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Stärkste Corona-Last"Aktionsplan für Tirol": Zehn Tage Massentests im Bezirk Schwaz

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) kündigt einen "Aktionsplan" für das virusgeplagte Tirol an.

© APA/EXPA/Erich Spiess
 

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz einen "Aktionsplan für Tirol" angekündigt, wo derzeit eine südafrikanische Mutation des Coronavirus für Beunruhigung sorgt. In "sehr, sehr enger Abstimmung" mit Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) habe man einen Plan entwickelt, "der mit Hochdruck umgesetzt wird, um die Mutationen zu begrenzen", sagte Anschober.

Konkret werden in der betroffenen Region - wie der Ressortchef auf Nachfrage der APA erklärte, handelt es sich um den Bezirk Schwaz - Massentestungen vorbereitet - "nicht für drei, sondern für zehn Tage", so der Gesundheitsminister. Zusätzlich werde ein besonders engmaschiges Contact Tracing stattfinden, "um herauszufinden, wo es positive Fälle gibt". Es gehe darum, möglichst sämtliche Kontaktpersonen herauszufiltern. Ziel sei es, "die K1 und K2-Fälle zu ermitteln. Es braucht ein schnelles, breites, konsequentes Handeln", sagte Anschober.

Zusätzlich würden in der betroffenen Region Vorkehrungen zum Schutz der Alters- und Pflegeheime betroffen. Er habe "volles Vertrauen" in Platter und die Tiroler Behörden, versicherte Anschober. Am Sonntag werde dann entschieden, "ob zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind".

Auf die Frage, ob er Mittel zum Nachschärfen hätte, sollten die von Tiroler Seite gesetzten Schritte aus seiner Sicht nicht ausreichen, erwiderte der Gesundheitsminister, dafür gebe es in einer Pandemie grundsätzlich "die rechtliche Möglichkeit". "Aber mein Grundprinzip war immer ein Konsens mit der betroffenen Region", hielt er fest.

Die britischen und südafrikanischen Mutationen sieht Anschober deshalb als besonders heikel an, weil sie ein erhöhtes Ansteckungsrisiko "von 30 bis 70 Prozent" hätten, wie er erläuterte. Bei der südafrikanischen Variante sei außerdem "nicht gesichert, ob alle Impfstoffe wirken". Man müsse diese Variante daher "extrem ernst nehmen".

Kommentare (3)
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Irgendeiner
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1
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Anschober,nochmal,wir müssen mit R runter,wir brauchen das Tracing zurück,

und ob die Zeit die die Speckknödler bei der Mutante wieder durch Zuschauen verloren haben,zum zweiten Mal,ohne härtere Maßnahmen einholbar ist,daran zweifle ich auch.Und ich hoffe sie haben eine Taskforce die die Performance der Mutationen der Mutante erhebt und zwar schnell, da scheinen wir gar nichts zu wissen.Und dieses Virus verstand von Anfang an zu überraschen.

georgXV
0
3
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???

Liebe Politiker ALLER Parteien,
falls noch NICHT geschehen, erkundigt Euch bitte ENDLICH wie es die Städte Tübingen und Rostock schaffen die Inzidenzzahl UNTER 50 zu halten und das schon seit Wochen und OHNE extrem hohem finanziellem Aufwand.
Einerseits kann man darüber sehr viel im Internet lesen und andererseits werden Euch sicher Eure Kollegen in diesen Städten gerne Auskunft geben.
Geht NICHT gibt´s NICHT !

rehlein
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7
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In Kuchl hat man Anfang November nicht lange gefackelt,

und es unter Quarantäne gestellt - da waren aber keine Mutationen, sondern nur erhöhte Fallzahlen der Grund.