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Steirer bleiben in Wien mächtigWie Schützenhöfer Ludwig eingekocht hat

Die Steirer geben morgen den Chefsessel in der Landeshauptleutekonferenz, auch im Bundesrat ab. Der steirische LH-Vorsitz markierte eine Zäsur in der Corona-Politik, wobei Michael Ludwig eine Schlüsselrolle zukam. Noch nie saßen so viele Steirer an den Schalthebeln der Macht wie derzeit.

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Der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Wiens Bürgermeister Michael Ludwig
Der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Wiens Bürgermeister Michael Ludwig © Christian Huemer
 

Sechs Monate lang wehte die steirische Fahne auf dem Parlament, morgen um Mitternacht verschwindet sie für vier Jahre im Depot. Grund ist, dass der als ehemaliger ÖVP-Landesrat über eine Plagiatsaffäre gestolperte Bundesrat Christian Buchmann den Vorsitz im leider völlig überflüssigen Bundesrat im ersten Halbjahr innehatte. In der Länderkammer regiert noch die große Koalition - zumindest bei den steirischen Vertretern. ÖVP und SPÖ wechseln sich seit Jahrzehnten im Chefsessel ab.

Kommentare (20)
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Ich korrigiere
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pater hermann

und sein spuckiges reden kann dem ludwig die hand keinesfalls reichen

pescador
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Wie Schützenhöfer Ludwig eingekocht hat

Schützenhofer ist ein Politiker der alten Schule. Klug, raffiniert und mit der Kunst der Diplomatie ausgestattet. Lösungen werden am besten am Wirtshaustisch beim Backhendl und einer (oder zwei...) Flasche(n) Wein gefunden. Er ist kein Karrierist aber höchst erfolgreich und absolut integer.

Lodengrün
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Integer ist er, keine Frage

Das sollte man bei einem Politiker voraussetzen. Aber ist dem so? Erfolgreich? Woran misst man das?

hortig
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@lodengruen

Du vergisst dass er gemeinsam mit Voves eine der größten Reformen durchgezogen hat

Lodengrün
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Und

zwischendurch schickt er auch schon einmal eine Frau Aschbacher nach Wien. Was hat er die nur in den Himmel gelobt.

hortig
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@lodengruen

Dem ist nicht so, Aschbacher kommt aus einer Ur ÖVP Familie mit großem Einfluss, die wurde Schützenhofer aufs Aug gedrückt. Ich denke, Schützenhofer wollte da eher den Drexler los werden, um ihn aus der Nachfolge weg zu haben

Lodengrün
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Guter @hortig

Ich bin kein Türkid/Schwarzer Insider. Was mich erschütterte. In meinem ersten Semester kam jemand vor der Mathe Klausur auf mich zu und bot mir 1000 Schilling wenn er abschreiben dürfe. Ich war schockiert, lehnte ab. Auch später denkt man nach ob man nicht nach Deutschland fahren, dort in einer kleinen Universitätsstadt eine Arbeit abfärben solle. Man macht es nicht weil man sein Leben nicht auf Betrug aufbauen kann. Diese Dame trieb das mit einer Dissertation. Wenn man sich vor Augen hält was das heißt tat. Und eine Dissertation zu schreiben. Das sehe ich schon als eine kriminelle Tat. Und jetzt erzählen Sie mir die Familie sei in der Partei tief verwurzelt. Schlimm, sehr schlimm.

hortig
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@lodengruen

Hallo, was ist los mit Dir?? Lese vielleicht was ich geschrieben habe genau, dann antworte.
Und das sie getrixt hat, was sowas von verwerflich ist, hat ausser ihr wohl vorher niemand gewusst.

Lodengrün
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Du @hortig

hast vielleicht eine Art einen anzupflaumen. Was soll ich sagen. Das ist in der steirischen ÖVP eben eine Freunderlwirtschaft. Drexler, man kann ihn mögen oder nicht, er hat die letzten Jahre gearbeitet. Hat wichtige Ressorts betreut. Jetzt hört man schiebt ihm der LH als Nachfolger Frau Bogner vor die Nase. Quereinsteigern, kam mit Kurz in Wien nicht zurecht und wurde hier entsorgt. Machte in der Pandemie alles andere als eine gute Figur. Und Schützenhöfer pusht sie ohne Ende. Dabei war auch Drexler voll auf Linie Hermann. Zu Beispiel.Der Pflegeregresses bleibt. Da hatte aber der Voves noch das letzte Wort.

Lodengrün
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Du @hortig

hast vielleicht eine Art einen anzupflaumen. Was soll ich sagen. Das ist in der steirischen ÖVP eben eine Freunderlwirtschaft. Drexler, man kann ihn mögen oder nicht, er hat die letzten Jahre gearbeitet. Hat wichtige Ressorts betreut. Jetzt hört man schiebt ihm der LH als Nachfolger Frau Bogner vor die Nase. Quereinsteigern, kam mit Kurz in Wien nicht zurecht und wurde hier entsorgt. Machte in der Pandemie alles andere als eine gute Figur. Und Schützenhöfer pusht sie ohne Ende. Dabei war auch Drexler voll auf Linie Hermann. Zu Beispiel.Der Pflegeregresses bleibt. Da hatte aber der Voves noch das letzte Wort.

hortig
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@lodengruen

Ich hab dich nicht angepflaumt, sondern hingewiesen, dass ich im Posting was anderes geschrieben habe, als was du drauf geantwortet hast.
Freunderlwirtschaft ist in jeder Partei, nicht nur in der ÖVP.
Und eines kann ich dir versichern, die Bognet ist kein Kandidat für die Nachfolge, das wird so wie es ausschaut Miedl. Drexler mag zwar ein guter Arbeiter und vorallem Netzwerker sein aber bei den Steirern nicht sehr beliebt

Lodengrün
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Dann pardon @hortig

kam so rüber. Bei der ÖVP hast Du mehr Hintergrundwissen. Miedl schon einmal besser als Lorely Bogner. Aber bitte wo ist deren Persönlichkeit? Wäre ich böse würde ich sagen Schlaftablette. Was waren dagegen die Krainers. Die brauchten nur zu erscheinen und jeder, egal welcher Farbe, war eingenommen.

Lodengrün
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Guter @hortig

Ich bin kein Türkid/Schwarzer Insider. Was mich erschütterte. In meinem ersten Semester kam jemand vor der Mathe Klausur auf mich zu und bot mir 1000 Schilling wenn er abschreiben dürfe. Ich war schockiert, lehnte ab. Auch später denkt man nach ob man nicht nach Deutschland fahren, dort in einer kleinen Universitätsstadt eine Arbeit abfärben solle. Man macht es nicht weil man sein Leben nicht auf Betrug aufbauen kann. Diese Dame trieb das mit einer Dissertation. Wenn man sich vor Augen hält was das heißt tat. Und eine Dissertation zu schreiben. Das sehe ich schon als eine kriminelle Tat. Und jetzt erzählen Sie mir die Familie sei in der Partei tief verwurzelt. Schlimm, sehr schlimm.

Nixalsverdruss
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Lodengrün, Lodengrün ....

Was ist blos mit Euch Genossen los?
Euch werden schön langsam die Koalitionspartner ausgehen, wenn ihr immer nur kräftig drauf haut ... :-)
Ich glaube kaum, dass es in Österreich einen Landeshauptmann/eine Landeshauptfrau gibt oder gab, die die Dissertationen, etc. ihrer Parteikollegen oder engen Mitarbeiter überprüfen ließ/lässt.
Ich schätze an Schützenhöfer, dass er immer mit (fast) allen geredet hat: ob Voves, Häupl, Burgstaller, Haider, ...
aber auch mit vielen "andersfärbigen" Bürgermeistern im ganzen Bundesland.
Wäre es nicht endlich an der Zeit die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und nicht die "Parteifarbe"? Wäre es nicht einfach an der Zeit mit ALLEN zur reden und nicht immer das Trennende in den Vordergrund zu kehren.
Wenn Verfehlungen passieren, dann gibt es eine Gerichtsbarkeit - und dafür haben wir sie - die solche Dinge lückenlos aufklärt - und nicht wie einen Kaugummi in Ausschüssen breittritt.
Sauberkeit und Integrität sollten Voraussetzung sein für ein politisches Amt!

Lodengrün
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Erstens

bin ich kein Genosse, sprich Sozi. Und wenn wir das Reden anschneiden. Herr Kurz spricht mit NIEMANDEN. Er ist auf BEIDEN Ohren taub. Er hat noch nie auf die Opposition gehört. Darüber hinaus. Er spricht nicht mit dem Bischof, dem Gewerkschaftspräsidenten, die beide ihn um einen Termin gebeten haben. MONATE lang warten die! Und bei Gräben ziehen sind sie Extraklasse. Nicht nur ethisch, sondern auch dazwischen. Da gibt’s die Arbeitenden und die Durchschummler, vulgo Langschläfer.

smithers
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Buchmann war sehr wahrscheinlich Landesrat

und nicht Stadtrat

smithers
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... zum Zeitpunkt des "Stolperns".

KleineZeitung
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@smithers

Danke für den Hinweis. Laut Redaktion war Herr Buchmann sowohl Landesrat als auch Stadtrat.
LG und schönen Tag!

LandStmk3
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Buchmann

war sowohl Stadt- als auch Landesrat.

smithers
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@LandStmk3: Sie liegen vollkommen richtig

Ich war selber nicht präzise genug. "Gestolpert" ist er jedoch als Landesrat und nicht wie im Artikel dargestellt als Stadtrat.