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WienKrach um Corona-Krisenstab: Ludwig pfeift Hacker zurück

Überraschende Wende im Krach zwischen der Stadt Wien und dem Bund: Bürgermeister Ludwig pfeift seinen Gesundheitsstadtrat zurück und beendet den Boykott des im Innenministerium angesiedelten Corona-Krisenstabs.

Hacker, Ludwig
Hacker, Ludwig © (c) APA/ROBERT JAEGER (ROBERT JAEGER)
 

Am Vormittag hatte Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker großspurig verkündet, die Stadt Wien ziehe seine Beamten aus dem im Innenministerium angesiedelten Krisenstab der Regierung zurück. Das Innenministerium habe sich immer mehr zum "Propagandaministerium" entwickelt, kritisierte Hacker. "Es kommen jetzt jeden Tag irgendwelche Falschmeldungen, irgendwelche Falschstatistiken raus. Das ist wirklich mühsam. Und ich möchte, dass sich meine Mitarbeiter nicht den ganzen Tag beschäftigen mit der Falsifizierung von Falschmeldungen, sondern ihren Job machen."

Boykott bereits wieder beendet

Am frühen Abend dann die überraschende Wende: Wiens Bürgermeister Michael Ludwig gab das Ende des Boykotts des Krisenstabs bekannt. "Es werden auch zukünftig VertreterInnen der Stadt Wien an Koordinierungstreffen, Videokonferenzen und Krisenstabssitzungen teilnehmen", so der Bürgermeister auf Facebook. Hacker selbst werde am Freitag früh "persönlich am Treffen des Krisenstabes" teilnehmen. Aus dem Büro des Gesundheitsstadtrates hieß es dazu: Hacker möchte sich "persönlich von der Arbeit und der ziel zitierten Koordinationsfähigkeit" des Krisenstabs überzeugen, um danach zu entscheiden, wie es weitergeht.

Ludwig erklärte außerdem: "Wir waren immer davon überzeugt, dass wir nur gemeinsam unser Land durch diese schwere Krise führen können. ....  Diesen gemeinsamen Weg werden wir auch weiterhin gehen. Die Stadt Wien wird auch in Zukunft in enger Kooperation mit den Bundesländern und der Bundesregierung an der Bewältigung der Pandemie arbeiten." 

 

 

Kommentare (39)
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halelale
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@stprei

Also ich bin ja bei Gott kein Roter, aber wie sie in ihrem Kommentar Tatsachen verdrehen ist eine bodenlose Frechheit. Seit Wochen wettert der rechte bundestürkise Haufen in Sachen Wiener Wahlkampf.
Die schwarzen sollen sich mal auf die Arbeit als Volksvertreter konzentrieren und ihr machtgeiles Bonzentum und Industriellengehabe sein lassen.

stprei
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Ludwig

Offensichtlich war es doch Wahlkampfgetöse. Nicht umsonst pfeift Ludwig Hacker noch am Abend zurück und verdonnert ihn, selbst hinzugehen.

SoundofThunder
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🤔

Nur die Überschrift gelesen? So ein Artikel , nur ein paar Sätze und ohne Bilder-Anstrengend?

beneathome
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Verantwortungslos

Die SPÖler begeben sich aus parteipolitischen Gründen auf das gleiche Niveau wie die FPÖ und HCS. Mit denen ist leider kein Staat mehr zu machen. Schade um das rausgeschmissene Geld der Parteienförderung. Da hätten viele Hilfsbedürftige ein besseres Auskommen gehabt.

Lodengrün
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Der Herr Nehammer

soll die Hilfsgüter an die Adressaten abgeben. Nach Athen zu fliegen und sich dort medienwirksam fotografieren lassen ist halt nur die halbe Sache.

PiccoloCommentatore
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Liegt in derHand der Griechen

...die Güter sind längst in Griechenland, wann und wo sie eingesetzt werden entscheidet die griechische Regierung.

Lodengrün
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An die Minusstrichler

das Wien mit Hacker das Handtuch werfen ist klar. Jeden Tag wird eine neue Kuh ins Dorf getrieben. Wenn das dann nicht klappt hat Herr Nehammer, der bis jetzt mehr falsch als richtig gemacht hat, im Sinne des Populismusgedankens nichts anderes zu tun als Wien anzupatzen. Schauen wir uns die Ampel an? Ebenso für die Katz wie das App das nur in 400 Fällen in fast einem halben Jahr etwas getaugt hat. Herr Nehammer soll sich auf Tirol etc. konzentrieren und auf die Einhaltung der Regeln in den Öffis kümmern.

kog1
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Der Mann ist definitiv eine Fehlbesetzung

der Marke lokaler Pascha mit Großmannssucht und mit einigen Rhetorikkursen als Kompetenz.
Es ist schon klar, dass in Wahlkampfzeiten von keiner Seite die feine Klinge geführt wird, aber es besteht der Eindruck, dass das Verhalten sich nicht an einer Problemlösung orientiert, sondern durch Aktionismus, Arroganz und Präpotenz geprägt ist. Das rote Wien bekommt eine zweite Bedeutung und Teile der Wirtschaft fahren endgültig an die Wand. Eh wurscht, weil dort tummeln sich ohnehin nur Klassenkampffeinde...

schadstoffarm
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Nehammer

oder Hacker ?

levis555
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Wahrscheinlich

beide...

tomtitan
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Wien -

lebenswerteste Stadt und überhaupt... ggg

Gedankenspiele
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Herr Nehammer,...

...falls es sich bei dieser Aktion von Wien um ein wahltaktisches Manöver handeln sollte, dann weiß ich auch schon, wer sich nach den letzten Monaten nicht darüber beschweren darf.

walter1955
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überlässt Wien den Wienern

wir brauchen Wien nicht
habe auf servus tv die diskusion angeschaut
heblein u,ludwig sind noch im 18.jahrhundert

martinx.x
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genau, Gscheat den Gscherten ( und den nicht-Österreichern),

Wien ist für alle anderen uninteresssant.

Kommentare 26-39 von 39