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AnschlagAuch Vorarlberger Friedhof verweigert Attentäter Begräbnis

Ein Begräbnis des Attentäters auf dem muslimischen Friedhof in Wien wurde mit dem Hinweis auf die anderen Familien abgelehnt, deren Tote dort liegen. Der zweite muslimische Friedhof in Österreich, der in Altach in Vorarlberg, lehnte nun eine Beerdigung des Attentäters von Wien ebenfalls ab.

VORARLBERG: EROeFFNUNG DES ISLAMISCHEN FRIEDHOFS IN ALTACH
© APA/DIETMAR STIPLOVSEK
 

Nachdem der Islamische Friedhof in Wien-Liesing dem Attentäter von Wien ein Begräbnis verweigert hat, lehnte am Donnerstag auch die Vorarlberger Gemeinde Altach (Bezirk Feldkirch) eine Beerdigung ab. Der Islamische Friedhof Altach sei ein Friedhof für Muslime, die zum Zeitpunkt ihres Ablebens ihren Hauptwohnsitz in Vorarlberg haben, erklärte dazu am Donnerstag der Altacher Bürgermeister Markus Giesinger.

Die Ruhestätte sei von Anfang an so konzipiert gewesen. Eine Ausnahme gebe es "gerade in diesem speziellen Fall auf gar keinen Fall", betonte Giesinger, "dazu sehen wir keine Veranlassung". Wo und wann der Täter nun begraben wird, war vorerst weiter offen. Als Alternative käme ein Begräbnis in Nordmazedonien infrage, wo der in Mödling aufgewachsene Attentäter zumindest Wurzeln hat. Auch auf dem Wiener Zentralfriedhof gibt es einen Bereich für Muslime.

Der Islamische Friedhof in Altach wurde 2012 eröffnet und verfügt über Platz für rund 700 Gräber. Die von Architekt Bernardo Bader gestaltete Ruhestätte dient auch als Einrichtung zur Verabschiedung im Falle einer Überführung. Rechtsträger ist die Gemeinde Altach, ihr unterliegt die Verwaltung des Friedhofs.

Kommentare (40)
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Pelikan22
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WArum "rachsüchtig"?

Alle Tatsachen, die das Vorgefallene in Zukunft verhindern könnten, ist überlegenswert!

Pelikan22
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Zeit wird's ...

dass sich das ändert! Ist doch nur eine Frage des Geldes!

Civium
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Die Amerikaner haben

Osama bin laden anonym verschwinden lassen und keine Pilgastätte hinterlassen.
In diesem Fall soll das gleiche geschehen!

Bluebiru
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@Civium

Ich glaube, die haben ihm ein Seebegräbnis gegeben. Das hat natürlich den Vorteil, dass es dadurch kein Grab gibt.

Abgesehen davon, ist diese Art des Begräbnisses aus muslimischer Sicht problematisch, weil es ohne Grab Probleme mit dem Paradies gibt.

Civium
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Auch im christlichen Glauben sollte jeder Verstorbene in ein

Grab gelegt werden , aber inzwischen darf man auch kremiert werden und man kommt trotzdem ins Paradies!
Ob dieser Verbrecher ins Paradies kommt wird Gott entscheiden und wenn es einen gibt, wird er wohl anders entscheiden.
Falls es so stattfindet , wie das naive Denken der Menschheit ist!!!

Hieronymus01
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Nicht einmal nach dem Tod sind alle gleich.

Egal ob man auf einen rein jüdischen, christlichen oder moslemischen Grab liegt.

Muss dieser grundsätzliche Religionsstreit auch nach dem Tod noch weiter gehen?

Mein Graz
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@Hieronymus01

Der Mann hat gemordet.
Man sollte seinen Namen nicht mehr erwähnen oder wo festgehalten wissen. Ein Grab würde vermutlich zur Pilgerstätte Gleichgesinnter werden.

Mein Graz
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Ich würde auch einem Christen,

der gemordet hat, ein Begräbnis verweigern, auch wenn Gott - so es einen gibt - sogar Mord verzeihen würde.

logon 1
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..nach dem Tod sind nicht alle gleich.

Es ist ein Unterschied, ob man ein Wohltäter der Menschheit oder ein Attentäter ist.

lilith73
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Namen auslöschen

wenn keiner will dass sein name wo steht, könnens ihn ja der wissenschaft zu verfügung stellen, oder in mazedonien begraben, wo ihn sicher aucch keiner haben will.

walterkaernten
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beerdigung des attentätets

Ich denke das ist die Angelegenheit seiner familie.
Ist sowieso alles tragisch.

Medien sollten darüber nicht berichten, dass das ist zutiefst privat.

GordonKelz
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Was ist bei dem Mörder privat?

Gordon

MichaelP
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Familienangelegenheit?

In einem normalen Fall würde ich Ihnen zustimmen, dass es eine private Angelegenheit ist. Im konkreten Fall bin ich da anderer Meinung.

Gerade mit dieser Information wird ja letztlich deutlich, dass sich die wohl weit überwiegende Mehrheit der Muslime in Österreich von Menschen wie dem Attentäter distanziert. Und an dieser Mitteilung soll/muss/darf Interesse bestehen.

gberghofer
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Man will ihn also über den Tod hinaus verfolgen...

und natürlich seiner Familie das Leben schwer machen. Was soll das bringen? Doch nur die Befriedigung eines Teiles unserer Bevölkerung.

PiJo
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Schlagzeile ??

Gibt es nichts wichtigeres zu berichten

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