"Reisen wie der Pöbel" Die Chats, die Schmid den Job kosteten

Öbag-Chef Thomas Schmid verlässt die staatliche Beteiligungsholding mit sofortiger Wirkung. Seit die ersten Chatnachrichten an die Öffentlichkeit kamen, die belegten, wie er sich seinen Job selbst schusterte, mit Mitarbeitern und wichtigen Partnern wie der Kirche umgeht, ist viel Zeit vergangen.

"Kriegst eh alles, was Du willst."

Bundeskanzler Kurz an Schmid zu dessen Wünschen rund um die Aufsichtsratsposten bei börsennotierten Betrieben mit Staatsbeteiligung.

(c) AFP (JOE KLAMAR)

"Ich bin so glücklich :-)))!"

Replik von Schmid an den Bundeskanzler nach dessen beruhigenden Worten zu den Aufsichtsratposten.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

"Du bist Familie."

Der damalige Kanzleramtsminister Gernot Blümel an Schmid zu dessen Sorgen, ob bei seiner Kür zum ÖBAG-Chef alles rund und ohne mediales Störfeuer läuft.

(c) APA/HERBERT PFARRHOFER (HERBERT PFARRHOFER)

"Mir gehen die Weiber so am Nerv. Scheiß Quote."

"Netzwerkerin" Gabi Spiegelfeld an Schmid über ihre verzweifelte Suche nach Frauen für die Aufsichtsratspositionen.

(c) APA/HANS PUNZ (HANS PUNZ)

"Also Schipka war fertig!" (...) Er war zunächst rot dann blass dann zittrig."

Schmid zu Kurz nach seinem Treffen mit dem Bischofskonferenz-Generalsekretär Peter Schipka (links im Bild mit Kardinal Christoph Schönborn) und der dort geäußerten Überlegung, der Kirche Steuerprivilegien zu streichen.

(c) APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)

"Oh Gott. Reisen wie der Pöbel."

Schmid an seine Assistentin nachdem er beim Wechsel vom Finanzministerium an die ÖBAG-Spitze seinen Diplomatenpass abgeben musste.

(c) Georg Wilke (Foto Georg Wilke)

"Ich hasse euch, dass ich da herkommen muss zu diesen Tieren für Strafregister"

Schmid nochmals an seine Assistentin  nachdem für die Ausstellung eines Strafregisterauszuges ein persönliches Erscheinen auf der Polizeiwache erforderlich ist.

(c) APA/HANS PUNZ (HANS PUNZ)
1/7
Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!