 ist Doskozil der einzige der die FPÖ abdeckt.

Und vom Wahlerfolg stehen die anderen 2 um nichts schlechter da als Doskozil.

Lodengrün
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Das muss gerade er sagen

Hat ihn doch eröffnet, der Querulant. "Alles was ich bin, bin ich durch die Partei" kann er mit voller Brust sagen. Als er in der Parteiführung saß, kamen von ihm auch keine Impulse und auch jetzt sehe und höre ich nicht was mich bis auf die Zwischenrufe vom Sessel reissen würde. Nein, er ist ein Polizeijurist der dem Populismus frönt.

GordonKelz
9
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Da sollten Sie sich selbst auch bei der NASE..

..nehmen !
Gordon

blackpanther
2
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Bei diesem medialen Rosenkrieg

kann es nur einen Verlierer geben: die SPÖ! Mit derartigen gegenseitigen Beschimpfungen ist diese Partei unwählbar. Anstatt für die Bevölkerung zu arbeiten, beflegelt man sich auf tiefstem Niveau! Kreisky würde sich km Grab umdrehen, wenn er sehen könnte, was aus dieser ehemals staatstragenden Partei geworden ist. Leid tun mir die SPÖ Basisfunktionäre, die sich für diese miese Optik permanent rechtfertigen müssen!

Hapi67
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Dosko

hat ihm Vergleich zu Pam die Absolute und setzt auf die Themen der Einfachen.

Pam kann mit Ihrer gebildeten elitären Elite ja eine offizielle Splittergruppe für privilegierte Pensionäre und Asylanten bilden.

Die Einfachen sind für Pam einfach nicht zu kriegen.

Vielen Dank

Edlwer
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Richtig, er hat die Absolute, aber im Burgenland...

... uns somit soll er sich um das kümmern, wofür er gewählt wurde.
Um das Burgenland.
Und da er im Bund keine Funktionen mehr hat soll er sich zu diesen Themen in der Öffentlichkeit zurühalten und hinter die Bundes SPÖ stellen, ODER
INTERN an der Richtung mitarbeiten, aber das hat er ja erst kürzlich abgeleht.
Somit bleit er eben nur Landeshauptmann und teilzeit Zeitungskaperl!

Think_simple
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Absolute

Er hat die Absolute im Burgenland - aber das Burgenland ist nicht Österreich. Ohne jetzt billige Witze zu reißen, er ist Burgenländer, dort bekannt, aber im Rest von Österreich hat er diesen Bonus nicht. Auch ein Gerhard Dörfler hatte in Kärnten mit dem BZÖ nahezu die Absolute erreicht, auch dieses Ergebnis würde ich keinesfalls bei einer Kanzlerwahl auf ganz Österreich hochrechnen wollen.

voit60
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warum haltet der nicht einfach seinen Mund

der Minimunduslandeshauptmann aus dem Burgenland. Warum tritt er nicht offiziell an, um die Stelle eines SPÖ-Obmannes, wenn er dies so gern hätte. Ist absolut entbehrlich, was der seit Jahren aufführt der Herr Expolizist.

Think_simple
12
23
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Antreten

Er hat die Partei wohl noch nicht genug geschädigt, darum muss er noch ein wenig weiter sabotieren - erst dann, wenn alles am Boden ist, kann er stolz sagen: mit MIR geht's wieder bergauf! (von 5% auf 15% - wow, Stimmen verdreifacht).
Die wären gut beraten ihn endlich auszuschließen, nicht, weil andere Meinungen nicht gelten, sondern weil ein permanentes destruktives Verhalten der Sache an sich irreparabel schadet.
Und ja: er hätte sich der Wahl stellen, sollen, dann wäre ein für alle mal klar, wer welchen Posten hat - nur da wäre er sowas von abgeblitzt, das weiß er, und darum probiert er's mit der Taktik aus dem Hinterhalt, steter Tropfen höhlt den Stein...

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